/Life

Niantic nimmt Accountsperren für Pokémon Go zurück

Dominik Schönleben 11.07.2016

Pokémon Go, das erste Smartphone-Spiel von Nintendo, ist fast aus dem Stand zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Spiele geworden. Weltweit. Dass das Augmented-Reality-Spiel plötzlich dauerpräsent ist, bringt einiges an (oft kuriosen) Vorfällen mit sich. WIRED gibt einen Überblick.

Die Begeisterung über Pokémon Go ist auch Wochen nach dem Launch noch spürbar. Auch wenn die 45 Millionen Spieler weltweit, die Mitte Juli gezählt wurden, mittlerweile wieder etwas weniger geworden sind: In Städten sind immer wieder Gruppen von 25- bis 30-Jährigen zu sehen, die um die Häuser ziehen, stets auf der Suche nach dem nächsten, seltenen Fang. Begeisterte, die zum Release der originalen Pokémon Rot und Blau für den Game Boy noch Teenager waren und jetzt noch einmal das Gefühl ihrer Jugend erleben wollen. Das Spiel scheint fast einen ähnlichen Hype zu beschwören wie einst das Original. 

Die weltweit spannendsten Fakten und Vorkommnisse seit dem Pokémon-Go-Launch:

101) Niantic nimmt Accountsperren zurück
Seit knapp drei Wochen geht Niantic mit harter Hand gegen Spieler vor, die bei Pokémon Go betrügen. Vor allem Trainer, die Bots für sich spielen ließen oder mit multiplen Accounts ein Programm nutzten, um seltene Pokémon automatisiert zu suchen, wurden dabei vom Spiel ausgeschlossen. Immer wieder gab es jedoch Beschwerden von Spielern, die behaupten, grundlos ausgeschlossen worden zu sein.

Dass dies tatsächlich der Fall sei, bestätigte Niantic jetzt in einer Stellungnahme: „Nachdem wir einige Änderungen an unserer Serverstruktur vorgenommen haben, ist es uns jetzt möglich, diese Accounts wieder freizuschalten“, heißt es darin. Es würden jedoch ausschließlich Nutzer wieder aktiviert werden, die ihren Account nur ab und zu für eine Software zum Suchen von Pokémon benutzt haben – Botter oder automatisierte Such-Accounts bleiben weiterhin gesperrt. Trotz der Amnestie warnt Niantic davor, Drittanbieter-Software in Zukunft zu verwenden: „Diese Apps haben einen ähnlichen Effekt wie ein DDoS-Angriff auf unsere Server“, schreibt Niantic. Spieler sollten einen wieder freigeschalteten Account also nicht als Freifahrschein begreifen. Niantic will weiterhin gegen Betrüger vorgehen.

100) Über sieben Millionen Spieler in Deutschland
Seit seiner Markteinführung haben laut einer Befragung von YouGov 7,7 Millionen Deutsche Pokémon Go auf ihrem Smartphone installiert, das entspricht 11 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die meisten dieser Spieler (93 Prozent) nutzen das Spiel noch immer. Ein Ende des Pokémon-Hypes zeichnet sich also noch nicht ab.

99) Die Zukunft und Genese von Pokémon Go
Auf der GamesBeat 2016 sprach Niantic CEO John Hanke über seine Vision für Pokémon Go. Er will, dass Menschen an öffentlichen Plätzen durch seine Spiele miteinander in sozialen Kontakt kommen: „Ich sehe Pokémon Go als günstige Alternative dazu, ins Kino oder in eine Bar zu gehen“, sagte Hanke im Interview. Warum Pokémon die Marke für das neue Niantic-Spiel wurde? Der Erfolg von Googles Aprilscherz 2014 sei der Auslöser dafür gewesen, bei der Pokémon Company und Nintendo anzufragen. Das ganze Gespräch seht ihr hier:

98) Paris, Oh Stadt der Pokémon
Laut einer Datenanalyse des Reddit-Nutzers RainbowDoc ist Paris die Stadt mit den meisten Pokéstops der Welt. 798 von ihnen gibt es dort. Die beste Stadt Deutschlands ist demnach Berlin auf Platz 19 der Weltrangliste mit 480 Pokéstops, dicht gefolgt von München auf Platz 20 mit 477. Hier die Top-10:

1. Paris (Frankreich): 798
2. Barcelona (Spanien): 676
3. London (GB): 672
4. Wien (Österreich): 631
5. Sydney (Australien): 604
6. Boston (USA): 560
7. New York (USA): 557
8. Melbourne (Australien): 552
9. Toronto (Kanada): 543
10. Florenz (Italien): 542

97) Pokémon-Go-Mod für GTA
Für das Open-World-Spiel GTA hat ein Fan einen Mod programmiert, mit dem man die Charaktere im Spiel mit Pokébällen fangen kann. Im Video seht ihr, wie das dann abläuft:

96) Neues Tracking-System für den PokéRadar
Seit mehreren Wochen jammern viele Spieler darüber, dass der PokéRadar nicht richtig funktioniert. Vor allem deshalb, weil das Tracking mit den Fußstapfen deaktiviert wurde, um die Server zu entlasten, und der Tracker sich nicht mehr regelmäßig automatisch upgedatet hat, sondern dafür die App neu gestartet werden musste.

Mit dem aktuellen Update hat Niantic jetzt den Beta-Test einer neuen Version des PokéRadars gestartet, mit der es wieder einfacher werden soll, Pokémon zu finden. Spieler in San Francisco sehen jetzt hinter den Pokémon, die „In der Nähe“ sind, das Foto eines Pokéstops. Klicken sie darauf, wird der Pokéstop auf der Karte angezeigt. Das gesuchte Pokémon befindet sich dann in der Nähe dieses Pokéstops. Wie das im Spiel aussieht, findet ihr hier.

So sieht der Tracker derzeit für Spieler aus, die nicht Teil der Beta sind.

Monster, die sich nicht in der Nähe von Pokéstops aufhalten, werden dann darunter als „Gesichtete Pokémon“ angezeigt. Hinter diesen Pokémon werden Grasbüschel dargestellt. Dies heißt jedoch nach bisherigen Berichten von Spielern nicht, dass man die Pokémon automatisch dort findet, wo ein Grasrascheln in der App angezeigt wird. Trainer auf dem Land oder an Orten mit wenigen Pokéstops haben also erneut das Nachsehen.

Für Spieler, die nicht Teil des Beta-Tests sind, werden alle Monster in der Umgebung einfach als „Gesichtete Pokémon“ und mit Grasbüscheln angezeigt. Der einzige Vorteil ist bisher, dass der Tracker regelmäßig aktualisiert wird und somit zuverlässig alle Pokémon in einem Umkreis von bis zu 500 Metern anzeigt. Die Reihenfolge der Pokémon auf dem Radar scheint keine Rolle mehr zu spielen.

95) Update behebt weitere Bugs
Niantic hat das zweite Update für Android und iOS veröffentlicht. Was hat sich geändert? Hier das Wichtigste im Überblick:
– Trainer, die sich mit zu hoher Geschwindigkeit bewegen, müssen jetzt bestätigen, dass sie das Spiel nicht während dem Autofahren spielen.
– Gute, Großartige und Exzellente Würfe mit dem Pokéball werden wieder mit einem Erfahrungspunkte-Bonus belohnt.
– Die Probleme mit dem Batteriesparmodus auf iOS-Geräten wurde behoben.
– Trainer können jetzt ihren Namen in den Einstellungen einmalig ändern.
– Die Bilder für die Anführer der Teams wurden überarbeitet.
– Niantic testet derzeit eine neue Version des PokéRadars mit Spielern in San Francisco.

