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5 Alternativen zu den Smartlights von IKEA

Pearl Abbey-Obaro 28.09.2016

IKEA hat für April 2017 smarte Lichter namens TRADFRI angekündigt. Viele andere Hersteller vernetzen längst die gute alte Glühbirne mit dem Internet der Dinge, damit sie mehr kann, als nur Licht spenden. Die WIRED-Redaktion stellt ihre Top-5-Smartlights vor.

Wenn es draußen immer früher dunkel wird, gehen drinnen die Lichter an. Smartlights können hier eine Alternative zu herkömmlichen Glühbirnen sein, zumindest wenn sie genug Mehrwert bieten und nicht nur leuchten können.

TRADFRI von IKEA

Das für Deutschland für April 2017 angekündigte neue TRADFRI-System von IKEA beschränkt sich hier auf die Basics. Per Fernbedienung können die Lichter an- und ausgeschaltet werden oder die Farbe wechseln. Neben der Glühbirne soll es auch LED-Lichter geben, die mit dem System kombinierbar sind. Die Steuerung per App oder eine Integration in das eigene Smarthome scheint bisher noch nicht möglich zu sein.

Andere Firmen haben beim Thema smarte Lichter längst vorgelegt: Manche passen sich automatisch an die Tageszeit an, andere hören auf Sprachbefehle oder spielen Musik ab. Hier eine Auswahl der besten Smartlights:

Philips Hue

Viel mehr als nur warmes oder kaltes Licht spenden, können die Smartlights von Philips. Die Birnen passen in eine reguläre E27-Fassung, sind aber nun nicht mehr mit einem normalen Lichtschalter, sondern nur mit einem Smartswitch-Adapter bedienbar, der die Hue Lampen ein- und ausschaltet. Aus der Ferne funktioniert das auch über eine App, die Farben und Helligkeit der Lampen kontrollieren kann. Zusätzlich sind verschiedene voreingestellte Lichtszenarien auswählbar. – Starter-Set: 160 Euro

LIFX

Eine Lampe, die auf Sprache reagiert– das haben sich die Entwickler von LIFX überlegt. Ihre Smartlights funktionieren zusammen mit dem Audiogerät Amazon Echo. Auf Sprachbefehl kann dessen KI Alexa die Lichter an- und ausschalten oder die Farbe verändern. Die Smartlights von LIFX werden einfach eingeschraubt und verbindet sie per WLAN miteinander. Das Starterset mit zwei Birnen bekommt man für umgerechnet 90 Euro, Amazon Echo aber erst ab Ende Oktober für rund 180 Euro. Wer nicht so lange warten oder so viel Geld ausgeben will, kann die Smartlights von LIFX auch mit Google Now bedienen.

StriimLight

StriimLight von WOX ist eine smarte Glühbirne, die einen eingebauten Bluetooth-Speaker besitzt. Die Farbe des Lichts verändert sich dann automatisch mit der Musik oder pulsiert in verschiedenen Farben im Disco-Modus. Außerdem kann die Birne auch auf eingehende Anrufe aufmerksam machen, wenn sie mit dem Smartphone verbunden ist. Die dazugehörige App verbindet sich mehrere Birnen gleichzeitig und streamt dann im jeden Raum dieselbe Musik. – 47,90 Euro

Withings Aura

Die beste Funktion des Tageslicht-Weckers Aura von Withings ist seine Integration mit Spotify. Zum Aufwecken streamt er die eigene Lieblingsplaylist oder den Mix der Woche. Aufgerüstet kann man Aura dann mit einem Tracker, der unter die Matratze gelegt wird. Dieser zeichnet nicht nur nur das Schlafverhalten auf, sondern auch wann der perfekte Zeitpunkt ist, um sanft mit Musik geweckt zu werden. Beim Einschlafen dient der smarte Wecker außerdem als Nachtlicht und durch einen USB-Anschluss als Ladestation fürs Smartphone. – 189,95 Euro

Samsung SmartThings

Eigentlich ist SmartThings von Samsung ein Smarthub fürs vernetzte Eigenheim mit unterschiedlichsten Funktionen, angefangen beim Türschloss über das Theromstat bis zur Überwachungskamera. Kompatibel mit dem System sind auch verschiedene smarte Glühbirnen von OSRAM. Diese passen ihr Licht im Lauf des Tages dynamisch an oder können übers Smartphone so eingestellt werden, wie man es gerade braucht. Verlassen alle Bewohner das Haus, schaltet sich das Licht automatisch aus. SmartThings ist ebenfalls mit dem neuen Sprachassistenten Alexa von Amazon kompatibel. Damit kann das Licht durch kurze verbale Kommandos an- oder ausgeschaltet werden. Viele Internet-of-Things-Gadgets – darunter auch die smarte Heizung von tado – können jederzeit dem System hinzugefügt werden. – knapp 80 Euro für den Hub und 14 bis 35 Euro pro smarte Glühbirne

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