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FedEx will seine Lieferungen per Blockchain verbessern

WIRED Staff 16.05.2018 Lesezeit 2 Min

Der drittgrößte Paketdienst der Welt, FedEx, will seine Logistik mit Blockchain-Technologie verbessern. Damit könnten künftig beschädigte oder falsch zugestellte Lieferungen vermieden werden.

Laut FedEx-CEO Fred Smith hat die Blockchain das Potenzial, vor allem beim Warenverkehr über Grenzen hinweg zu einer echten Revolution zu führen. Auf einer Blockchain-Konferenz in Manhattan sagte Smith, dass die Unterschiede der Länder in Sachen Zollvorschriften und Transportregeln heute zu großen Problemen führen. Ein einheitliches und transparentes System auf Blockchain-Basis könnte das ändern, berichtet Cryptobriefing.

Das Problem bei Warensendungen über Grenzen hinweg ist Vertrauen — und dieses lässt sich per Blockchain für jeden Teilnehmer einer Transaktion verfügbar machen. FedEx ist daher einer Gruppe von Firmen aus der Logistikbranche beigetreten, die als Blockchain in Transport Alliance an der Umsetzung arbeitet.

Die Allianz hat bereits mehrere Tausend Mitglieder und will universelle Standards für eine Blockchain in der Logistik einführen. So könnten dann nicht nur Zollbestimmungen transparent und teilautomatisiert erfüllt, sondern auch Ressourcen wie etwa LKW-Routen mit mehr Effizienz gemeinsam genutzt werden. Die Details müssen allerdings noch erarbeitet und ausgehandelt werden.

Firmen unterschiedlichster Branchen arbeiten aktuell daran, die Blockchain für ihre Liefer- und Logistikketten zu erschließen. DeBeers nutzt die Technologie, um die Herkunft von Diamanten zu verfolgen, Tencent und Alibaba arbeiten in China daran und Samsung will mittelfristig seine gesamte Zuliefererkette per Blockchain kontrollieren.