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Wer hat Angst vor Robotern?

Im Telefónica BASECAMP diskutierten Vor- und Querdenker über die Frage, inwieweit die künstliche Intelligenz Menschen ersetzen kann.

Es wurden schon viele Szenarien gezeichnet, Statistiken erstellt und auch Ängste geschürt. Die Frage, inwieweit der Einsatz von Robotern und künstlicher Intelligenz die menschliche Arbeit überflüssig werden lässt, sorgt für Redebedarf. Eine Plattform dafür bot die Veranstaltung „future.work: Wie die künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt revolutioniert“, die von Telefónica Deutschland gemeinsam mit der deutschen WIRED organisiert wurde. Dabei blickten Wissenschaftler, Experten und auch das Publikum der digitalisierten Zukunft äußerst zuversichtlich entgegen.

Das Telefónica BASECAMP in Berlin-Mitte – der Hotspot für die Zukunft des digitalen Lebens. Eindrücke der spannenden Events im Video!

„Das kognitive Zeitalter der Technikgeschichte hat bereits begonnen“, sagte Dr. Wolfgang Hildesheim, der bei IBM für den Supercomputer Watson verantwortlich ist. Diese künstliche Intelligenz arbeitet beispielsweise schon als Genforscher, Koch oder Regisseur. Aber Watson ist auch der am besten informierte Krebsexperte der Welt: Das Wissen, das er sich aus über 12 Millionen Textseiten aus Fachbüchern und den Jahrgängen von 290 medizinischen Fachzeitschriften angeeignet hat, steht Ärzten aus allen Ländern online zur Verfügung.

Wie die künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt revolutioniert – Eindrücke der Experten im Video!

„Künstliche Intelligenz demokratisiert das Expertenwissen“, ist sich auch Ulrich Irnich, Director Simplification & Transformation bei Telefónica Deutschland, sicher. Sie verbessert und erleichtert die Zusammenarbeit in vielen Bereichen – auch bei Telefónica, wo beispielsweise die selbstlernende Wissensplattform DigitalBrain für sämtliche Mitarbeiterfragen den geeigneten Kollegen ausfindig macht, der die passende Antwort liefern kann.

Die Angst vor der weitgreifenden Digitalisierung verglich der Wirtschaftshistoriker Dr. Carl Frey von der Universität Oxford bei der Veranstaltung im Telefónica BASECAMP mit der Angst vor den ersten Strickmaschinen im 16. Jahrhundert oder der „Technologie-bedingten Arbeitslosigkeit“, vor der John Maynard Keynes in den 30er-Jahren warnte. Anders als erwartet, sorgten technische Innovationen damals nicht für Arbeitslosigkeit, sondern für einen regelrechten Boom bei den Dienstleistungen.

Bei 200 Events im Jahr mit rund 10.000 Besuchern treffen sich im Telefónica BASECAMP in Berlin die Vordenker und Querdenker der Digitalisierung. Unter anderem gaben sich auch schon Microsoft-Gründer Bill Gates, der Harvard-Philosoph Michael Sandel oder US-Außenminister John Kerry die Ehre.

Das BASECAMP ist der Thinktank von Telefónica Deutschland, dem größten deutschen Mobilfunkanbieter, und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Hotspot in der Debatte über die digitale Zukunft entwickelt.