94) Finanziell erfolgreicher als Clash Royale
Seit Pokemon Go in Japan veröffentlicht wurde, ist der Umsatz den Niantic mit dem Spiel macht, laut einer Analyse von SensorTower weiter gestiegen. Damit ist das Spiel im 32-Tage-Vergleich nach seinem Erscheinen erfolgreicher als Clash Royale.

93) Twitch banned Pokémon-Cheater
Die Streaming-Plattform Twitch geht jetzt gegen Spieler vor, die Pokémon Go streamen und dafür nicht das Haus verlassen. Wer GPS-Spoofing verwendet, um das Spiel über den PC zu spielen, darf keine Livestreams mehr davon anbieten.

92) Guerillakunst mit Pikachu
Vor knapp einer Woche hatte in New Orleans ein Künstler heimlich in einem Park eine Pikachu-Statue aufgestellt. Doch nicht alle waren begeistert: Mittlerweile wurde das Kunstwerk mit den gesprayten Worten „Pika Fuck You“ entstellt. Hier könnt ihr Bilder von der Statue sehen.

91) Der Iran verbietet Pokémon Go
Im Iran wurde das Spiel blockiert, weil es laut des High Council of Virtual Spaces ein Sicherheitsrisiko darstellt. Damit ist der Iran das erste Land, in dem Pokémon Go komplett verboten ist.

90) Trotz Bugs ein finanzieller Erfolg
Im ersten Monat seiner Veröffentlichung hat Pokémon Go laut Analysen von SensorTower bereits 160 Millionen Dollar (144 Millionen Euro) eingespielt.

Auch die tägliche Nutzungsdauer von Pokémon Go hält sich weiterhin stabil über der von Facebook.

89) John Hanke gibt Update
Niantic-CEO John Hanke äußerte sich in einem Blogbeitrag zu den Server-Problemen des Spiels und warum es notwendig gewesen sei, Tracking-Seiten abzuschalten. In einer Grafik ohne konkrete Skala zeigt Hanke, wie die Serverlast runtergegangen ist, seit Seiten wie PokéVision abgeschaltet wurden. Erst so sei es möglich gewesen, das Spiel auch in Lateinamerika zu veröffentlichen, sagt Hanke.

88) Schwer zu fangen
Es gibt derzeit einen Bug im Spiel, der es schwieriger macht, Pokémon zu fangen. Was dazu führt, dass viele Pokémon einfach entkommen. Außerdem werden XP-Boni für gute Würfe oft nicht gutgeschrieben. Niantic hat über Twitter angekündigt, dass sie daran arbeiten den Fehler zu beheben.

87) Level 35 ist unmöglich
In immer mehr Städten gibt es Probleme mit Cheatern in Pokémon Go, obwohl Niantic versucht gegen sie vorzugehen. Mit Bots (siehe 58) leveln viele Spieler ihre Accounts hoch und besetzten Arenen. Dafür nutzen sie oftmals mehrere Accounts, mit nur leicht unterschiedlichen Trainer-Namen. Außerdem besitzen sie extrem seltene Pokémon mit unwahrscheinlich hohen Wettkampfpunkten. Auf Reddit hat jetzt ein User ausgerechnet, ob es überhaupt möglich wäre, mit fairen Mitteln bereits jetzt Level 35 erreicht zu haben. Die Antwort: definitiv nicht. Man müsste dafür 16 Stunden täglich, ohne Fehler und unter den absolut perfekten Bedingungen gespielt haben. Selbst Level 30 zu erreichen, ist bisher nur für absolute Hardcore-Spieler möglich. Spieler, die mit einem Bot Arenen vom Sofa aus einnehmen und dabei auch noch ein unrealistisch hohes Level besitzen, können hier gemeldet werden. Einfach oben rechts auf „Submit a request“ klicken.

86) Nick Johnson hat sie alle
Er war der erste, der ohne zu Cheaten alle Pokémon gefangen hat, die es in Amerika gibt (siehe 35). Danach ging Nick Johnson auf einer Weltreise, um auch die letzten vier Monster zu sammeln, die nur in Nordamerika (Tauros), Europa (Pantimos), Asien (Porenta) und Australien/Neuseeland (Kangama) zu finden sind. Mittlerweile ist Johnson in Australien angekommen und hat dort das letzte Pokémon gefangen, dass ihm noch gefehlt hat: Kangama. Um Pokémon-Meister zu werden, fehlen ihm jetzt nur noch die drei legendären Vogel-Pokémon, Ditto, Mew und Mewtwo. Diese sechs Pokémon können jedoch derzeit im Spiel noch nicht gefangen werden.

85) Die Titelmelodie im Remix
Der YouTuber Anthony Vincent hat den Pokémon-Song aus dem Anime in zwanzig Musikstilen der 90er nachgesunden:

84) Pokémon Go – The Revenge
Basel wirbt jetzt damit, wie man die Schweizer Stadt mit Pokémon Go am besten entdecken kann. Dafür wurde auch ein unterhaltsames Werbevideo gedreht, in dem als Pikachu verkleidete Menschen mit Wasserbällen Jagd auf Passanten machen.

83) Die nächsten Schritte
In einem Facebook-Post hat Niantic erklärt, wie es mit Pokémon Go weiter gehen wird:
– Das Spiel ist jetzt offiziell in Südamerika veröffentlicht worden. Die höchste Priorität ist für Niantic derzeit Pokémon Go weltweit spielbar zu machen. Erst danach sollen größere Bugs behoben und neue Features implementiert werden.
– Trotzdem soll bereits in den nächsten Tagen ein Update für das Spiel kommen. Darin werde unter anderem das Problem mit dem Batteriesparmodus auf iOS-Geräten gelöst.
– Durch einen Bug wurden legendäre Pokémon an einige Trainer ausgegeben (siehe 73). Niantic hat diese Pokémon wieder aus dem Spiel entfernt.

82) Inoffizielle Rangliste
PoGo Profiles will bieten, was im eigentlichen Spiel noch fehlt: Eine Rangliste der besten Pokémon-Go-Spieler der Welt. Meldet man sich auf der Plattform an, dann berechnet die Seite aus den gesammelten Pokémon und den erfüllten Archievements einen Prestige-Wert und vergleicht diesen mit anderen Spielern. In einer Rangliste kann man dann sehen, wie erfolgreich man im Vergleich zu anderen Spielern ist. Netter Nebeneffekt: Auf der eigenen Übersichtsseite kann man anhand eines Prozentwerts sehen, wie gut die individuellen Werte der eigenen Pokémon sind, wenn man sie mit dem maximal Möglichen vergleicht.

81) Pokémon 101
An der University of Idaho gibt es im nächsten Semester einen Kurs, bei dem Studenten zusammen Pokémon Go spielen. Ziel der Lerneinheit ist es, Studenten einen aktiven Lebensstil und Teamwork beizubringen.

