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Apple-Mitgründer Steve Wozniak wurden Bitcoins geklaut

Michel Penke 28.02.2018 Lesezeit 2 Min

Nicht nur Krypto-Anfänger werden Opfer von Hacks und Diebstählen. Auch Apple-Mitgründer Steve Wozniak wurde beklaut – mit einem ziemlich simplen Trick.

Sicher und transparent soll die Blockchain sein. Doch die Technologie ist noch neu. Betrug, Hackerangriffe und Diebstahl begleiten die Kryptoszene seit dem ersten Bitcoin-Block. Nicht immer trifft es Anfänger, auch Techies und Hacker werden Opfer von Betrugsversuchen.

Auf dem Global Business Summit in Neu-Delhi erzählte vor wenigen Tagen laut The Economic Times auch der Mitgründer des IT-Konzerns Apple, Steve Wozniak, wie er um Krypto-Coins erleichtert wurde. Demnach hat Wozniak schon früh in Bitcoin investiert, als der Preis der Coins noch bei rund 700 US-Dollar gelegen habe. Als er diese Ende 2017 verkauft habe, seien sieben Coins über eine Kreditkarte bezahlt worden. Nach dem Transfer der Bitcoins wurde die Kartenzahlung jedoch abgebrochen, so Wozniak. Er habe also weder Coins noch Dollar gehabt.

„Es war so einfach“, sagte Wozniak auf der Konferenz, „Und die Kreditkarte war zudem gestohlen, sodass ich nichts von beidem jemals zurück bekommen werde.“ Je nach dem Zeitpunkt der Transaktion bedeutet das für Wozniak einen Verlust von bis zu 140.000 US-Dollar. Dabei habe er sich nie als Investor gesehen, so Wozniak weiter. Er habe die Coins nur erstanden, um eines Tages auf Reisen auch ohne Cash und Kreditkarte zahlen zu können.

Wozniak gilt in der Tech-Szene unter dem Namen „The Woz“ als Pionier und begabter Hacker, der angeblich von Steve Jobs betrogen wurde. Der hatte Wozniak gebeten, ihm bei einem Auftrag für die damals führende Videospielefirma Atari zu helfen. 50 Prozent des Lohns sollten an Wozniak gehen. Innerhalb von vier Tagen lieferte Wozniak das Projekt ab, wurde aber von Jobs über den erhaltenen Lohn getäuscht und um seinen Anteil betrogen. Statt 2.500 US-Dollar speiste ihn der Freund mit gerade einmal 350 US-Dollar ab. Wozniak erfuhr dies erst nach dem Tod des berühmten Apple-Chefs. „Ich weinte, als ich es erfuhr. Ich wünschte, er wäre damals ehrlich gewesen.“

Dieser Artikel erschien zuerst bei Gründerszene
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