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iPhone X: Das können wir von der Apple-Keynote erwarten

Michael Förtsch 11.09.2017

Apple will am Dienstagabend seine nächste iPhone-Generation vorstellen. Zahlreiche Funktionen des Smartphones sind im Vorfeld geleakt worden. WIRED fasst sie zusammen.

Wirklich überraschen kann Apple schon seit Jahren nicht mehr. Denn bislang waren immer zahlreiche Informationen bereits vor der offiziellen Ankündigung von iPhone, iPad oder Mac ins Netz gelangt. Das ist auch in diesem Jahr so – so sehr Apple auch dagegen ankämpft. Dennoch wird die Keynote spannend. Denn Apple muss mit dem neuen iPhone wirklich liefern. Rund sechs Jahre nach dem Tod von Steve Jobs setzen Samsung, Xiaomi und Huawei dem Unternehmen aus Cupertino nämlich stark zu. Und das macht sich nicht nur bei den Absatz- und Produktionszahlen bemerkbar, sondern auch bei der Innovationsfreude der Mitbewerber und dem Design der Konkurrenzgeräte.

Was wird Apple zeigen?

Trotz Leaks und Gerüchten: Wirklich genau kann das keiner sagen. Aber natürlich wird es neue iPhones geben. Wie eben jedes Jahr. Wie der Entwickler Steve Troughton-Smith beim Herumstöbern im Code des iPhone-Betriebssystems iOS 11 entdeckte, könnte Apple aber wohl diesmal eine Telefon- oder zumindest Namensgeneration überspringen.

Statt eines iPhone 7S und iPhone 7S Plus werden wohl dieses Jahr nämlich gleich ein iPhone 8 und iPhone 8 Plus erscheinen. Das Smartphone, das bislang als iPhone 8 gehandelt wurde, wird hingegen wohl den Namen iPhone X – eine römische Zehn – tragen. Manche behaupten, der finale Name könnte auch iPhone Edition lauten. Wieso? Vor rund zehn Jahren hatte Apple das erste iPhone angekündigt.

Wie ist das nun mit dem Bildschirm und dem Home Button?

Nachdem das iPhone 7 recht altbacken aussah, wird Apple nun zumindest beim iPhone X nachziehen und wie das Galaxy S8 und das Xiaomi Mi Mix mit einem nahezu randlosen und besonders kontrastreichen OLED-Bildschirm aufwarten. Der soll sich mit True Tone – bekannt vom iPad Pro – stetig an die Umgebung anpassen, um möglichst naturgetreue Farben zu garantieren und mit einer Auflösung von 1125 mal 2436 Pixel brillieren. Insgesamt würde das Display 5,8 Zoll groß sein, nahezu die gesamte Front ausfüllen und damit die umfassendste Designveränderung bei Apple seit Jahren bedeuten. Somit dürfte sich auch die Bedienung des iPhones stark ändern – schließlich wird damit der bekannte Home Button wegfallen.

Wirklich überraschen kann Apple schon seit Jahren nicht mehr. Denn bislang waren immer zahlreiche Informationen bereits vor der offiziellen Ankündigung von iPhone, iPad oder Mac ins Netz gelangt. Das ist auch in diesem Jahr so – so sehr Apple auch dagegen ankämpft. Dennoch wird die Keynote spannend. Denn Apple muss mit dem neuen iPhone wirklich liefern. Rund sechs Jahre nach dem Tod von Steve Jobs setzen Samsung, Xiaomi und Huawei dem Unternehmen aus Cupertino nämlich stark zu. Und das macht sich nicht nur bei den Absatz- und Produktionszahlen bemerkbar, sondern auch bei der Innovationsfreude der Mitbewerber und dem Design der Konkurrenzgeräte.

Was wird Apple zeigen?

Trotz Leaks und Gerüchten: Wirklich genau kann das keiner sagen. Aber natürlich wird es neue iPhones geben. Wie eben jedes Jahr. Wie der Entwickler Steve Troughton-Smith beim Herumstöbern im Code des iPhone-Betriebssystems iOS 11 entdeckte, könnte Apple aber wohl diesmal eine Telefon- oder zumindest Namensgeneration überspringen.

Statt eines iPhone 7S und iPhone 7S Plus werden wohl dieses Jahr nämlich gleich ein iPhone 8 und iPhone 8 Plus erscheinen. Das Smartphone, das bislang als iPhone 8 gehandelt wurde, wird hingegen wohl den Namen iPhone X – eine römische Zehn – tragen. Manche behaupten, der finale Name könnte auch iPhone Edition lauten. Wieso? Vor rund zehn Jahren hatte Apple das erste iPhone angekündigt.

