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Das E-Scooter-Start-up Bird startet jetzt in Bamberg

Jana Kugoth 01.12.2018 Lesezeit 2 Min

Das US-Start-up Bird will noch im Dezember in Franken die ersten elektrischen Tretroller auf die Straße bringen. Doch nicht jeder kann den Service nutzen.

Nicht Berlin, sondern Bamberg wird wohl die erste Stadt sein, in der elektrische Tretroller unterwegs sind. Bevor der erste Schnee fällt, will Bird in der fränkischen Universitätsstadt die ersten E-Scooter auf die Straße bringen. Schon in diesem Monat sollen einige Bamberger die elektrischen Scooter des US-Start-ups nutzen können.

Offiziell sind die Fahrzeuge hierzulande noch gar nicht zugelassen. Deswegen soll zunächst ein Testbetrieb starten, für den Teilnehmer eine Sondergenehmigung erhalten, heißt es in einer Mitteilung. Sobald die neue Verordnung über die Nutzung der Fahrzeuge verabschiedet ist, soll auch der Regelbetrieb starten und die Flotte auf 100 Fahrzeuge aufgestockt werden. Branchenkenner rechnen damit, dass die Erlaubnis für die kleinen elektrischen Flitzer im Frühjahr 2019 vorliegt. Neben Bird stehen bereits eine ganze Reihe von Unternehmen in den Startlöchern, die auf dem neuen Markt punkten wollen.

Der Bamberger Bürgermeister sind in E-Scootern eine Chance

„Das E-Scooter-Sharing bietet eine Chance, die wir nutzen möchten“, lässt sich Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke zitieren. Die Stadt will mit den Rollern den öffentlichen Personennahverkehr durch emissionsarme und günstige Fortbewegungsmittel ergänzen.

Bird wurde 2017 von einem früheren Uber-Manager in den USA gegründet. Das Start-up ist mit Milliarden bewertet und unterhält seinen E-Scooter-Sharing-Service in mehr als 100 Städten, darunter Paris, Wien und London. In den USA ist der Scooter-Boom bereits wieder abgeflacht. Nach Beschwerden aus der Bevölkerung haben die Städte Auflagen für die Unternehmen erlassen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei Gründerszene
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