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Amazon verpasst Alexa ein Erinnerungsvermögen

WIRED Staff 27.04.2018 Lesezeit 2 Min

Amazon will seine Sprachassistentin künftig noch schlauer und nutzerfreundlicher machen. Auch Gespräche mit Alexa werden vereinfacht.

Alexa soll Kontexte besser erkennen und sogar ein Gedächtnis bekommen. Das teilte der Chef der Alexa Brain-Gruppe, Ruhi Sarikaya, während der World Wide Web Conference in Lyon mit. Zudem sollen auch die Skills von Alexa deutlich besser nutzbar sein, wie TechCrunch berichtet. Insgesamt gibt es nämlich über 40.000 Alexa-Fähigkeiten von Drittherstellern. Mit der kommenden Aktualisierung sollen diese übersichtlicher für die Nutzer aufbereitet werden.

Zuvor ließen sich Skills nur mit einem Sprachbefehl wie „Alexa, öffne den Skill XY“ aktivieren. Bald dürfte das deutlich flüssiger funktionieren. Dann können Nutzer direkt mit einem Sprachbefehl einen Skill starten.

Amerikanische Alexa-Nutzer dürfen den Sprachassistenten auch bald darum bitten, sich an Dinge wie das Geburtstagsdatum einer Freundin oder eines Freundes zu erinnern. Diese Informationen sollen jederzeit abrufbar sein. Neu ist die Funktion jedoch nicht: Der Google Assistant etwa hat schon seit längerem ein „Gedächtnis“.

Aber auch Konversationen sollen künftig mit Alexa deutlich flüssiger ablaufen. Dazu trägt eine neue Funktion namens „Context Carryover“ bei. Dadurch sind Folgefragen möglich, ohne dafür noch mal „Alexa“ sagen zu müssen. So können Nutzer beispielsweise fragen, wie das Wetter gerade ist und danach fragen, wie die Prognose für das Wochenende aussieht. Diese Funktion muss innerhalb der App aktiviert werden. Das Feature wird bald für die USA, Großbritannien und Deutschland veröffentlicht, ein genaues Datum gibt es allerdings nicht.