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VW-Modelle sprechen ab 2019 miteinander

WIRED Staff 29.06.2017

Volkswagen plant ab 2019 seine Fahrzeuge untereinander zu vernetzen. Die Autos werden mit pWLAN ausgestattet und kommunizieren sowohl untereinander als auch mit der Verkehrsinfrastruktur. Das soll die Straßen sicherer machen.  

VW kündigt in einer Pressemitteilung an, eine erste Modellreihe — mutmaßlich den 2019 erscheinenden VW Golf — mit Technologie auszurüsten, die einen Austausch verkehrsrelevanter Informationen zwischen den Fahrzeugen ermöglicht. Mittels pWLAN und weiterer Kommunikationsmittel können die künftigen VW-Modelle dann Informationen wie Warnungen oder etwaige Sensordaten innerhalb weniger Millisekunden an das direkte Umfeld übermitteln und auf demselben Weg empfangen. Volkswagen spricht von einem Kommunikationsbereich von etwa 500 Metern.

In der Mitteilung heißt es dazu: „Die von Volkswagen eingesetzte Technologie basiert auf dem IEEE 802.11p (pWLAN)-Standard, den die Automobilindustrie für die direkte Kommunikation von Fahrzeugen untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur standardisiert und in internationalen Märkten herstellerübergreifend getestet hat.“ Fahrer und Insassen der Fahrzeuge profitieren von dem maßgeblich vergrößerten Erfassungsbereich: VW spricht davon, dass die Technologie quasi den „Blick um die Ecke“ ermögliche.

Auch jene Autofahrer, denen ein ständiger Informationsaustausch nicht geheuer ist, kann VW beruhigen: „Durch den lokalen Austausch der Daten werden diese nicht zentral erfasst und laufende Kommunikationskosten sowie Abhängigkeiten zur Mobilfunkabdeckung entfallen.“ In der Mitteilung wird das Modell, das VW 2019 als erstes mit der Technologie ausstattet, nicht genannt. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass dafür der zukünftige Golf vorgesehen ist.

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