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Tipps zum neuen Zelda: So überlebt ihr in Hyrule

James Temperton und Matt Kamen 06.03.2017

Das neue Zelda für die Nintendo Switch und Wii U ist ein großartiges Spiel, doch es erklärt nur wenig. Falls ihr euch also schon verloren fühlt in der Welt von Hyrule, sind hier unsere Tipps für den Anfang. Natürlich ohne Spoiler!

The Legend of Zelda: Breath Of The Wild hat eine riesige Open World und lässt Spielern die völlige Freiheit, diese zu erforschen. Ein richtiges Tutorial gibt es dabei nicht. Das ist einerseits fantastisch, weil so jeder ein einzigartiges Erlebnis erhält. Andererseits fühlt sich das neue Zelda oft ein bisschen überwältigend an. Damit ihr euch trotzdem zurechtfindet, verrät WIRED, was ihr wissen solltet, bevor ihr nach Hyrule reist.

Warum laufen, wenn du fliegen kannst?
Beim Versuch einen Fluss zu überqueren, geht euch schnell die Puste aus? Falls ein Hügel in der Nähe ist, versucht doch einfach auf diesen zu klettern und benutzt den Paraglider, um übers Wasser zu segeln. Dazu kommt, dass ihr ohne Pferd allgemein ziemlich langsam unterwegs seid. Wenn ihr auf einen erhöhten Punkt klettert und dann durch die Luft gleitet, macht das also nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch schneller.

Vergesst nicht das Holz
Holz ist eine nützliche Ressource in Breath Of The Wild. Ihr könnt damit Lagerfeuer machen, viel wichtiger ist aber, dass ihr einige Quests ohne Holz gar nicht abschließen könnt. Bäume mit Waffen zu fällen ist aber keine so gute Idee, weil sie dabei schnell kaputt gehen. Als Alternative könnt ihr Bomben benutzen. Große Bäume fallen nach der ersten Explosion, mit einer zweiten Bombe könnt ihr sie dann in Holzscheite zerlegen.

Bäume fällen? Lieber per Bombe, das spart Waffen

Verkauft nicht einfach alles
Ihr werdet schnell wirklich viele Gegenstände im Inventar haben, die scheinbar keinen Verwendungszweck haben. Für einige von ihnen wird euch sogar viel Geld geboten. Doch aufgepasst: Behaltet lieber mehr, solange euch die Plätze im Inventar nicht ausgehen. Die Chancen stehen gut, dass ihr die Gegenstände später noch braucht.

Zwischenmahlzeiten
Es gibt kaum etwas frustrierenderes im neuen Zelda, als eine Steilwand hochzuklettern und nach 90 Prozent des Weges abzustürzen, weil die Ausdauer verbraucht ist. Es ist jedoch möglich, die Ausdauer jederzeit zu regenerieren: Solange ihr die richtigen Nahrungsmittel dabei habt, könnt ihr einfach kurz etwas essen und dann weiterklettern.

Legt ein Kochbuch an
Leider gibt es im Spiel kein Rezeptbuch für die Gerichte, die ihr kochen könnt. Was also tun? Das einfachste ist, ein fertiges Gericht einfach anzuklicken, um das Rezept zu sehen. Dann drückt ihr den Screenshot-Knopf (schwarz, quadratisch, auf dem linken Joy-Con) und legt so euer eigenes Kochbuch an. Das nervt ein bisschen, ist aber wirklich nützlich, wenn ihr später versucht, euch an ein besonders gutes Rezept zu erinnern. Alternativ könnt ihr natürlich auch einfach mit Stift und Papier ein Notizbuch anlegen.

Segelt einfach durch Hyrule, das geht schneller als laufen

Schleicht euch durch
Versucht nicht, jeden Gegner zu töten, den ihr seht. Oft ist es einfach besser, an ihm vorbeizuschleichen. Manchmal könnt ihr einen Schatz, den er bewacht auch einfach heimlich stehlen. Oder ihr benutzt die Umgebung als Waffe, lasst zum Beispiel Bäume und Steinbrocken auf feindliche Camps fallen. Eure besten Waffen zerbrechen schnell, also spart sie euch auf.

Werdet zum Immobilienbesitzer
Wenn ihr den Quest-Linien im Hateno-Dorf folgt, entdeckt ihr einige Arbeiter, die an einem Gebäude hämmern. Sprecht ihr mit dem Boss, bekommt ihr die Möglichkeit das Haus zu kaufen, nachdem ihr eine Aufgabe für ihn erfüllt habt. Eure Wohnung könnt ihr dann mit genug Geld weiter ausbauen. Im heimischen Bett werdet ihr geheilt und im Waffenschrank bewahrt ihr die besten Gegenstände auf, bis ihr sie für besonders starke Gegner benutzen wollt.

Eine neue Siedlung
Nachdem ihr euer Haus gekauft habt, geht einer der Arbeiter in die Akkala-Region. Falls ihr ihn besucht, seht ihr, dass dort gerade eine neue Stadt entsteht. Ihr bekommt ein Quest, bei dem nach und nach die Siedlung größer und schließlich zum neuen Zentrum der Region wird.