80) Pokémon-Go-Accounts auf Ebay
Bereits für zehn bis 25 Euro kann man einen Level 30 Pokémon-Go-Account mittlerweile bei Ebay kaufen. Für Accounts mit vielen seltenen Pokémon wie Dragoran oder Relaxo muss man 120 Euro aufwärts bezahlen. Dabei handelt es sich natürlich nicht um ehrlich erspielte Profile, sondern um Accounts, die automatisch mit einem Bot hochgelevelt wurden (siehe 58).

79) MC FITTI veröffentlicht Pokémon-Song
Zusammen mit dem Electro-Musiker Alltag hat MC FITTI einen neuen Song veröffentlicht: Lockmodul

78) FastPokéMap
Verschiedene Entwickler arbeiten bereits an Alternativen für die abgeschalteten Pokémon-Tracker (siehe 60). Eine davon ist FastPokéMap. Die neue Cheat-Seite ist noch in Beta, funktioniert aber bereits recht gut, nur im Gegensatz zu PokéVision besitzt sie einen weitaus eingeschränkteren Scan-Radius von nur 50 Metern.

77) Wie man immer noch Pokémon finden kann
In diesem YouTube-Video erklärt Eric Hörberg, wie man immer noch Pokémon finden kann, obwohl die Pfoten des PokéRadars deaktiviert wurden und die meisten Tracking-Seiten wie PokéVision nicht mehr funktionieren. Alles was man dafür braucht ist ein Stift, eine Landkarte und ein paar Freunde.

76) Keine Bewertungen im App Store
Weil viele Trainer als Racheakt für das Abschalten von PokéVision dem Spiel negative Bewertungen gegeben hatten, sank Pokémon Go innerhalb kürzester Zeit in den App Stores auf zwei Sterne ab. Im amerikanischen App Store von Apple wurden jetzt Bewertungen für das Spiel komplett deaktiviert und alle Kommentare zum Spiel entfernt. Neben der Pokémon-Go-App sind derzeit keine Sterne mehr zu sehen. In Deutschland wird das Rating der App weiterhin mit zwei Sterne angegeben. Auf Google Play wurde die Bewertung wieder nach oben korrigiert und liegt jetzt bei fast vier Sternen.

75) PokéVision-Erfinder rechtfertigt sich
Auf Medium veröffentlichte Yang Liu, der Programmierer hinter der Cheating-Seite PokéVision, eine Rechtfertigung dafür, warum er das Programm geschrieben hat. Laut seinen Angaben soll die Seite insgesamt 50 Millionen Nutzer und 11 Millionen tägliche Besucher gehabt haben. Eine Zahl, die extrem hoch erscheint, wenn man bedenkt, dass Pokémon Go nach Analysen von SurveyMonkey zuletzt knapp 22 Millionen täglich aktive Nutzer hatte. Etwa die Hälfte aller Trainer hätten demnach also PokéVision verwendet. Stimmen Lius Zahlen, ist es logisch, dass Anwendungen wie PokéVision die Veröffentlichung des Spiels in Brasilien verzögert haben. Sie belasten die Server durch ihre zusätzlichen Anfragen im Sekundentakt enorm. Liu sieht sich trotzdem im Recht: Sein Programm sei kein Cheating, sondern er habe es nur deshalb programmiert, weil Niantic durch Veränderungen am PokéRadar das Spiel unspielbar gemacht hätte.

74) Erster Rechtsstreit über virtuelle Monster
Im amerikanischen Bundesstaat New Jersey hat ein Mann Niantic verklagt, weil man in seinem Garten Pokémon finden kann. Seine Klage gegen Niantic soll klären, ob es erlaubt ist, Pokéstops und Arenen auf GPS-Koordinaten zu platzieren, die auf einem Privatgrundstück liegen.

73) Nein, niemand hat Arktos gefunden
Auf Reddit behauptet eine Spielerin seit Montag, das legendäre Vogel-Pokémon Arktos zu besitzen. Beweisen sollten das Screenshots, Videoaufnahmen und letztlich ein Twitch-Livestream. Wie sie ihn bekommen hatte? Angeblich hätte Niantic ihr den Vogal geschickt, als sie sich beim Support über die Performance des Spiels beschwert hatte. Niantic äußerte sich mittlerweile gegenüber der Seite Geek und verneinte dies. Das Pokémon stamme nicht von Niantic und sei vermutlich ein Hack. Doch derzeit werde der Vorfall überprüft und es gäbe noch keine eindeutige Antwort. Eine weitere Ursache könnte auch ein neuer Bug sein, der seit dem letzten Update auftritt (siehe 59). Durch ihn werden Pokémon nach dem Fangen durch andere Pokémon ersetzt.

72) Sexualstraftäter dürfen kein Pokémon Go spielen
In New York ist es jetzt Sexualstraftätern, die auf Bewährung sind, verboten Pokémon Go zu spielen. Der Gouverneur Andrew Cuomo möchte so Kinder vor ihnen schützen. Das Verbot gilt nicht nur für Pokémon Go, sondern für alle Spiele mit auf GPS-Daten basierenden Spielelementen.

71) 89 Prozent aller Drittanbieter-Apps sind Schadsoftware
Die IT-Sicherheitsfirma Trend Micro hat 149 Android-Apps getestet, die sich auf Pokémon Go beziehen. Nur 11 Prozent von ihnen sollen keine Schadsoftware enthalten haben. Besonders gefährlich sind Apps, die kostenlose PokéCoins versprechen.

70) Smarte Sneaker für Pokémon Go
Das New Yorker Startup vixole arbeitet schon länger an Sneakern mit LEDs und Sensoren. In einem neuen Video stellt das Unternehmen jetzt seine Idee vor, wie Pokémon-Go-Sneaker aussehen und funktionieren könnten. Sie erinnern dabei stark an das bereits angekündigte Pokémon-Go-Plus-Armband. Eine coole Idee, auch wenn die Sneaker vermutlich nie auf den Markt kommen werden.

69) Niantic äußert sich zum neuen Update
Die Firma Niantic ist bekannt dafür, relativ zurückhaltend mit seinen Fans zu kommunizieren. In einem Facebook-Update äußerte sich das Unternehmen jetzt zu den Vorwürfen, die viele Spieler nach dem letzten Update gemacht hatten (siehe 61). Auf Facebook schreibt Niantic, dass sie die Schritte des Pokémon-Tracker entfernt haben, weil die Funktion nicht wie beabsichtigt funktioniert und außerdem viele Spieler verwirren würde. Sie würden jedoch bereits arbeiten, das PokéRadar wieder zu verbessern. Niantic nannte außerdem einen Grund für das Abschalten von Trackern wie PokéVision, die Spielern beim Cheaten halfen: Sie würden die Performance des Spiels beeinflussen und es erschweren, das Spiel weltweit zu veröffentlichen.

68) Pokémon stürzt in Japan ab
Während Pokémon Go im Deutschen App Store und auf Google Play noch immer die erfolgreichste App in der Kategorie Kostenlos beziehungsweise Spiele ist, sieht das in Japan anders aus. Dort ist Pokémon Go bereits auf Rang vier gefallen. Monster Strike besetzt mittlerweile den Platz 1.

67) Keine Pokémon zu Olympia
Die Athleten für Olympia 2016 sind bereits in Brasilien angekommen, die Pokémon nicht. Mehrere Sportler haben sich deshalb bereits auf Twitter beschwert, dass es im olympischen Dorf keine Monster zu fangen gibt. Wann das Spiel in Brasilien veröffentlicht wird, hat Niantic bisher noch nicht angekündigt.

