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Sony entwickelt einen KI-basierten Taxidienst

WIRED Staff 21.02.2018 Lesezeit 2 Min

Der Tech-Konzern Sony will in Japan eine Taxi-Vermittlungsplattform starten, die dank einer Künstlichen Intelligenz die Vermittlung für Kunden verbessern soll. Doch Sony ist nicht das einzige Unternehmen, das solche Pläne hat.

In Japan sind Fahrdienste wie beispielsweise Uber genau wie in Deutschland noch in der Minderheit, beherrscht wird der Markt von klassischen Taxis. Nur Fahrer mit einer gültigen Taxilizenz dürfen entsprechende Dienste anbieten. Sony ist eine Allianz mit sechs Taxiunternehmen eingegangen und soll nun eine App entwickeln, deren Ziel die Vermittlung von Taxis sowie die nötige Bezahlinfrastruktur ist. Die Taxi-Unternehmen verfügen überinsgesamt 10.000 Fahrzeuge, wie unter anderem Fortune berichtet.

Die App soll die Vermittlung von Taxis verbessern, indem sie Faktoren wie Wetter, Verkehr und Events einberechnet. Doch der Taxi-Markt in Japan ist stark umkämpft: Uber beispielsweise ist bislang nur in kleineren Städten vertreten, wo keine Taxi-Gesellschaften tätig sind. Der Weg, den japanischen Fahrmarkt zu erobern, funktioniert also nur mit Kooperationen, um bestehende Taxi-Flotten besser mit potenziellen Kunden zusammenzubringen.

Toyota beispielsweise ging zuletzt eine Partnerschaft mit dem App-Entwickler JapanTaxi ein. Bei deren App sind bereits 60.000 Taxis registriert, also rund ein Viertel aller Taxis in Japan. Auch diese beiden Unternehmen entwicklen eine App, die ähnlich wie Sonys Anwendung mit einer Künstlichen Intelligenz funktioniert. Neben Toyota und Uber gibt es allerdings noch weitere Konkurrenz: Der chinesische Fahrdienstvermittler Didi Chuxing kooperiert mit dem einheimischen Technologiekonzern Softbank.