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Google und Fiat Chrysler haben ein Android-Auto entwickelt

WIRED Staff 03.01.2017

Im Vorfeld der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) haben Google und der Automobilhersteller Fiat Chrysler Automobiles (FCA) angekündigt, ein neues Fahrzeug vorstellen zu wollen, das mit einem auf Android Nougat basierenden Uconnect-Betriebssystem ausgestattet ist.

Ihre Partnerschaft kündigten Google und Fiat Chrysler im Frühjahr des vergangenen Jahres an — WIRED berichtete. Der Autobauer ist der erste große Hersteller, der für autonome Fahrzeuge die Technik von Google einsetzen wird. Erst im Dezember hieß es, das neu gegründete, zur Google-Mutter Alphabet gehörende Unternehmen Waymo habe 100 modifizierte Hybrid-Mini-Vans von Fiat Chrysler erhalten, um damit seine Flotte autonom fahrender Testfahrzeuge zu erweitern. Jetzt heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung von FCA, dass die beiden Unternehmen auf der am 5. Januar beginnenden CES 2017 einen Chrysler 300 vorstellen wollen, dessen Technik mittels eines auf Android basierenden Betriebssystems gesteuert wird.

Die CES-Besucher erwartet eine Demonstration des auf Android 7.0 Nougat aufbauenden Uconnect-Systems — unter anderem für Infotainment-Elemente und diverse Komforteinstellungen. In der Ankündigung heißt es dazu: „Die Zusammenarbeit mit Google war bislang eine extrem vorteilhafte Möglichkeit für beide Unternehmen, zu erörtern, wie sich die in Vehikeln verbaute Infotainment- und Anschlusstechnik weiterentwickelt und was genau nötig ist, um das Bedürfnis des Konsumenten nach Innovation und Information mit der kleinstmöglichen Ablenkung zu befriedigen.“

Fiat Chrysler Automobiles, die Nummer sieben der größten Autobauer der Welt, ist schon länger darum bemüht, Impulse auf dem Sektor der selbstfahrenden Autos zu setzen. Die Zusammenarbeit mit einem großen Digitalkonzern ist vielen Konkurrenten wie BMW oder VW noch immer zu heikel. Der Autobauer machte allerdings noch keine Angaben darüber, ob die angekündigte Android-Technologie ein Prototyp bleiben oder schon bald in der Praxis zum Einsatz kommen soll. Das erfährt die Öffentlichkeit dann vermutlich in den kommenden Tagen.

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