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Für diese innovativen Fahrradhelme muss sich niemand schämen

Richard Diesing 19.10.2016 Lesezeit 2 Min

Viele Menschen hadern damit, einen Helm beim Fahrrad fahren zu tragen. Zu sperrig, zu unbequem, zu ungünstig für die Haare. Diese fünf innovativen Fahrradhelme lassen aber selbst den größten Helmgegner umdenken.

Gerade in den regnerischen Jahreszeiten kramen Fahrradfahrer wieder ihre Helme heraus – wenn es früh dunkel wird und nass auf den Straßen, steigt die Unfallgefahr. Doch meistens sind die Helme weder hübsch, noch praktisch zu transportieren. Es gibt allerdings Alternativen: WIRED stellt fünf Helme vor, mit denen man ohne Scham durch die Gegend radeln kann.

 

 

Coyle Treepieces – ein Fahrradhelm aus Holz
Die amerikanische Firma Coyle baut Fahrradhelme aus Holz und geht dabei auf Kundenwünsche ein. Neben verschiedenen Holzarten bietet das Unternehmen an, dem Helm eine persönliche Gravur oder Form zu verpassen. Auch wenn die Helme toll aussehen, haben sie trotzdem einen Nachteil: Sie sind nicht nach deutschen Sicherheitsstandards zertifiziert. 275 bis 395 Euro

 

FEND – zusammenklappbarer Fahrradhelm
Fahrradhelme sind sperrig. Am Ziel angekommen, wäre es schön, sie einfach verschwinden lassen zu können. Deswegen möchte FEND einen Helm auf den Markt bringen, der sich wie eine Ziehharmonika zusammenfalten lässt und so bequem in die Tasche oder den Rucksack passt. Dafür sammeln die Macher noch bis zum 4. November 40.000 Dollar auf Kickstarter. Ihr Fundingziel haben sie bereits erreicht. Ab 110 Euro bekommen Unterstützter einen Helm

Hövding – Fahrrad-Airbag statt Helm
Warum überhaupt einen Helm tragen? Hövding aus Schweden hat sich ganz von dem Konzept des Helms verabschiedet und stattdessen eine Art Fahrrad-Airbag entwickelt. Der wird als Kragen um den Hals getragen. Per Sensor erkennt der Airbag, wenn sein Träger fällt und pumpt sich automatisch auf. Während des Sturzes entfaltet sich so ein Helm aus Luft und schützt den Kopf vor dem Aufprall. 299 Euro

Closca Fuga – zum plattdrücken
Ein weiterer Helm, der sich deutlich besser transportieren lässt als gewöhnliche Modelle, ist der Closca Fuga vom spanischen Design-Startup Closca Design. Anders als bei der Methode von FEND wird der Closca Fuga von oben nach unten plattgedrückt. Für diese Falttechnik und sein Design erhielt der Helm 2015 sogar den Red Dot Award. 110 Euro

Inkwell – handbemalt und individuell
Inkwell Helmets aus San Francisco verkauft handbemalte Fahrradhelme. Neben den Designs der eigenen Künstler bietet das Unternehmen auch an, dass der Fahrradhelm je nach Kundenwunsch gestaltet wird. Unter anderem gibt es Modelle, die mit Palmen im Sonnenuntergang bemalt sind oder aussehen wie ein Pokéball. Zwischen 80 und 300 Euro

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