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Jetzt „CODEGIRL“ ansehen: Junge Programmiererinnen verbessern die Welt

Johanna Wendel 03.11.2015

Drei Monate Zeit, um eine gemeinnützige App zu programmieren: 5000 Mädchen und junge Frauen aus 60 Ländern haben sich dieser Herausforderung gestellt, um Menschen in ihrer Heimat zu helfen. Den Film „CODEGIRL“, der von ihnen erzählt, seht ihr noch bis Donnerstag hier bei uns.

In diesem Jahr findet zum sechsten Mal die Technovation Challenge statt, ein Wettbewerb für junge Frauen, die Menschen in ihrer Heimat helfen wollen — mit Code. Verschmutztes Trinkwasser, mangelhafte Müllentsorgung und die bessere Einschätzung von Gewalt, die so alltäglich geworden ist, dass sie nicht mehr als solche erkannt wird. Das sind einige der Herausforderungen, denen sich Mädchen und jungen Frauen aus Moldawien, Nigeria und Mexiko angenommen haben. Drei Monate haben sie Zeit, um eine funktionsfähige App zu entwickeln, die ein lokales Problem lösen soll.

In diesem Jahr bewarben sich 5000 Schülerinnen aus 60 Ländern. Beachtlich, vor allem weil die Technovation Challenge 2010 mit gerade mal 45 Bewerberinnen startete. Der Wettbewerb spricht nicht nur die lokalen Probleme von Menschen auf der ganzen Welt an, sondern auch die immer noch geringe Anzahl von Frauen in technischen Berufen und besonders unter Programmierenden.

Die Filmemacherin Lesley Chilcott hat eine Dokumentation über einige der Bewerberteams gedreht. „CODEGIRL“ zeigt den Weg der jungen Frauen von den ersten Schritten beim Programmieren, dem Entwerfen eines Geschäftsplans und dem Drehen von Pitch-Videos bis hin zum großen Finale der Technovation Challengein San Francisco. Wer den jungen Coderinnen beim Verfolgen ihrer Träume zusehen will, kann die Doku noch bis 5. November in voller Länge auf YouTube ansehen. Danach läuft sie nur noch in ausgewählten Kinos in den USA.

Vom Ada Lovelace Festival in Berlin hat Chris Köver 5 Thesen zu Frauen in der IT-Branche mitgebracht. Hier lest ihr, warum die Tech-Szene unbedingt weiblicher werden muss. Und wie wichtig weibliche Vorbilder dabei für andere Frauen sind, beschreibt Lucie Höhler in ihrem Gastbeitrag. 

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