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Wie autonome Fahrzeuge mit Fußgängern kommunizieren könnten

WIRED Staff 19.03.2018 Lesezeit 2 Min

Während sich selbstfahrende Autos untereinander per Mobildaten verständigen können, bleiben menschliche Autofahrer und Fußgänger zunächst außen vor. Uber hat gleich mehrere Ansätze zum Patentschutz angemeldet, mit denen die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine im Straßenverkehr funktionieren könnte.

Der von Uber veröffentlichte Patentantrag zeigt unter anderem Leuchtstreifen, die sich um die auf dem Dach sitzende Sensorenbatterie herumwinden. Dort könnte das Fahrzeug Farben oder Text anzeigen. Außerdem überlegt der Taxiservice, bei autonomen Fahrzeugen Anzeigetafeln auf allen vier Seiten und einen Projektor an der Front anzubringen. Dieser könnte für Fußgängern etwa einen Zebrastreifen auf die Straße projizieren, schreibt heise online.

Uber ist nicht der einzige Entwickler, der sich über die Kommunikation von selbstfahrenden Autos mit anderen Verkehrsteilnehmern Gedanken macht. Waymo hat bereits laut über Emoji-Tafeln nachgedacht und Mercedes-Benz hat ebenfalls schon Konzeptautos gezeigt, bei denen Leuchtflächen an Front und Heck über die nächsten Schritte des Fahrzeugs informieren sollen.

Wie sich selbstfahrende Autos Fußgängern und menschlichen Autofahrern mitteilen, ist noch immer ein Problem: Mit menschlichen Verkehrsteilnehmern reicht oft ein kurzer Blickkontakt, um eine unschlüssige Situation zu klären. Die menschliche Mimik ist aber zu subtil und Handzeichen können autonome Fahrzeuge auch keine geben. Leuchtbänder und Projektionsflächen könnten hier durchaus hilfreich sein.

Was bleibt, ist allerdings das Problem der Kommunikation in die andere Richtung: Solange die autonomen Fahrzeuge nämlich die Antworten von Fußgängern, Radfahrern und anderen Autofahrern in Form von Handzeichen oder Blicken nicht interpretieren können, kann es in bestimmten Fällen immer wieder zu Problemen kommen.