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Kalifornien ändert seine Regeln für fahrerlose Autos

WIRED Staff 12.10.2017 Lesezeit 2 Min

In Kalifornien könnten im kommenden Jahr die ersten vollautonomen Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer auf den Straßen fahren. Die Behörden haben ein entsprechendes Gesetz vorgestellt. Weitere Gesetze sollen die Zahl der Elektrofahrzeuge in Kalifornien künftig erhöhen.

Die Gesetzesänderung kommt Unternehmen der Automobil- und Technologiebranche wie Waymo und Uber entgegen, die sich an den zahlreichen vom Staat vorgegebenen Auflagen gestört hatten. Mehr als 40 Unternehmen testen derzeit selbstfahrende Autos in Kalifornien – auch Samsung hatte eine entsprechende Genehmigung vom Bundesstaat Kalifornien erworben.

Für die Tests ist heute immer noch ein Sicherheitsfahrer beziehungsweise ein System erforderlich, das menschliches Eingreifen ermöglicht. Die neue Regelung, die die Verkehrsbehörde Department of Motor Vehicles (DMV) geändert hat und die Fahrzeuge ohne menschliche Steuerung erlaubt, tritt laut Reuters voraussichtlich im Sommer 2018 in Kraft.

Die bislang vorausgesetzte „physische Kontrolle einer natürlichen Person im Fahrersitz“ wird durch die „Leistungskontrolle der dynamischen Fahraufgabe der autonomen Technologie“ ersetzt, heißt es. Zu einem Problem könnten allerdings die vorgeschlagenen Bundesgesetze werden, die eine eigenständige Regulierung autonomer Fahrzeuge durch die einzelnen Staaten unterbinden würde.

Bereits am vergangenen Dienstag hatte der kalifornische Gouverneur Jerry Brown mehrere Gesetze unterzeichnet, die dazu beitragen sollen, mehr Elektro- und Hybrid-Autos auf die Straßen der US-Westküste zu bringen. Langfristiges Ziel ist die Verringerungen der CO2-Emissionen. Wie The Sacramento Bee berichtet, sollen Null-Emissions-Fahrzeuge auch für kalifornische Bürger mit geringem Einkommen attraktiv werden.