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SpaceX-Wettbewerb: München hat die schnellste Hyperloop-Kapsel

Elisabeth Oberndorfer 30.01.2017 Lesezeit 2 Min

Elon Musk lud am vergangenen Wochenende zu einem Design-Wettbewerb für den Schnellzug Hyperloop. Ein Team der TU München gewann dabei den Preis für die schnellste Kapsel. 

Für die Idee eines Schnellzugs, der vorher mehrstündige Strecken in kürzester Zeit bewältigen soll, setzt sich Elon Musk schon seit 2013 ein. Die Umsetzung überlässt er allerdings anderen. Am vergangenen Wochenende lud deshalb sein Weltraumunternehmen SpaceX zu einem Design-Wettbewerb. Bei der Hyperloop Pod Competition prämierte eine Jury die besten Entwürfe für die Zugkapseln. Zu dem Wettbewerb waren 22 Teams aus der ganzen Welt nach Hawthorne in Kalifornien gekommen. Überzeugen konnten vor allem Designer aus Europa

Den Hauptpreis holte das Team der Technischen Universität Delft in den Niederlanden. Sein Design erreichte die höchste Punktezahl der Jury. Unter den besten drei befindet sich außerdem ein Team der TU München. Mit dem WARR Hyperloop erhielt es den Award für die schnellste Hyperloop-Kapsel. Der WARR-Pod war der einzige, der es beim Wettbewerb bis ans Ende des Testtunnels schaffte, schreibt das Team auf Facebook zu seinem Sieg. Die 35 Studierenden haben allein für das Material ihres Prototypen 400.000 Euro investiert.

Das Gewinnerteam aus München

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) holte sich mit seinem Modell die Auszeichnung in der Kategorie Sicherheit. Nur die drei besten Kabinen waren so funktionsfähig, dass sie den Tunnel überhaupt befahren konnten.

SpaceX kündigte an, den Wettbewerb zu wiederholen, die Registrierung für den zweiten Durchgang startet am 31. August. Das Unternehmen betont, dass die Initiative nicht im Zusammenhang mit anderen Hyperloop-Entwicklern, wie etwa Hyperloop One und Hyperloop Transportation Technologies (HTT). Die erste Hyperloop-Strecke in Europa soll zwischen Brünn und Bratislava von HTT errichtet werden.