…and we now have the name of all three new iPhones. Are you ready for this?

— Steve T-S (@stroughtonsmith) 9. September 2017

Wie ist das nun mit dem Bildschirm und dem Home Button?

Nachdem das iPhone 7 recht altbacken aussah, wird Apple nun zumindest beim iPhone X nachziehen und wie das Galaxy S8 und das Xiaomi Mi Mix mit einem nahezu randlosen und besonders kontrastreichen OLED-Bildschirm aufwarten. Der soll sich mit True Tone – bekannt vom iPad Pro – stetig an die Umgebung anpassen, um möglichst naturgetreue Farben zu garantieren und mit einer Auflösung von 1125 mal 2436 Pixel brillieren. Insgesamt würde das Display 5,8 Zoll groß sein, nahezu die gesamte Front ausfüllen und damit die umfassendste Designveränderung bei Apple seit Jahren bedeuten. Somit dürfte sich auch die Bedienung des iPhones stark ändern – schließlich wird damit der bekannte Home Button wegfallen.

Instagram on #iPhone8 vs #iPhone7s pic.twitter.com/dSMe80pfPW

— Benjamin Geskin (@VenyaGeskin1) 31. August 2017

Stattdessen wird ein breiter Button an der Seite die Funktion des Home Buttons übernehmen – ähnlich wie man es von Android-Geräten kennt. Ebenso könnte beim iPhone X jedoch auch ein zusätzlicher virtueller Display-Button mit haptischem Feedback existieren. Ja nachdem, welchen Gerüchten man glauben mag, wäre TouchID durch den Wegfall des Home Button hinfällig. Ebenso gibt es aber auch die Vermutung, der Fingerabdrucksensor würde nun auf dem Display oder der mutmaßlich gläsernen Rückseite eingebaut.

Als sicher gilt: Die Freischaltung des Telefons kann nun auch durch eine 3D-Gesichtserkennung namens FaceID erfolgen. Diese wird durch ein verbessertes Kamerasystem samt Infrarotsensor auf der Vorderseite möglich. Die Gesichtserkennung soll auch genutzt werden können, um sich in Apps einzuloggen oder Zahlungen zu autorisieren.

Das iPhone 8 und iPhone 8 Plus werden wohl weniger revolutionär ausfallen und mit klassischen 4,7- respektive 5,5-Zoll-LCD-Displays erscheinen und sowohl den Home Button als auch TouchID beibehalten. Wobei auch diese mit der neuen Kamera-Kaskade ausgestattet wären und FaceID unterstützen.

Wie schaut es unter dem Display aus?

Im iPhone X wird gerüchteweise der neue A11-Chip eingebaut, der in einem 10-Nanometer-FinFET-Verfahren gefertigt wird. Das spare Platz und verspräche ein schnelleres Telefon und angeblich auch eine längere Akku-Laufzeit. Die iPhone-8-Fassungen werden wohl weiterhin über den A10-Chip verfügen.

Eine Neuerung, die bereits seit langem erhofft wird, ist eine drahtlose Induktionslademöglichkeit über sogenannte Charging Pads – die natürlich separat verkauft würden. Diese Funktion wird sowohl für das iPhone X als auch das iPhone 8 und iPhone 8 Plus vermutet. Dabei soll Apple aber auf den ziemlich langsamen Qi-7.5-W-Standard setzen statt auf den neuer Qi 1.2. Warum auch immer.

Viele kleine Neuerungen sollen vor allem iPhone-Fotografen zugute kommen. Das iPhone X soll unter anderem eine Funktion namens Portrait Lighting bieten. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der bekannten Portrait-Funktion, die DSLR-ähnliche Aufnahmen mit unscharfem Hintergrund ermöglicht. Insgesamt soll es fünf verschiedene Lichtmodi geben, die unter anderem eine Studiobeleuchtung und natürliches Sonnenlicht emulieren. Diese werden wohl durch eine Kombination aus unterschiedlichen Blitz-Funktionen und digitaler Nachbearbeitung erzeugt.

Ebenso soll das iPhone X Videos in 4K-Auflösung bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen können und einen Slow-Motion-Modus mit 240 Bildern pro Sekunde bei 1080p unterstützen.

War da nicht noch etwas mit Augmented Reality?

