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Die Apple-Konferenz adelt fünf deutschsprachige Gründer

14.06.2016 Lesezeit 3 Min

Fünf Startups aus Deutschland und Österreich haben es geschafft: Sie waren Teil der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2016. Das sind die Reaktionen der Macher von EyeEm, Onefootball, Runtastic, Number26 und Wooga 

Onefootball
Lucas von Cranach hat die erfolgreichste Fußball-App der Welt geschaffen: zwei Millionen Fans nutzen sein Onefootball jeden Tag. Jetzt zur Europameisterschaft gibt es natürlich auch alle Ergebnisse, Highlights und News zum Turnier, die Infos gibt es in zwölf Sprachen. Vergangenes Jahr hat WIRED den Gründer besucht und für eine ausführliche Geschichte auf die Facebook-Entwickler-Konferenz begleitet. Anlässlich der Apple-Entwicklerkonferenz diese Woche twitterte das Berliner Startup:

 

EyeEm / The Roll
Die Macher der Foto-Sharing-App EyeEm aus Berlin haben erst vor wenigen Wochen ein Herzensprojekt veröffentlicht: The Roll ist eine App, die Bilder auf dem Handy automatisch nach Farbe, Ort, Gegenstand oder Personen sortieren kann. Der Clou: Der Algorithmus schlägt automatisch vor, welches das beste Bild ist. Was vor allem dann nützlich ist, wenn man – wie so oft – eine Situation mehrmals fotografiert hat, in der Hoffnung, den besten Moment zu erwischen. Einer der Gründer Flo Meissner freut sich so:


Ein anderer, Gen Sadakane, postete:

Wooga
Jelly Splash und Bubble Island gehören zu den erfolgreichsten Mobile Games des Berliner Spieleentwicklers. Zusammen mit Fox Digital Entertainment brachte Wooga außerdem das erste Handyspiel über Bender und seine Freunde auf den Markt: Futurama: Game of Drones. Auf der WWDC 2016 war das Apple-Watch-Game Fish Time zu sehen. Wooga-Gründer Jens Begemann postete auf Facebook:

 

Runtastic
Es ist fast ein Jahr her, da kaufte Adidas das österreichische Fitness-Startup für 220 Millionen Euro. Nun arbeitet Gründer Florian Gschwandter nicht nur an der Weiterentwicklung seiner Apps, sondern denkt auch darüber nach, wie er seine Online- mit der Adidas-Offline-Welt zusammenbringen kann: „Wir überlegen uns, wie man den smarten Laufschuh connecten könnte, oder man Feedback vom Lauf-Shirt bekommt“, sagte er Ende Mai im Interview. Bald wird man seinen Runtastic-Lauf auch mit Hilfe von Apples Siri starten können:

 

Number26
Das Finanz-Startup aus Berlin hatte jüngst mit Problemen zu kämpfen: Massive Kontokündigungen führten zu einem Shitstorm. Gründer Maximilian Tayenthal hat die Kündigungen im Interview inzwischen als wirtschaftlich richtig verteidigt. Auf der Apple-Konferenz diente die Konto-App jetzt als Beispiel für Siris neue Funktionen. Das Team schaute gemeinsam den Stream, wie der Tweet von Number26-CTO Christian Rebernik zeigt:

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