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Wenn Mark Zuckerberg und Eric Cartman die selbe Idee haben

Benedikt Plass-Fleßenkämper 15.06.2016

Seit Kurzem senden Facebook-Nutzer ihre Erlebnisse live auf die weltgrößte Social-Media Plattform. Doch Echtzeitvideos sind für Facebook-Chef Mark Zuckerberg nur der erste Schritt: In einer fernen Zukunft sollen Gedanken und Erinnerungen direkt im Social Network gepostet werden können.

Mark Zuckerberg hat sich gestern in der bislang ersten live übertragenen Q&A-Session den Fragen der Community gestellt und seine Visionen mit der Öffentlichkeit geteilt. In Zukunft sollen Nutzer nicht nur Fotos und Live-Videos, sondern auch Gedanken direkt über das Internet teilen können. „Man wird einen Gedanken oder ein Gefühl einfangen, in seinem Kopf verändern und dann mit der Welt in einem dann verbreiteten Format teilen“, sagte der 32-Jährige.

Konkrete Pläne oder Details über eine mögliche Umsetzung nennt er zwar nicht, Zuckerberg ist aber optimistisch, dass solche Technologien in einigen Jahrzehnten möglich sein werden: „Aktuell gibt es wirklich verrückte Fortschritte in der Hirnforschung, die andeuten, dass derartige Entwicklungen einmal realisierbar sein werden“, sagte Zuckerberg. Er betonte aber auch, dass es wichtig ist, dass der Mensch bei dieser Form der Social-Media-Telepathie stets die Kontrolle behalte. 

Der Facebook-Chef hat in der Vergangenheit schon des Öfteren offen über die Implementierung von Gedankenübertragung in sein soziales Netzwerk philosophiert. Im Sommer 2015 deutete er etwa bei einer offenen Facebook-Fragerunde das Übermitteln von Gefühlen und Gedanken über das Internet an. Augmented-Reality-Devices und Virtual-Reality-Brillen könnten Zuckerberg zufolge ebenfalls für eine vollkommen neuartige Kommunikation im Netz sorgen.

Nicht nur Zuckerberg hatte diesen Gedanken über die multimediale Zukunft, auch die Autoren der TV-Satireserie South Park haben ihre ganz eigene Interpretation dazu. Sie heißt Shitter – und schickt Gedanken ungefiltert in die Community. Der erste Kunde heißt natürlich Eric Cartman.

Welche Konsequenzen das haben könnte, zeigt der folgende Trailer: 

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