Sprecht mit jedem
Klar, ihr könnt der Hauptstory folgen und Breath Of The Wild einfach schnell durchspielen. Aber das ist nicht wirklich, worum es im neuen Zelda geht. Überall sind kleine Abenteuer zu finden, wenn ihr nur mit den Bewohnern Hyrules sprecht. Redet ihr etwa mit einer Frau, die einsam am Wegesrand einige Enten anstarrt, werdet ihr auf ein magisches Abenteuer in den Bergen geschickt – doch dazu müsst ihr sie erst einmal finden.

Seid neugierig
Hinter einem Steinkreis, in dem ein Fels fehlt, oder einer Kastanie, die an einer Kette hängt, verbirgt sich oft mehr. Ihr habt vielleicht gerade einen Korok-Geist gefunden, der sich versteckt. Löst ihr sein kleines Rätsel, werdet ihr belohnt.

Sucht nach den Tutorial-Schreinen
Während in den meisten Schreinen Puzzles warten, gibt es einige, in denen ihr ein Kampftraining bekommt. Die Manöver von Breath Of The Wild unterscheiden sich von früheren Titeln der Zelda-Serie. Diese ausführlicheren Tutorials sind deshalb besonders nützlich.

Geschicktes Ausweichen lernt ihr in den Tutorial-Schreinen

Achtet aufs Timing
Die Kämpfe sind überraschend komplex und jeder Gegner hat seine eigenen Angriffsmuster. Es ist deswegen wichtig, das richtige Timing zu lernen. Eine riesige Keule oder ein Hammer sind zwar stark, aber langsam, außerdem könnt ihr kein Schild mehr benutzen. Einhändige Waffen hingegen sind meist schneller, dafür aber auch schwächer. Mit Speeren könnt ihr wiederum Distanz halten. Vor allem aber für das Fangen von Bumerangs müsst ihr das richtige Timing lernen. Das tut Link im neuen Zelda nicht mehr von allein.

Segeln statt Schwimmen
Wenn ihr Bäume fällt, könnt ihr dabei ein Korok-Blatt finden. Ziemlich nutzlos als Waffe. Stattdessen erschafft es einen Windstoß, mit dem ihr Segelboote bewegen könnt. Einige Orte könnt ihr nur auf diesem Weg erreichen. Es ist also eine gute Idee, immer ein Korok-Blatt dabei zu haben.

Tod von Oben
Ihr könnt Gegner per Sprungangriff attackieren, aber es gibt eine weitaus elegantere Methode. Gleitet mit dem Segler nach unten und holt dann einfach euren Bogen raus. Das Spiel geht in die Zeitlupe über und ihr könnt den perfekten Schuss setzen.

Holt eure Amiibos raus
Alle Amiibo-Sammelfiguren von Nintendo sind mit Breath of the Wild kompatibel. Dafür muss die Funktion aber zuerst in den Einstellungen aktiviert werden. Danach erhält Link eine neue Fähigkeit, mit der Nahrungsmittel vom Himmel fallen. Sollte es sich bei eurem Amiibo um eine Figur der Zelda-Serie handeln, bekommt ihr sogar besondere Kleidungsstücke oder Reittiere. Jede Figur kann dabei nur einmal pro Tag benutzt werden.

Feuer hilft in vielen Fällen weiter – nicht nur im Kampf 

Achtet auf die Uhrzeit
Bestimmte Kreaturen oder Pflanzen findet ihr nur nachts. Mit der Uhrzeit verändert sich die Welt und damit auch die Charaktere und Ereignisse, auf die ihr trefft. Das gleiche gilt für einige Quests, die nur bei Dunkelheit aktiv sind.

Keine Angst vor dem Blutmond
Der Blutmond ist ein zufälliges Ereignis, das um Mitternacht zum Beispiel alle Gegner wieder zum Leben erweckt. Das muss aber nicht nur schlecht sein: Kocht ihr unter dem Blutmond, bekommen eure Gerichte zufällige Boni.

Reh-Transport
Falls ihr kein Pferd zur Hand habt, ist ein Reh eine gute Alternative. Schleicht euch von hinten an und hüpft im richtigen Moment auf seinen Rücken. Wenn ihr es dann schnell beruhigt, könnt ihr auf ihm reiten. Zumindest so lange bis ihr absteigt, dann läuft es weg. Es gibt sogar einen Schrein im Spiel, den ihr nur erreichen könnt, wenn ihr ein Reh-Rennen absolviert.

Seid ein Feuerteufel
Es gibt vieles, das ihr in Breath Of The Wild mit Feuer tun könnt: Gegner anzünden, Dornen verbrennen oder ein Lagerfeuer errichten beispielsweise. Brandpfeile sind ziemlich selten, alternativ könnt ihr aber auch normale Pfeile an einer Laterne oder ähnlichem anzünden.

Unser Review zu The Legend of Zelda: Breath Of The Wild findet ihr hier. Zum Test der Nintendo Switch geht es hier.

Dieser Artikel erschien zuerst bei WIRED UK.
Das Original lest ihr hier.

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