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Baran bo Odar ist Regisseur der ersten deutschen Netflix-Serie

Dominik Schönleben 25.02.2016 Lesezeit 2 Min

Erstmals produziert Netflix eine eigene Serie in Deutschland. „Dark“ soll ein Familiendrama werden, bei dem übernatürliche Ereignisse im Zentrum stehen. Regisseur der Serie ist Baran bo Odar, der bereits für den deutschen Hackerfilm „Who Am I“ verantwortlich war.

Nicht nur in Amerika will Netflix mit Eigenproduktionen das Angebot attraktiver machen, auch in Deutschland wagt der Streaming-Anbieter jetzt einen Vorstoß. Die für 2017 angekündigte Serie „Dark“ wird mit deutschen Schauspielern gedreht und soll das Leben von vier Familien in der Gegenwart zeigen, die mit dem Übernatürlichen in Kontakt kommen.

Zentraler Handlungsbogen ist das Verschwinden zweier Kinder, das eng mit einem Ereignis von 1986 zu tun hat. (Näheres führt Netflix noch nicht aus). Die Doppelleben ihrer Eltern und die zebrechlichen Beziehungen ihrer Familien sollen im Fokus von insgesamt zehn Folgen stehen.

Regisseur Odar sagt über seine Serie: „Da ,Dark‘ eine Mystery-Serie ist, freue ich mich besonders darauf, neue deutsche Talente zu entdecken und mit ihnen zu arbeiten.“ Wer die Hauptrolle in der neuen Netflix-Serie spielen soll, ist jedoch noch nicht bekannt.

Auch Konkurrent Amazon arbeitet bereits an einer eigenen, in Deutschland produzierten Serie. Bei „Wanted“ ist Matthias Schweighöfer nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Regisseur und Produzent. Die Veröffentlichung ist ebenfalls für 2017 geplant. Dann wird man sehen können, ob die deutschen Produktionen der Streaming-Giganten auch mit den amerikanischen Pendants mithalten können. 

Update 26.02.16: In einer früheren Version des Artikels hieß es, dass Elyas M'Barek und Tom Schilling eine Hauptrolle in der Serie spielen würden. Dies ist nicht der Fall. Sie spielten bei Who Am I mit.