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Diese fünf smarten Roboter kommen bald in eure Wohnung

Dominik Schönleben 03.08.2016

Smarte Assistenten, die einem das Leben erleichtern: Immer mehr Hersteller bringen Roboter auf den Markt, die im Haushalt helfen oder die Familie unterhalten. WIRED stellt fünf Favoriten vor.

Moley Robotic will schon 2017 einen Roboter auf den Markt bringen, der Menschen das Kochen abnimmt. Zwei über der Herdplatte montierte Arme können dann mehr als 2000 Rezepte zubereiten und sich danach sogar noch um den Abwasch kümmern. Mit einem Preis von mehr als 70.000 Euro ist der Robo-Chef allerdings ziemlicher Luxus.

Andere Hersteller arbeiten jedoch schon an preiswerteren Maschinen, die einem die Hausarbeit abnehmen oder zum Zentrum des heimischen Internet of Things werden sollen. Einige dieser Haushaltsroboter sind bereits auf dem Markt, andere sind fürs kommende Jahr angekündigt. Hier die fünf faszinierendsten Konzepte:

UNIBOT
Während der erste Roomba noch planlos durch die Gegend fuhr und umdrehte, sobald er an eine Wand stieß, sind moderne Reinigungsroboter längst smarter. Der für die Internationale Funkausstellung (IFA) angekündigte UNIBOT von Ecovacs zeigt, wie weit Putzroboter gekommen sind. Er soll nicht nur den Boden reinigen, sondern gleich das komplette Haus fernsteuern können: Wenn er registriert, dass man aufgestanden ist, kocht UNIBOT etwa Kaffee und sobald man das Haus verlässt, schaltet er automatisch die Lichter aus. Der Roboter wird einen eingebauten Rauchmelder haben und im Brandfall durch eine Nachricht mit Foto auf dem Smartphone vor der Gefahr warnen. Mit einem zusätzlichen Aufsatz soll er sogar die Luft reinigen und befeuchten können. Der Nachfahre des Roombas soll so zum Zentrum des Smarthomes werden. Angekündigt ist UNIBOT in Deutschland für 2017. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Zenbo
Der Roboter Zenbo von Asus soll ein persönlicher Assistent für zu Hause werden, der sich vor allem um ältere Menschen kümmert. Er soll sie etwa daran erinnern, dass sie ihre Medikamente nehmen müssen oder dass ein Arzttermin ansteht. Passiert ein Unfall, informiert der Roboter andere Familienmitglieder übers Smartphone und schickt gleich ein Foto mit, damit die sehen können, was passiert ist. Zenbo soll aber nicht nur älteren Menschen zur Hand gehen. Serien oder Film können zum Beispiel direkt auf seinem Monitor gestreamt werden und beim Kochen liest der Roboter Rezepte vor. Gesteuert wird er dabei über Sprachkommandos. Wann genau Zenbo auf den Markt kommt, ist noch nicht klar. 535 Euro

Riley
Immer mehr Firmen verkaufen smarte Kameras, mit denen man sein Haus, den Garten oder die eigenen Kinder überwachen kann. Meist schicken sie einem Live-Updates direkt aufs Smartphone, etwa wenn jemand die Wohnung betritt. Einen Schritt weiter geht hier iPatrol mit seinem Roboter Riley, der nicht mehr stationär ist, sondern auf seinen Panzerketten in Haus und Garten patrouillieren kann. Er besitzt neben einer HD-Kamera, die auch bei Nacht funktioniert, ein Mikrofon und einen Lautsprecher. So kann man über das Smartphone sofort mit eventuellen Eindringlingen kommunizieren, die Riley mit seinem Bewegungssensor entdeckt hat – oder zumindest die Kinder ermahnen, wenn sie schon wieder genascht haben. 229 Euro

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Jibo
Der soziale Roboter Jibo bewegt sich nicht selbst durchs Haus, sondern muss getragen werden. Ähnlich wie Amazon Echo soll er ein smarter Assistent werden, dem man Fragen stellen kann und der etwa auf Termine oder neue Nachrichten hinweist. Zusätzlich wird Jibo selbstständig Fotos und Videos aufnehmen oder Kinder mit einer Geschichte unterhalten können. Um den Roboter zu kaufen, kann man sich hier auf einer Warteliste eintragen. 670 Euro

Winbot 850
Rasenmähen, Staubsaugen oder Wischen können Roomba-artige Roboter schon lange. Der Winbot fällt hier jedoch auf, weil er nicht auf ebenen Flächen, sondern auch in der Senkrechten reinigt. Er wischt und trocknet Fenster und hält sich dabei selbstständig am Glas fest. Durch sein viereckiges Design erreicht der Winbot dabei jede Ecke. Einziger Nachteil: Im Gegensatz zu seinen Verwandten hängt er an einem Kabel. 349 Euro