66) Gotta Save 'em all
Viele Unternehmen beziehen sich in ihrer Werbung derzeit auf Pokémon Go. Eine besonders gelungene Werbekampagne veröffentlichte der WWF: „Pokémon sind real. Rette sie alle“, heißt es auf den neuen Plakaten, die es in den klassischen Pokémon-Farben blau, rot und grün gibt.

65) Twitter-Account von Niantic-CEO gehackt
Verärgerte Fans haben den Twitter-Account von Niantic-CEO John Hanke gehackt. Sein Passwort sei laut den Angreifern einfach nur „nopass“ gewesen. Als Grund für den Hack nannten sie, dass Pokémon Go immer noch nicht in Brasilien veröffentlicht ist.

64) Harry Potter Go ist ein Hoax
In den letzten Tagen gab es immer wieder Meldungen, die behaupteten Niantic arbeite bereits am nächsten Go-Spiel: Harry Potter Go. Doch dabei handelt es sich um eine Falschmeldung, die von der Satire-Seite JTXH News veröffentlicht wurde.

63) Pokémon-Versicherung
Die Beratungs-App Knip bietet jetzt eine Unfallversicherung für Pokémon-Go-Spieler an. Die soll dann sämtliche Arztkosten übernehmen, wenn einem beim Spielen etwas passiert.

62) Pokémon Go verliert seine Sterne im App-Store
In ihrer Wut (siehe 61) haben viele Reddit-Nutzer Ein-Sterne-Reviews auf Google Play und auf Apples App Store hinterlassen. Auf iTunes ist die Bewertung von Pokémon Go deshalb zeitweise auf zwei Sterne gefallen – derzeit ist sie wieder auf drei. Viele der sich geprellt fühlenden Spieler stellten außerdem Anträge auf Wiederauszahlung ihres Gelds, das sie für Ingame-Items ausgegeben hatten, und reichten verschiedene Beschwerden über das Spiel bei den App Stores ein. Google weist deshalb mittlerweile unter der App darauf hin, bitte von solchen Anfragen abzusehen.

61) Reddit-Nutzer wüten gegen Niantic
Weil Niantic ihnen die Möglichkeit genommen hat, Pokémon mit Hilfe von Cheat-Software zu fangen, sind viele Nutzer auf Reddit jetzt ziemlich wütend. Als Argument, warum es legitim sei, im Spiel zu betrügen, wird dort immer wieder der Drei-Schritte-Bug angeführt. In den ersten Tagen des Spiels war es möglich, durch die Anzahl der unter ihrem Bild angezeigten Tatzen, die Entfernung von Pokémon näher einzugrenzen. Eine Funktion, die von Niantic deaktiviert wurde, um die Server zu entlasten: Egal wie weit ein Pokémon entfernt war, es wurden seit dem immer drei Tatzen angezeigt. Im neusten Update wurden die Tatzen jetzt komplett entfernt. Viele Reddit-Nutzer halten Niantic deshalb für ein unfähiges Unternehmen, das sich nicht für die Community interessiert, und erklären Pokémon Go für gescheitert.

60) Niantic schaltet Cheat-Seiten ab
Im Zuge des neuen Updates geht Niantic jetzt gegen Seiten wie PokéVision oder Apps wie Poke LIVE vor. Mit ihnen konnte man sich anzeigen lassen, wo genau sich die Pokémon verstecken, und so auch die seltensten Exemplare schnell finden. Die meisten Angebote wurden von ihren Betreibern abgeschaltet, nachdem sie eine Abmahnung erhalten hatten.

59) Update für Pokémon Go
Niantic hat am Wochenende das erste größere Update für Pokémon Go veröffentlicht. Die wichtigsten Änderungen sind:
– Die Angriffswerte der Pokémon wurden komplett überarbeitet. Aquaknarre ist nicht mehr die mit Abstand beste Attacke im Spiel. Der Schaden pro Sekunde aller Attacken ist jetzt relativ ausgeglichen.
– Der Schaden der Spezialattacken wurde stark erhöht. Bisher waren sie einfach nur schlechter als reguläre Angriffe.
– Welche Pokémon wo zu finden sind, wurde komplett überarbeitet. Die wichtigste Auswirkung davon: Es gibt nicht mehr nur noch überall Taubsi und Rattfratz.
– Die Tatzen des Pokémon-Radars wurden bis auf weiteres entfernt. Die dort angezeigten Pokémon sind bis zu 200 Meter entfernt.
– Trainer können ihren Avatar nachträglich noch verändern.
– Pokémon können jetzt schneller an den Professor verschickt werden.
– Die Animationen beim Fangen und in der Arena wurden überarbeitet.

58) Professioneller Pokémon-Bot
Das Cheaten im Spiel wird immer einfacher: Mittlerweile kann man über MyGoBot eine Software kaufen, die automatisiert Pokémon Go spielt. Für acht Euro bekommt man dort einen Bot, der automatisch Pokéstops besucht und jedes Pokémon in der Umgebung auf den ersten Wurf fängt.

57) Mehr Frauen als Männer trainieren Pokémon
Laut Zahlen der Analysefirma SurveyMonkey sind 63 Prozent der Pokémon-Go-Spieler Frauen. Das durchschnittliche Alter eines Trainers ist demnach 25 Jahre – 46 Prozent der Spieler sind zwischen 18 und 29 Jahre alt.

56) Die Pokémon-Tram
In München und Augsburg soll jetzt eine Party-Tram die besten Pokémon-Hotspots der Stadt abfahren. Für 15 Euro können Spieler dann am 13. August (in München) oder am 21. August (in Augsburg) Pokémon in der Straßenbahn fangen. Die Tram soll sogar extra langsam fahren, damit Spieler ihre Eier ausbrüten können.

55) Brücke in Düsseldorf wird gesperrt
Nachdem die Girardet-Brücke an der Kö in Düsseldorf seit Tagen von Pokémon-Trainern belagert wird, hat der Bürgermeister jetzt Konsequenzen gezogen: Die Brücke wurde für Autofahrer gesperrt und es wurden Dixi-Klos aufgestellt. Hier seht ihr, wie es an der Brücke aussieht.

54) Poke LIVE hilft beim Cheaten
Viele Trainer betrügen bereits bei der Suche nach den Pokémon mit der In-Browser-App PokéVision. Auf einer Google-Maps-Karte kann man sich damit anzeigen lassen, wo sich seltene Pokémon in der Nähe verstecken. (Mehr dazu hier.) Mittlerweile gibt es diesen Cheat unter dem Namen Poke LIVE auch als Android-App, mit der das ganze noch bequemer wird.

53) Pooookémooooon!
Jason Paige, der Sänger des Titellieds der ersten Pokémon-Staffel, hat sich jetzt nach fast 20 Jahren noch mal vors Mikro gewagt. Und ja, er hat es noch drauf.

52) Spieler erreicht Maximallevel 40
Durch Cheaten hat bereits der erste Spieler das maximale Level von Pokémon Go erreicht. Mithilfe eines automatisierten Programms und insgesamt 125 Lucky Eggs hat ein Reddit-Nutzer etwas geschafft, das selbst Vielspieler unter realistischen Bedingungen etwa ein Jahr kosten wird: Er erreichte Level 40. Was es ihm bringt? Nichts. Denn ab Level 30 hat ein weiterer Stufenanstieg keine Auswirkungen auf das Spiel oder die Stärke der eigenen Pokémon. Immerhin hat er damit herausgefunden, welche besondere Belohnung es gibt, wenn man das Maximallevel erreicht. Die Antwort ist auch hier ernüchternd: Keine.

