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Cameron Winklevoss: Bitcoin ist das neue Gold

WIRED Staff 09.02.2018

Der Bitcoin-Kurs ist nach Verboten in Asien stark eingebrochen. Dennoch glaubt der Starinvestor Cameron Winklevoss, dass die Kryptowährung noch wertvoller werden wird. Sie habe mehr Potenzial als Gold und werde noch alle überraschen.

Nach dem Höhenflug des Bitcoin-Kurses Mitte Dezember ist die Kryptowährung im Wert stark gesunken: Zuletzt hatte sie sogar die Marke von 6000 US-Dollar pro Coin kurzzeitig unterschritten. Wie Finanzen.net berichtet, sieht Bitcoin-Investor Cameron Winklevoss das eher als gute Kaufgelegenheit. Gegenüber CNBC sagte er, das Potenzial für eine bis zu 40-fache Wertsteigerung sei vorhanden.

Cameron Winklevoss und sein Zwillingsbruder Tyler denken bei der Anlage in Bitcoins langfristig: Zehn bis zwanzig Jahre beträgt der Anlagehorizont der Brüder. Als Hauptgrund für die erwarteten Gewinne bei der Kapitalisierung der Kryptowährung zieht der Investor den Vergleich zu Gold: Das Edelmetall zieht seinen Wert aus seiner begrenzten Verfügbarkeit. Ähnlich wie Gold wird Bitcoin aktuell noch geschürft, allerdings ist klar festgelegt, wann es keine weiteren Bitcoin mehr geben wird. Diese harte Grenze macht es für Winklevoss zu einer idealen Anlageform zur Wertsteigerung.

Die Winklevoss-Brüder waren erstmals in die Öffentlichkeit gekommen, als sie sich vor Gericht mit Mark Zuckerberg anlegten: Sie beschuldigten den Facebook-Chef damals, ihnen die Idee für das soziale Netzwerk gestohlen zu haben. Der Streit endete damals in einem Vergleich. Inzwischen sind die Brüder groß im Kryptowährungsgeschäft und versuchten 2017 mit dem Winklevoss Bitcon Trust ETF, einen Fond an den Finanzmärkten zu etablieren. Die US-Börsenaufsicht SEC verweigerte ihnen damals die Zulassung.