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Rennversion des Tesla Model S geht an den Start

WIRED Staff 26.06.2018 Lesezeit 2 Min

Noch schneller als das Serienmodell: SPV Racing und die Electric GT Holdings Inc. haben eine für die Rennserie Electric Production Car Series (EPCS) optimierte Version des Tesla Model S vorgestellt. Sie trägt den Namen EPCS V2.3 Tesla P100DL und schafft den Sprung von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in 2,1 Sekunden.

Der Renntesla wurde an das Team von SPV Racing übergeben und ist für die im November startende Rennserie offiziell zugelassen, wie unter anderem futurezone berichtet. Das spanische Team tritt in erster Linie bei Langstreckenrennen an und hat nun zusammen mit dem Vermarkter Electric GT Holdings den Renntesla auf der Strecke Circuit de Barcelona-Catalunya vorgestellt. Alvaro Fontes aus Spanien und die Finnin Emma Kimiläinen werden als Piloten des umgerüsteten Teslas an den Start gehen.

Der Renntesla besitzt einen Antrieb mit einer Leistung von 585 Kilowatt und einem Drehmoment von 995 Newtonmeter. Im Vergleich zum Serienfahrzeug ist er durch die Kohlefaserverkleidungen noch einmal 500 Kilogramm leichter. Damit erreicht er im Rennbetrieb eine Spitzengeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde. Ebenfalls modifiziert wurden die Karosserie, der Fahrzeuginnenraum, die Bremsen und die Aufhängung des Teslas. Zudem hat der italienische Reifenhersteller Pirelli spezielle Rennreifen entwickelt, die den Elektroflitzer sicher auf der Straße halten sollen.

Elektro-Rennserie kommt auch nach Deutschland

In der Rennserie Electric Production Car Series treten Teams auf bekannten Rennstrecken wie dem Nürburgring und in Silverstone gegeneinander an. SPV Racing war das erste Team, das mit dem neuen Renntesla ausgestattet wurde. Bis zum Herbst sollen aber auch die anderen Teams beliefert werden — in der Serie geht es also in erster Linie um die Fahrkünste der Teampiloten.