51) Messerstecherei in Deutschland
Am Bremer Weserufer haben einige Jugendliche Pokémon Go gespielt, als es zum Streit kam. Einer der Männer soll nach Angaben von Zeugen ein Messer gezogen und auf mehrere Pokémon-Trainer eingestochen haben. Ob Pokémon Go Grund für den Streit war, hat die Polizei bisher noch nicht bestätigt.

50) Ehrlicher Trailer zu Pokémon Go
Der YouTube-Kanal Smosh Games hat einen eigenen Trailer zu Pokémon Go veröffentlicht, der humorvoll die letzten drei Wochen zusammenfasst:

49) Neugeborene bekommen Pokémon-Namen
Auf der amerikanischen Seite Babycenter können Mütter die Schwangerschaft ihrer Kinder in einem Profil registrieren und beobachten. Dort zeichnet sich jetzt laut Angaben der Plattform ein Trend ab: Mütter benennen ihre Kinder vermehrt nach Pokémon oder den Charakteren aus der Serie. Die Namen mit dem meisten Zuwachs sind in absteigender Häufigkeit: Roselia, Onyx, Star (auf Deutsch: Sterndu), Eevee (Evoli), Ivy, Ash und Shay.

48) Keine Monster mehr in Fukushima
Tepco, der Betreiber des durch Naturkatastrophen teilweise zerstörten Atomkraftwerks in Fukushima, hat Bedenken, dass Spieler den Gefahrenbereich auf der Suche nach Pokémon betreten könnten. Nach Aussage von Tepco können im Katastrophengebiet nämlich Pokémon gefunden werden. Deshalb hat der Kraftwerksbetreiber jetzt Niantic aufgefordert, den Bereich zu einer pokémonfreien Zone zu erklären.

47) Pokémon Go Plus verschiebt sich
Über Facebook schrieb Nintendo, dass sich die Veröffentlichung des Pokémon-Go-Plus-Armbands auf September verspäten würde. Ursprünglich sollte das Armband bereits im Juli auf den Markt kommen. Einen Grund für die Verspätung nannte Nintendo nicht.

46) Apple investiert in Augmented Reality
Apple CEO Tim Cook sieht Pokémon Go als Signal, dass sein Unternehmen mehr in Augmented Reality investieren sollte. In einem Interview mit Investoren sagte er: „Das Wichtigste ist es sicherzustellen, dass unsere Produkte mit denen von anderer Entwickler gut zusammenarbeiten, so wie bei Pokémon Go. Deshalb sieht man so viele iPhones, die auf der Jagt nach Pokémon sind.“ Ein kleiner Faux Pas: Tim Cook sprach dabei das Wort Pokémon als „Poké-mans“ aus. Nach Berechnungen der Investmentbank Needham & Co. hat Apple durch In-App-Käufe über den iTunes-Store bereits bis zu 2,7 Milliarden Euro mit Pokémon Go eingenommen.

45) Spionage bei der Bundeswehr?
Drei Spieler sind während ihrer Suche nach Pokémon in den Truppenübungsplatz der Bundeswehr auf der Lüneburger Heide eingedrungen, während dort gerade eine Schießübung im Gang war. Die Bundeswehr sieht darin laut einem von der Süddeutschen Zeitung veröffentlichen internen Sicherheitshinweis vor allem ein Spionage-Problem: Das Spiel könne als Tarnung verwendet werden, um militärische Liegenschaften zu filmen und fotografieren.

44) Jeder fünfte Deutsche spielt
Eine Umfrage des Digitalbranchenverbands Bitcom hat ergeben, dass jeder fünfte Deutsche bereits Pokémon Go gespielt hat. Außerdem haben acht von zehn Deutschen zumindest von der App gehört.

43) Poképeak erreicht
Laut Daten der Analysefirma SurveyMonkey sinkt die Zahl der täglich aktiven Nutzer auf Pokémon Go in den USA bereits. Ihren Peak erreichte die App am 14. Juli, knapp eine Woche nach ihrer Veröffentlichung. 

Die täglich aktiven Nutzer von Pokémon Go in den USA seit der Veröffentlichung des Spiels.

42) Mit PokeMatch zum Trainingspartner
Mittlerweile gibt es die Pokémon-Go-Dating-App PokeMatch, die sich stark an Tinder orientiert. In der App kann man andere Pokémon-Trainer mit ähnlichen Interessen finden und für eine Treffen an der nächsten Arena einfach nach rechts swipen. Potentielle Matches kann man dann darauf filtern, welcher Teamfarbe sie angehören und ob man ein Date oder einfach nur einen Trainingspartner sucht.

41) Pokémon auf der Smartwatch
Im Google Play Store gibt es eine neue App namens PokeDetector, die Pokémon Go auf die Smartwatch bringt. Ähnlich wie beim Pokémon-Go-Plus-Armband wird man dann über die Uhr informiert, wenn Pokémon in der Nähe sind – bei PokeDetector sogar welche es sind. Man sieht also sofort, ob es sich lohnt, das Smartphone rauszuholen. (Um zu verhindern, dass der eigene Account eventuell wegen der Nutzung einer Drittanbieter-App gesperrt wird, sollte man für die Anmeldung in PokeDetector ein neues Profil erstellen.)

40) Die russische Pokémon-Go-Alternative
Eine Veröffentlichung von Pokémon Go in Russland ist derzeit nicht geplant. Die staatliche Konsumentenschutz Behörde prüft noch, ob das Spiel einen „negativen Effekt auf die Psyche haben könnte“. Eine Alternative soll es jedoch bald in Moskau geben: Mit einer neuen Augmented-Reality-App soll man historische Personen an berühmten Monumenten in Moskau fangen können. Darunter: Ivan der Schreckliche, Yury Gagarin und Alexander Pushkin.

39) Der Erfolg hält an
Pokémon Go ist knapp zwei Wochen nach seinem Release immer noch die am meisten heruntergeladene iPhone-App in Amerika. Laut einer Analyse von App Annie spielt derzeit jeder zehnte Amerikaner mit einer Smartphone das Spiel. In der Gruppe der 13- bis 24-Jährigen nutzt sogar jeder fünfte das Spiel täglich.

Die Apps Pokémon Go, Miitomo und Clash Royale in den ersten zwei Wochen nach ihrem Release im Vergleich.

