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Gemeinsam mit der Partnership on AI will die Deutsche Telekom böse KIs verhindern

WIRED Staff 02.08.2018 Lesezeit 2 Min

Die Partnership on AI ist ein Konsortium für die verantwortungsbewusste Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Der Zusammenschluss verschiedener Firmen und Forschungseinrichtungen will Regeln aufsetzen, mit der die Technologie ihr Potenzial entfaltet, ohne dabei zur Gefahr zu werden. Jetzt ist unter anderem auch die Deutsche Telekom dabei.

Was ist und wofür taugt Künstliche Intelligenz und welche Gefahren könnte die Technologie bergen? Genau derartigen Fragen will die Partnership on AI nachgehen. Hinter dem – recht drögen – Namen stehen allem voran Tech-Konzerne wie Google, DeepMind, Facebook, Amazon, IBM und Microsoft. Neben der Deutschen Telekom haben sich nun auch PayPal, das MIT Media Lab und die Humanity Centered Robotics Initiative der Brown University angeschlossen.

Das Konsortium will vor allem dafür Sorge tragen, dass KI sicher, ethisch und transparent entwickelt wird. Aber auch will es dafür sorgen, das Verständnis über Künstliche Intelligenz in der Öffentlichkeit zu verbessern und eine Plattform für Debatten zu schaffen. Denn schließlich gehe Künstliche Intelligenz alle an – selbst wenn wir noch sehr weit von Utopien und Dystopien wie aus Star Trek und Terminator entfernt sind.

Während die Sorge um die Nutzung von Künstlicher Intelligenz für kriegerische Zwecke steigt, warnen einige Tech-Visionäre wie etwa Elon Musk schon länger davor, dass intelligente Computer das Potenzial hätten, die Menschheit schlichtweg abzuschaffen. Aber ebenso zeigen sich jetzt schon ganz real spürbare Probleme: Beispielsweise rassistische Tendenzen bei KIs, die durch Training mit unausgewogenen Daten etabliert werden.

Dennoch wollen Firmen die Möglichkeiten nicht verpassen, die sich mit der Entwicklung der Technologie bieten. Entsprechend müssen Richtlinien und Leitsätze her, nach denen Forschungseinrichtungen künftig arbeiten. So will es die Partnership on AI schaffen, der Menschheit dieses mächtige Werkzeug zu geben, ohne dass es zu einer echten Gefahr für die eigene Existenz wird.

Die Partnership on AI ist nicht die einzige Institution dieser Art. 2014 wurde OpenAI gegründet, das gleichzeitig als eigenständige Forschungseinrichtungen dient. Gleiches gilt auch für das Future of Life Institute, das ebenso 2014 von Forschern rund um den MIT-Kosmologen Max Tegmark und Skype-Mitbegründer Jaan Tallinn aufgebaut wurde. Ebenso existiert seit diesem Jahr der Bundesverband Künstliche Intelligenz, der erst kürzlich einen 9-Punkte-Plan für Deutschland vorgestellt hatte.