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Der E-LKW von FUSO ist für den Stadtverkehr gedacht

WIRED Staff 26.10.2017 Lesezeit 2 Min

Die Daimler-Tochter FUSO hat einen E-LKW vorgestellt, der elf Tonnen Fracht knapp 350 Kilometer mit nur einer Akkuladung transportieren kann. Bereits in vier Jahren könnte der Elektro-LKW verkauft werden.

FUSO hat seinen E-LKW E-FUSO Vision One während der Tokyo Motor Show vorgestellt. Der E-FUSO soll hauptsächlich für innerstädtische Strecken gedacht sein, wie Golem berichtet. Neben dem E-FUSO hat FUSO aber schon andere Elektroautos in Benutzung, die für den Güterverkehr gedacht sind.

Aktuell hat FUSO bereits einen Kurzstreckentransporter namens eCanter im Einsatz, der Pilotkunden wie der Supermarktkette Seven-Eleven oder Yamato, Japans größten Transportlogistiker, bereits übergeben wurde. Der eCanter hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen und eine Reichweite von 100 bis 120 Kilometer mit einer Ladung. Die Batteriekapazität wurde mit 300 Kilowattstunden angeben. Die Wirtschaftlichkeit hat sich bei diesem Modell bereits bewiesen: Der eCanter spart pro 10.000 Kilometer bis zu 1000 Euro Betriebskosten im Vergleich zur Dieselversion, die Großserienproduktion ist für 2019 geplant.

Falls sich der Elektrowagenmarkt weiterhin positiv entwickelt, sei in reifen Märkten wie Japan, Europa oder den USA eine Markteinführung des E-FUSO Vision One möglich, gibt das Unternehmen bekannt. Zudem plant auch Mercedes-Benz selbst eine Reihe von Elektro-Luxusautos, um Tesla und dessen Model S anzugreifen.

Die Produktionsprobleme von Tesla beim Model S führten laut CEO Elon Musk dazu, dass sich die Vorstellung des firmeneigene Elektro-LKW verschiebt. Die Präsentation ist für den 16. November geplant. Im Vergleich zum E-FUSO soll das Tesla-Modell laut Reuters eine Reichweite von 320 bis 480 Kilometer haben und sogar autonom fahren können.