38) Die nächsten Updates!
Auf der San Diego Comic-Con sprach John Hanke, CEO von Niantic, über die Zukunft von Pokémon Go. Hier seine wichtigsten Ankündigungen:
– Es wurden erst zehn Prozent der bisher geplanten Features für Pokémon Go verwirklicht.
– Neben Lockmodulen wird es weitere Gegenstände geben, um Pokéstops zu upgraden. Denn Hanke sieht es als zentrales Element von Pokémon Go, dass Spieler dazu angeregt werden, sich an öffentlichen Orten zu treffen.
– Pokémon Center werden Teil des Spiel werden, vielleicht als Upgrade für Pokéstops.
– Die Arenen werden zusätzliche Funktionen bekommen.
– Im Spiel sind noch Easter Eggs versteckt, die bisher noch niemand gefunden hat.
– Das Züchten von Pokémon ist bisher kein geplantes Feature. Aber Niantic denke bereits darüber nach, wie es vielleicht doch ins Spiel integriert werden könnte.
– Weitere Pokémon-Generationen sollen dem Spiel nach und nach hinzugefügt werden.
– Niantic arbeitet daran, den Drei-Tatzen-Fehler des Pokémon-Radars zu beheben.
–Die legendären Vogel-Pokémon Arktos, Zapdos und Lavados sind den drei Teams zugeordnet und werden noch eine wichtige Rolle spielen.
– Die Anführer der drei Teams sind Candela (Wagemut/rot), Blanche (Weisheit/blau) und Spark (Intuition/gelb). Und so sehen sie aus:

37) Stadt will Pokéstops entfernen lassen
Immer wieder lungern hunderte von Menschen nachts in einem Park eines Vororts von Sydney, Australien, rum (siehe Punkt 23). Denn dort gibt es drei Pokéstops in nächster Nähe, weshalb regelrechte Lockmodul-Partys veranstaltet wurden. Der Stadtrat von Canada Bay hat jetzt Niantic kontaktiert, um zwei der drei Pokéstops entfernen zu lassen. Damit nachts endlich wieder Ruhe einkehrt.

36) Launch im Heimatland der Pokémon
Pokémon Go ist nun auch in Japan verfügbar. Die sowieso schon instabilen Server sind nach dem Update zusammengebrochen. Auf dieser Seite kann man den aktuellen Stand seines landeseigenen Servers überprüfen. Grund für den verspäteten Launch in Japan soll ein Werbedeal mit McDonald's sein auf dessen Abschluss gewartet werden musste. McDonald's selbst bestätigte nur, Niantic mit dem Launch zu helfen.

35) Erster Pokémon-Meister?
Der Amerikaner Nick Johnson behauptet auf Reddit, der erste zu sein, der alle bisher in den USA verfügbaren Pokémon gefangen hat. Nur 142 der 151 Pokémon können dort gefangen werden. Grund dafür: Einige wenige Monster wurden noch nicht freigeschaltet oder sind ausschließlich auf anderen Kontinenten zu finden. Bussines Insider hat Johnson getroffen und sich von ihm erklären lassen, wie er es geschafft hat, alle Pokémon in so kurzer Zeit zu finden. Eines der letzten jagte er sogar per Uber.

34) PokéVision zeigt, wo sich Pokémon verstecken
Bereits jetzt haben Spieler Wege gefunden, zu betrügen, und haben damit das Spiel entzaubert. Auf der Seite PokéVision können sich Trainer alle Pokémon in ihrer Umgebung anzeigen lassen. Inklusive eines Timers, der angibt, wie lange die Monster dort noch zu finden sind. Da die Karte auch mobil funktioniert, ist das finden von seltenen Pokémon damit zur Banalität geworden.

33) Pokémon kommt ins Kino
Es wird einen neuen Pokémon-Kinofilm geben. Das Animations-Studio Legendary Pictures hat die Rechte dafür erworben und will bereits 2017 anfangen ihn zu produzieren. Doch anstatt die Geschichte der immer noch laufenden Anime-Serie fortzusetzen, soll der Film auf dem Videospiel Great Detective Pikachu basieren. Ein Adventure-Game, bei dem ein anderes Pikachu Kriminalfälle löst und mit Menschen sprechen kann. Das Spiel ist vor allem für seine etwas gewöhnungsbedürftige Interpretation von Pikachus Stimme bekannt.

32) Pokémon im echten Leben
Der berühmte YouTuber Casey Neisatat hat ein Video gedreht, in dem er als Pokémon-Trainer auf die Jagd nach Pikachu geht – natürlich auf dem Longboard.

31) Dating per Pokémon Go
PokéDates vereinfacht jetzt das, was viele Menschen längst beim Spielen erleben: Auf ihrer Jagd nach den Monstern treffen sie neue Freunde oder sogar ihren nächsten potentiellen Partner. Nachdem man über die Seite der Dating-Plattform Project Fixup ein paar Fragen beantwortet hat, bekommt man eine Verabredung zugeteilt. Die trifft man dann am nächsten Pokéstop oder der nächsten Arena.

30) Fatwa gegen Pokémon Go wird erneuert
Bereits vor 15 Jahren gab es in Saudi Arabien ein Verbot von Pokémon. Der Grund dafür: Es sei Glücksspiel zu ähnlich und basiere auf Charles Darwins Evolutionstheorie, da die Monster sich weiterentwickeln können. Beides wird in der konservativen Auslegung des Islams, die in Saudi Arabien praktiziert wird, als Sünde betrachtet. Außerdem zeige das Spiel religöse Symbole von Christen, Juden und Shinto-Gläubigen. Das bereits 2001 verhängte Verbot, auch Fatwa genannt, wurde jetzt von den höchsten religiösen Führern des Landes wegen Pokémon Go erneuert.

29) Nintendo zieht an Sony vorbei
Seit dem 7. Juli, der Veröffentlichung von Pokémon Go, hat sich der Börsenwert von Nintendo mehr als verdoppelt. Am 18. Juli stand der Wert bei 37,3 Milliarden Euro – mehr als Sony. Dabei hat Nintendo das Smartphone-Spiel gar nicht mal entwickelt, sondern es stammt von der Softwarefirma Niantic. Das Ur-Pokémon-Spiel allerdings war von Nintendo, und einiges von dem Geld, das nun fließt, dürfte dort landen.

Aber ist es überhaupt sinnvoll, als Anleger jetzt in Nintendo zu investieren?, fragt die Süddeutsche Zeitung. Immerhin ist der Download des Spiels kostenlos und In-App-Zukäufe die einzige Einnahmequelle. Genau da scheint aber der Erfolg am ehesten messbar zu sein: Die SZ verweist auf Analysten, die für die App Millionen-Umsätze berechnen.

28) Die Server, die Server
Der Ansturm von Millionen Spielwilligen und die Kapazitäten von Servern haben in den letzten Tagen eine schlechte Kombination abgegeben. Immer wieder brachen die Server zusammen. Am Wochenende ging fast gar nichts mehr. Klar, da wollten alle spielen. Die Frust-Tweets und Facebook-Postings, die folgten, ersparen wir euch. Es lohnt sich, immer mal zu checken, was mit den Servern los ist: Auf der Website MMO Server Status gibt es ein Eckchen nur für Pokémon Go.

27) Kein mobiler Datenverbrauch mehr bei T-Mobile
Pokémon Go könnte jetzt zum Feind der Netzneutralität werden. T-Mobile hat angekündigt, dass das Spiel für seine amerikanischen Kunden ab dem 19. Juli nicht mehr auf ihren Datenplan angerechnet wird. Zusätzlich sollen T-Mobile-Nutzer weitere Vergünstigungen bekommen. Die Aktion wird bis Ende August laufen.

26) Clinton nutzt das Spiel für den Wahlkampf
Mehrere Wahlhelfer von Hillary Clinton im amerikanischen Bundesstaat Ohio nutzen das Spiel bereits für den Wahlkampf. Laut Vox warten sie an Pokéstops und Arenen auf Spieler, um sie dort für die Präsidentschaftswahl anzumelden. Außerdem wurde in Ohio bereits ein offizielles Event mit Clinton angekündigt, während dem die dort vorhandenen Pokéstops mit Lockmodulen ausgestattet werden.