Richtig. Die Kamera, die die Gesichtsabtastung realisiert, soll natürlich nicht nur auf der Vorder-, sondern auch auf der Rückseite eingebaut sein und Objekte im Raum verorten können. Angeblich will Apple das unter anderem für Augmented-Reality-Funktionen seines ARKit nutzen. Damit soll es machbar sein, digitale Karten und Navigationshinweise über ein Live-Bild von der Kamera zu legen. Auch sollen sich Menschen beim Knipsen von Fotos aus ihrer Umgebung „herausschneiden“ lassen. Ebenso sollen auch Augmented-Reality-Games wie beim Nintendo 3DS machbar werden – selbst, wenn diese mittlerweile kaum noch eine Rolle spielen.

Wirklich überraschen kann Apple schon seit Jahren nicht mehr. Denn bislang waren immer zahlreiche Informationen bereits vor der offiziellen Ankündigung von iPhone, iPad oder Mac ins Netz gelangt. Das ist auch in diesem Jahr so – so sehr Apple auch dagegen ankämpft. Dennoch wird die Keynote spannend. Denn Apple muss mit dem neuen iPhone wirklich liefern. Rund sechs Jahre nach dem Tod von Steve Jobs setzen Samsung, Xiaomi und Huawei dem Unternehmen aus Cupertino nämlich stark zu. Und das macht sich nicht nur bei den Absatz- und Produktionszahlen bemerkbar, sondern auch bei der Innovationsfreude der Mitbewerber und dem Design der Konkurrenzgeräte.

Was wird Apple zeigen?

Trotz Leaks und Gerüchten: Wirklich genau kann das keiner sagen. Aber natürlich wird es neue iPhones geben. Wie eben jedes Jahr. Wie der Entwickler Steve Troughton-Smith beim Herumstöbern im Code des iPhone-Betriebssystems iOS 11 entdeckte, könnte Apple aber wohl diesmal eine Telefon- oder zumindest Namensgeneration überspringen.

Statt eines iPhone 7S und iPhone 7S Plus werden wohl dieses Jahr nämlich gleich ein iPhone 8 und iPhone 8 Plus erscheinen. Das Smartphone, das bislang als iPhone 8 gehandelt wurde, wird hingegen wohl den Namen iPhone X – eine römische Zehn – tragen. Manche behaupten, der finale Name könnte auch iPhone Edition lauten. Wieso? Vor rund zehn Jahren hatte Apple das erste iPhone angekündigt.

…and we now have the name of all three new iPhones. Are you ready for this?

— Steve T-S (@stroughtonsmith) 9. September 2017

Wie ist das nun mit dem Bildschirm und dem Home Button?

Nachdem das iPhone 7 recht altbacken aussah, wird Apple nun zumindest beim iPhone X nachziehen und wie das Galaxy S8 und das Xiaomi Mi Mix mit einem nahezu randlosen und besonders kontrastreichen OLED-Bildschirm aufwarten. Der soll sich mit True Tone – bekannt vom iPad Pro – stetig an die Umgebung anpassen, um möglichst naturgetreue Farben zu garantieren und mit einer Auflösung von 1125 mal 2436 Pixel brillieren. Insgesamt würde das Display 5,8 Zoll groß sein, nahezu die gesamte Front ausfüllen und damit die umfassendste Designveränderung bei Apple seit Jahren bedeuten. Somit dürfte sich auch die Bedienung des iPhones stark ändern – schließlich wird damit der bekannte Home Button wegfallen.

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— Benjamin Geskin (@VenyaGeskin1) 31. August 2017

Stattdessen wird ein breiter Button an der Seite die Funktion des Home Buttons übernehmen – ähnlich wie man es von Android-Geräten kennt. Ebenso könnte beim iPhone X jedoch auch ein zusätzlicher virtueller Display-Button mit haptischem Feedback existieren. Ja nachdem, welchen Gerüchten man glauben mag, wäre TouchID durch den Wegfall des Home Button hinfällig. Ebenso gibt es aber auch die Vermutung, der Fingerabdrucksensor würde nun auf dem Display oder der mutmaßlich gläsernen Rückseite eingebaut.

Als sicher gilt: Die Freischaltung des Telefons kann nun auch durch eine 3D-Gesichtserkennung namens FaceID erfolgen. Diese wird durch ein verbessertes Kamerasystem samt Infrarotsensor auf der Vorderseite möglich. Die Gesichtserkennung soll auch genutzt werden können, um sich in Apps einzuloggen oder Zahlungen zu autorisieren.

Das iPhone 8 und iPhone 8 Plus werden wohl weniger revolutionär ausfallen und mit klassischen 4,7- respektive 5,5-Zoll-LCD-Displays erscheinen und sowohl den Home Button als auch TouchID beibehalten. Wobei auch diese mit der neuen Kamera-Kaskade ausgestattet wären und FaceID unterstützen.

Wie schaut es unter dem Display aus?

