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Mercedes-AMG Project One geht 2019 in Serie

WIRED Staff 07.03.2018 Lesezeit 2 Min

Mercedes-AMG hat mit dem Project One ein Fahrzeug für die Kleinserie geplant, das fast mit einem Formel-1-Auto mithalten kann. Der Rennwagen nutzt dabei Technologien aus dem Profisport und sorgt mit einem Hybridantrieb für extreme Beschleunigung und Kraftstoffeffizienz.

Beim Mercedes-AMG Project One handelt es sich nicht um eine Konzeptstudie, sondern um einen Prototyp, der im Jahr 2019 in einer limitierten Stückzahl in Serie gehen soll. Wie WIRED UK schreibt, hat der Autobauer darin die gleiche Technologie für den Antrieb verbaut, der auch den Rennwagen von Lewis Hamilton über die Piste befördert: Ein 1,6-Liter-Verbrennungsmotor erhält dabei Unterstützung von zwei Elektromotoren an den Vorderrädern sowie von Motoren am Turbolader und Antriebsstrang zur Steigerung der thermischen Effizienz.

Der Verbrenner alleine bringt es auf eine Leistung von 500 kW, die beiden Elektromotoren an der Vorderachse bringen noch einmal jeweils 120 kW dazu. Das ganze System beschleunigt das Project One innerhalb von weniger als sechs Sekunden auf 200 Kilometer pro Stunde und bringt es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 350 Kilometern pro Stunde. Aufgrund der hohen thermischen Effizienz setzt der Wagen 40 Prozent der Energie des Treibstoffs direkt in Leistung um — laut Hersteller ist das mehr, als jedes andere Serienfahrzeug der Welt erbringen kann.

Anders als bei Konzeptfahrzeugen wird es den Mercedes-AMG Project One zu kaufen geben: 275 Stück sollen sollen zu einem Basispreis von 2.275.000 Euro angeboten werden. Dafür erhalten die Kunden dann ein Fahrzeug, das es beinahe mit Formel-1-Wagen aufnehmen kann, aber dennoch für die Straße zugelassen sein wird. Sehr komfortabel wird die Fahrt darin allerdings nicht: Wie bei professionellen Rennwagen steht auch im Fahrzeuginnenraum die Funktion vor der Bequemlichkeit der bis zu zwei Insassen.