25) Zweite Leiche gefunden
In der amerikanischen Stadt Nashua entdeckte ein Pokémon-Go-Spieler hinter dem Holocaust Memorial, einem Pokéstop, eine Leiche im Wasser. Die Todesursache ist bisher noch unbekannt. Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits am 8. Juli in Riverton, zwei Tage nach der Veröffentlichung des Spiels.

24) Pokéstops und Arenen anmelden
Bisher waren die Daten des Spiels Ingress die Basis für die Orte von Pokéstops und Arenen. Doch jetzt ist es für jeden möglich geworden, einen neuen Ort einzureichen und ihn registrieren zu lassen. Damit reagiert Niantic vor allem auf die Beschwerden vieler Spieler in ländlichen Gegenden, denen es quasi unmöglich ist, am Spiel teilzunehmen.

23) Polizei löst Pokémon-Go-Meet-up in Sydney auf
In einem Vorort von Sydney, Australien, kam es immer wieder zu Störungen durch Versammlungen von Pokémon-Go-Spielern. Da es nahe des Peg Paterson Parks in der Wohngegend Rhodes eine ungewöhnlich hohe Dichte von Pokéstops gibt, trafen sich dort in den letzten Tagen immer wieder hunderte von Spielern – zeitweise bis zu 1000. Die Anwohner, genervt von Lärm und Müll, warfen Wasserbomben und Eier sowie informierten die Polizei. Die löste am Mittwochabend das spontane, nächtliche Pokémon-Treffen auf. Ein Bild des Meet-ups findet ihr hier.

22) Nordkorea VS Südkorea
Bis vor kurzem gab es tatsächlich eine Pokémon-Arena in der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. Sie befand sich direkt am Truce Village, dem einzigen Ort an der Grenze, an dem beide Länder Truppen in Sichtweite stationiert haben. Mittlerweile wurde die Arena jedoch von Niantic wieder entfernt.

21) Erster Autounfall
Ein Fahrer in Auburn, New York, versuchte während der Autofahrt ein Pokémon zu fangen und setzte deshalb seinen Wagen gegen einen Baum. Er wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt, das Auto erlitt jedoch einen Totalschaden.

20) Werbung für McDonalds in Pokémon Go?
In einem Interview mit der Financial Times bestätigte Niantic CEO John Hanke erneut, dass es bald von Unternehmen gesponsorte Orte im Spiel geben wird und nannte ein erstes Detail: Bezahlen sollen Unternehmen pro Besucher.

Ein erster vermeintlicher Sponsor für zukünftige Pokéstops und Arenen wurde bereits entdeckt: Ein Programmierer fanden im Code des Spiels Hinweise auf einen McDonalds-Pokémon-Store und das Logo des Unternehmens. Außerdem gibt es weitere Items, die scheinbar bisher noch nicht freigeschaltet wurden.

19) Facebook verliert gegen Pokémon Go
Laut der Analysefirma Sensor Tower verbringen iPhone-Nutzer derzeit mehr Zeit auf Pokémon Go als auf Facebook. Mehr als 10 Minuten länger ist dort derzeit die durchschnittliche Verweildauer. Auch Snapchat, Twitter und Instagram liegen weit hinter Pokémon Go.

18) Das erfolgreichste Smartphone-Spiel aller Zeiten
Es war zu erwarten, doch jetzt gibt es Zahlen: Pokémon Go ist seit seiner Veröffentlichung das erfolgreichste Spiel des App Stores und des Google Play Stores und hat so den derzeitigen Rekord der täglich aktiven Nutzer in den USA geknackt. Bisher wurde der von Candy Crush Sage gehalten. Pokémon Go hatte laut der Analysefirma SurveyMonkey am 12. Juli fast 21 Millionen aktive Nutzer.

Twitter hatte das Spiel bereits drei Tage nach Release hinter sich gelassen, der nächsten Meilensteine wären jetzt SnapChat und Google Maps. Die folgende Grafik zeigt, wie sich die Nutzerzahlen für Android in den letzten Tagen entwickelt hat:

17) Pokémon Go in Europa veröffentlicht
Fast eine Woche nach dem Release in den USA und Australien kann man Pokémon Go jetzt auch offiziell in Deutschland und ganz Europa spielen. Im Google Play Store und im App Store ist das Spiel jetzt verfügbar.

Unsere ersten Eindrücke zu Pokémon Go könnt ihr hier lesen.

16) Restaurants und Bars als Pokémon-Arena?
In Ingress, dem Vorgänger-Spiel von Pokémon Go, gab es sie Bereits: Spielorte, die von Unternehmen gesponsort wurden. Das soll auch für Pokémon Go kommen, bestätigte Niantic CEO John Hanke im Gespräch mit der New York Times.

15) Kein Pokémon Go im Konzentrationslager
Nicht alle Menschen sind begeistert davon, dass sich an Museen und Denkmähler Pokémon-Arenen oder Pokéstops befinden. Denn nun versammeln sich dort Menschen, um zu Pokémon fangen – selbst an Orten ehemaliger KZ-Lager der Nazis. Erste Museen haben bereits darauf reagiert: Das prominenteste Beispiel ist die Auschwitz-KZ-Gedenkstätte in Washington. Deren Sprecher sagte gegenüber der New York Times: „Dass solche Spiele an einem Ort wie dem Auschwitz Memorial aktiv sind, ist auf so vielen Ebenen respektlos gegenüber den Opfern der Nazi-Konzentrationslager.“ Er hätten deshalb bereits Niantic kontaktiert, um das Museum aus dem Spiel entfernen zu lassen.

14) Pokémon-Protestmarsch in Berlin angekündigt
Eigentlich wollte sich Maurice Köhler nur mit ein paar Berliner Spielern über ein Facebook-Event zu einer kleinen Wanderung treffen, um auf die Suche nach nachtaktiven Pokémon zu gehen. Doch als anstatt der erwarteten 30 Teilnehmer hunderte von Pokémon-Fans zusagten, musste der Veranstalter das Event am Tempelhofer Feld als Demonstration anmelden. Der neue Slogan der Veranstaltung: „Protestmarsch gegen die Ländercodesperre“ – denn bisher ist das Spiel in Europa offiziell nicht erschienen. Für den Pokémon-Protestmarsch am Samstag, den 16. Juli, haben bereits mehr als 2000 Pokémon-Trainer zugesagt, weitere 9000 zeigten sich interessiert.

Das Interview mit dem Chef des Pokémon-Go-Entwicklerteams lest ihr hier.

13) Beste Fitness-App: Pokémon Go?
Viele Spieler berichten auf sozialen Medien davon, dass sie so viel Bewegung wie schon lange nicht mehr durch das Spiel bekommen würden. Und jetzt gibt es erste Zahlen, die das auch bestätigen. Laut dem Fitness-Armband-Hersteller Jawbone sind dessen Nutzer am letzten Wochenende im Durchschnitt 62,5 Prozent mehr Schritte gelaufen, als üblich. Knapp 4000 Schritte mehr liefen die vermeintlichen Pokémon-Go-Spieler, um die Monster zu finden.

