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Netzberühmt / @lindaberlin findet an Stadt-Architektur immer etwas Schönes

Elisabeth Rank 11.03.2015

Linda Berg gehört zu den bekanntesten Instagrammern, die Berlin als ihr Motiv gewählt haben. Auf ihrem Account @lindaberlin gibt es vor allem Architektur zu sehen. Wenn sie nicht gerade ihren 46.000 Followern die Hauptstadt zeigt, arbeitet die freie Fotografin in einem Geschäft für skandinavische Möbel. Wir haben Linda Berg unseren Netzberühmt-Fragebogen geschickt.

WIRED: Welche App öffnest du morgens als erste?
Linda Berg: Nach dem nervenden Weckergeräusch sind WhatsApp und Instagram für mich das Interessanteste, wenn ich noch nicht ganz wach bin.

Linda Berg alias @lindaberlin im Selbstporträt

WIRED: Wer bringt dich online zum Lachen?
Berg: Schwierige Frage. Bei Instagram bringt mich @knurrt aus Berlin ziemlich oft zum Grinsen. Durch seine Bildsprache und die Kommentare unter den Fotos. Im restlichen Internet kommt der Spaß eher spontan. Aber bitte keine Clowns!

WIRED: Was hat das Internet dir beigebracht?
Berg: Ich habe gelernt mit acht Fingern zu tippen. Ja, leider nur mit acht. Die zwei anderen Finger ruhen sich immer noch aus, glaube ich.

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WIRED: Wessen Browser History würdest du gern mal einsehen?
Berg: Die von VOGUE-Chefredakteurin Anna Wintour. Ich fände es spannend, zu sehen, wo sie so surft. Aber wahrscheinlich beantwortet sie den ganzen Tag nur E-Mails oder hängt am Telefon.

WIRED: Wenn du einen Tag ohne Handy und Internet mit einer Person verbringen könntest, wen würdest du auswählen?
Berg: Ich würde den Tag ohne Handy und Internet gern mit mir selbst verbringen. Ständig automatisch nach dem Handy zu greifen nervt mich ab und zu schon. Komische Abhängigkeit. Ja, ich weiß, ich könnte das Handy auch absichtlich auf dem Küchentisch zu Hause liegen lassen. Aber wie es immer so ist: An genau diesem Tag begegnen mir dann mindestens fünf Motive, die ich gern festhalten möchte.

 

Ein von Linda (@lindaberlin) gepostetes Foto am

WIRED: Welche Playlist ist dir beinahe peinlich?
Berg: Ach, wenn ein Song zu meiner Stimmung passt, dann passt er eben. Und ja, ich singe auch laut zu Boybands von früher im Radio mit. Mir ist eigentlich keine meiner Playlists unangenehm.

WIRED: Welche App auf deinem Telefon ist eigentlich sinnlos — aber trotzdem wichtig für dich?
Berg: Mich rettet das Spiel 2048 in der U-Bahn häufig vor dem Einschlafen. Und natürlich ist Instagram an sich schon sinnlos, denn eigentlich ist es ja nur eine nette Berieselung. Aber gerade deshalb ist es für mich irgendwie wichtig, es macht meinen Alltag ein bisschen kreativer und bunter.

 

Ein von Linda (@lindaberlin) gepostetes Foto am

WIRED: Wann hast du angefangen, Dinge online zu veröffentlichen?
Berg: Ich habe im Februar 2012 angefangen, meine Bilder im Netz zu veröffentlichen. Sehr holprig und unwissend, wer das alles sehen könnte.

WIRED: Wenn du dir eine Sache im Netz wünschen könntest, was wäre es?
Berg: Weniger Werbung auf Websites. Kostenfreier Versand in Online-Shops. Und keine Kinderpornografieseiten mehr. Huch, das sind ja schon drei Dinge.

In der letzten Netzberühmt-Folge haben wir der Designerin Leta Sobierajski und ihrem Freund dabei zugesehen, wie sie ihre Beziehung auf Tumblr inszenieren. 

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