Im iPhone X wird gerüchteweise der neue A11-Chip eingebaut, der in einem 10-Nanometer-FinFET-Verfahren gefertigt wird. Das spare Platz und verspräche ein schnelleres Telefon und angeblich auch eine längere Akku-Laufzeit. Die iPhone-8-Fassungen werden wohl weiterhin über den A10-Chip verfügen.

Eine Neuerung, die bereits seit langem erhofft wird, ist eine drahtlose Induktionslademöglichkeit über sogenannte Charging Pads – die natürlich separat verkauft würden. Diese Funktion wird sowohl für das iPhone X als auch das iPhone 8 und iPhone 8 Plus vermutet. Dabei soll Apple aber auf den ziemlich langsamen Qi-7.5-W-Standard setzen statt auf den neuer Qi 1.2. Warum auch immer.

Viele kleine Neuerungen sollen vor allem iPhone-Fotografen zugute kommen. Das iPhone X soll unter anderem eine Funktion namens Portrait Lighting bieten. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der bekannten Portrait-Funktion, die DSLR-ähnliche Aufnahmen mit unscharfem Hintergrund ermöglicht. Insgesamt soll es fünf verschiedene Lichtmodi geben, die unter anderem eine Studiobeleuchtung und natürliches Sonnenlicht emulieren. Diese werden wohl durch eine Kombination aus unterschiedlichen Blitz-Funktionen und digitaler Nachbearbeitung erzeugt.

Ebenso soll das iPhone X Videos in 4K-Auflösung bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen können und einen Slow-Motion-Modus mit 240 Bildern pro Sekunde bei 1080p unterstützen.

War da nicht noch etwas mit Augmented Reality?

Richtig. Die Kamera, die die Gesichtsabtastung realisiert, soll natürlich nicht nur auf der Vorder-, sondern auch auf der Rückseite eingebaut sein und Objekte im Raum verorten können. Angeblich will Apple das unter anderem für Augmented-Reality-Funktionen seines ARKit nutzen. Damit soll es machbar sein, digitale Karten und Navigationshinweise über ein Live-Bild von der Kamera zu legen. Auch sollen sich Menschen beim Knipsen von Fotos aus ihrer Umgebung „herausschneiden“ lassen. Ebenso sollen auch Augmented-Reality-Games wie beim Nintendo 3DS machbar werden – selbst, wenn diese mittlerweile kaum noch eine Rolle spielen.

 

Wie sieht es mit dem Kopfhörer-Anschluss aus?

Ja, … nein. Träumt weiter. Apple will schließlich seine eigenen Kopfhörer und Dongles verkaufen. Aber wer mag, kann ja versuchen, ihn selbst nachzurüsten – mit viel Geld und Geduld.

Was kommt sonst noch?

Das iPhone wird selbstverständlich das Hauptthema sein. Allerdings dürfte Apple auch eine neue Fassung des WatchOS samt einer brandneuen Apple Watch mit LTE vorführen und eventuell auch einen neuen Apple TV – oder zumindest ein Update dafür –, um zukünftig auch Videoinhalte im 4K-Format abspielen zu können.

Informationen aus iOS 11 deuten außerdem auf generalüberholte EarPods hin. Ebenso wird Apple auf der Bühne die animierten Emojis einhüllen, die bereits geleaked wurden.

Wann kommen die neuen Telefone und was kosten sie?

Selbst für Apple-Standards wird der Preis für das neue iPhone X wohl hoch ausfallen. Das angeblich kleinste Modell mit 64 Gigabyte Speicher soll einen Startpreis von 999 US-Dollar haben – was nach Apples Preisanpassung wohl hierzulande 1099 Euro sein werden. Das iPhone 8 und iPhone 8 Plus werden hingegen wohl ebenso teuer beziehungsweise günstig sein wie die aktuellen 6S-Modelle. Es darf hier also mit mindestens 650 bis 700 Euro für eine 32-Gigabyte-Fassung gerechnet werden. Wobei in diesem Jahr erstmals wohl auch eine Option für 512 Gigabyte Speicher wählbar sein wird, die einen kräftigen Aufschlag bedeutet.

Die Frage nach dem Verkaufsstart ist dieses Mal etwas kniffliger als in den letzten Jahren. Normalerweise waren die Geräte eine bis eineinhalb Wochen nach der Ankündigung zu haben. Aber offenbar hat Apple – zumindest beim iPhone X – mit Produktionsengpässen zu kämpfen. Schuld sollen die OLED-Displays sein. Daher soll sich alles diesmal etwas verzögern. Die Riege von neuen Telefonen wird schätzungsweise frühestens Ende September bis Mitte Oktober im Apple Store verkauft werden.