12) Pokémon Go liest E-Mails mit
Der IT-Experte Adam Reeve kritisierte, dass bei der iOS-Version von Pokémon Go weitaus mehr Daten an den Hersteller Niantic übermittelt werden, als nötig. Die App hat nämlich Zugriff auf das komplette Google-Konto: darunter die E-Mails, Fotos, Drive-Dokumente und die Suchhistorie aller Nutzer. Niantic räumte daraufhin ein, dass es sich dabei um einen Fehler handelt, der beim nächste Update behoben werden soll.

11) Erfolgreicher als Tinder und Twitter?
Laut einer Analyse der Trendforschungsfirma Similar Web wurde die App Pokémon Go bereits öfter installiert als Tinder. 60 Prozent der Nutzer verwenden die App derzeit sogar täglich. Was laut dieser Analyse bedeuten würde, dass momentan knapp drei Prozent der amerikanischen Android-Nutzer aktive Spieler von Pokémon Go sind. Die App scheint außerdem gerade erfolgreicher zu werden als Twitter. Da die App in Europa offiziell noch gar nicht veröffentlicht wurde, liegt es nahe, dass dies auch gelingen wird. Zu bedenken ist aber laut Similar Web, dass sich meist erst nach drei bis sieben Tagen entscheidet, ob eine App dauerhaft von den Nutzern verwendet wird. Da Pokémon Go erst am Mittwoch veröffentlicht wurde, ist also noch unsicher, ob die Begeisterung anhält.

10) Malware
Die Verzögerung des Europa-Releases der App machten sich sofort Kriminelle zunutze. Android-User in Europa können sich zwar Pokémon Go im Play Store noch nicht herunterladen, es ist aber möglich, die App-Datei aus anderer Quelle zu beziehen und zu installieren. Laut der Sicherheitsfirma Proofpoint ist jedoch auch eine Version mit einem Trojaner im Umlauf. Wie man erkennt, ob man die Version mit Trojaner installiert hat, lest ihr hier.

9) Aktien-Hoch für Nintendo
Weil Pokémon Go so erfolgreich ist, stieg auch die Aktie von Nintendo sprunghaft an. Um insgesamt 25 Prozent erhöhte sich ihr Wert seit dem Release von Pokémon Go.

8) Amazon-CTO will unbedingt ein Traumato fangen
Viele waren frustriert, dass die Server von Pokémon Go kurz nach der Veröffentlichung in den USA immer wieder ausfielen. Darunter auch Amazon-CTO Werner Vogels. In einem Tweet bot er seine Hilfe an:

Später bestätigte Vogels auf Reddit, dass sein Tweet kein spöttischer Kommentar gewesen sei, sondern ein aufrichtiges Angebot seiner Hilfe.

7) Teenager findet Leiche statt Pokémon
Die amerikanische Teenagerin Shayla Wiggins war am Riverton-Fluss in Wyoming auf der Suche nach Wasser-Pokémon. Statt Shiggi oder Jurob fand sie eine Leiche, die an der Wasseroberfläche trieb. Erste Ermittlungen der Polizei deuten auf einen Unfall hin.

6) Mann verliert Job wegen Pokémon Go
Laut eigenen Angaben auf Reddit hat ein Mitarbeiter einer IT-Firma für Banken wohl seinen eigenen Job in Gefahr gebracht, weil er Pokémon Go gespielt hat. An seinem Arbeitsplatz ist es verboten, Fotos zu machen, was ihm zum Verhängnis wurde: Der 23-Jährige soll versucht haben, ein Zubat zu fangen, was den Eindruck erweckt habe, dass er Fotos machen würde.

Sein Telefon soll deshalb zur Überprüfung in die Zentrale geschickt worden sein. Das Problem: Er hatte bereits zu einem anderen Zeitpunkt seinen Monitor abfotografiert. Dies könnte ihn jetzt den Job kosten.

5) Ein Spieler fängt ein Taubsi während der Geburt seines Sohnes
Im Netz ist ein Foto aufgetaucht, das zeigt, wie ein Mann heimlich versucht, ein Taubsi zu fangen, während seine Frau gerade in den Wehen liegt. Wenn man den Behauptungen des Fotografens auf Reddit Glauben schenken mag.

4) Räuber lauern am Pokéstop
In Missouri, USA kam es wiederholt zu Überfällen an Pokéstops abgelegener Orte. Am Sonntagmorgen nahm die Polizei vier Männer fest, die andere Spieler mit Lockmodulen, spielinternen Gegenständen, die das Pokémon-Fangen erleichtern, zu diesen Pokéstops geführt hatten, um sie auszurauben. Insgesamt neun Raubüberfälle werden den vier Jugendlichen vorgeworfen. Auch in den Nachbarbezirken von Missouri kam es wiederholt zu ähnlichen Überfällen.

3) Pokédex auf Google Maps
Weil die Herstellerfirma Niantic kaum Informationen über ihr Spiel veröffentlicht, nehmen Spieler es selbst in die Hand, sich gegenseitig Pokémon Go zu erklären. Neben zahlreichen Guides ist das beeindruckendste Projekt eine Google-Maps-Karte, auf der weltweit alle Fundorte für seltene Pokémon verzeichnen werden sollen. Karten für verschiedene deutsche Städte findet ihr auf der Seite Pokémon-Finden.de, außerdem gibt es eine von der Community gepflegte Karte für die Stadt Berlin.

2) Es gibt Pokéstops am Nordpol und der Antarktis
In einem Interview mit Mashable sagte John Hanke, CEO von Niantic, dass es überall auf der Welt Pokéstops und Arenen gibt, auch am Nordpol und in der Antarktis. Immer wieder werden Pokéstops an anderen ungewöhnlichen Orten entdeckt.

Darunter etwa eine Arena in Wellington, Neuseeland, die sich im Zentrum einer Bucht mitten im Wasser befindet. (Zwei Pokémon-Trainerinnen tweeteten live, wie sie die Arena vom Kajak aus eroberten.) Wo die Pokéstops und Arenen platziert sind, basiert auf Daten, die Niantic mit seinem Augmented-Reality-Spiel Ingress gesammelt hatte. Die Platzierung der Pokémon auf der Karte basierte unter anderem auf Klimazonen, Vegetation und geologischen Daten über Erde und Gestein.

1) Neue Funktionen
Noch vor dem Europa-Release hat Niantic bereits ein Update für Pokémon Go angekündigt. Laut Eurogamer sollen dann nicht nur Probleme mit dem Batteriesparmodus und weitere Bugs behoben werden, sondern auch neue Features sollen bald hinzukommen. Teil der ersten Updates soll die Möglichkeit sein, Pokémon zu tauschen. Außerdem sollen Pokéstops und Arenen zusätzliche Funktionen bekommen und eine Rangliste eingeführt werden, sagte Ninatic-CEO John Hanke in einem Interview mit Business Insider.

Unsere ersten Eindrück zu Pokémon Go und wie man es bereits jetzt in Deutschland spielen kann, findet ihr hier.

+++ Mehr von WIRED regelmäßig ins Postfach? Hier für den Newsletter anmelden +++

Jetzt WIRED Member werden und mit uns in die Zukunft starten!

Mit im Paket: 4 Magazin-Ausgaben im Jahr und der Member-Zugang zu exklusiven Inhalten auf WIRED.de sowie weitere Vorteile nur für Member.

Member werden