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	<title>WIRED</title>
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		<title>Mensch, Maschine!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 10:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Moorstedt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Play]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED 2/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Design Research Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Gesche Joost]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>TweetAm Berliner Design Research Lab arbeitet man an den Nutzerschnittstellen von morgen. Was bedeutet eigentlich innovative Bedienung, und sind Touchscreens wirklich schon das Optimum? Herauskommen Gestaltwandelnde Handys und Cyber-Lollis. Ein Besuch Den Leitspruch haben sie sich auf den Fußabtreter geschrieben. Ein roter Teppich, die Schrift ist schmutzig-weiß vom permanenten Nieselregen des Berliner Sommers: „Wir können [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/05/21/mensch-maschine/">Mensch, Maschine!</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1494" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F05%2F21%2Fmensch-maschine%2F&amp;text=Mensch%2C%20Maschine%21&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F05%2F21%2Fmensch-maschine%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><div id="attachment_1498" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/designlab2.jpg"><img src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/designlab2-270x300.jpg" alt="Lorm Glove (Bild: Noshe)" title="Design Lab 2" width="270" height="300" class="size-medium wp-image-1498" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Der Lorm Glove hilft taubblinden Menschen, mit ihrer Umgebung zu kommunizieren. Motoren werden zu Übersetzern. (Foto: Noshe)</p>
</div>
<p><strong>Am Berliner Design Research Lab arbeitet man an den Nutzerschnittstellen von morgen. Was bedeutet eigentlich innovative Bedienung, und sind Touchscreens wirklich schon das Optimum? Herauskommen Gestaltwandelnde Handys und Cyber-Lollis. Ein Besuch</strong></p>
<p>Den Leitspruch haben sie sich auf den Fußabtreter geschrieben. Ein roter Teppich, die Schrift ist schmutzig-weiß vom permanenten Nieselregen des Berliner Sommers: „Wir können überhaupt nicht denken, ohne unsere fünf Sinne zu gebrauchen“, steht dort. Albert Einstein hat das der Nachwelt ins Kalenderblatt diktiert, und das Design Research Lab der Universität der Künste in Berlin-Charlottenburg arbeitet daran, das Zitat in die digitale Gegenwart zu übersetzen. Das Ziel: Technik mit allen Sinnen spür- und nutzbar zu machen.</p>
<p>Wer das Labor betritt, sieht merkwürdige Handy-Skulpturen an der Wand hängen. An manchen glitzern Discokugeln, an anderen ist eine Pfefferspraydose installiert. „Kids aus Neukölln haben uns gezeigt, welche Funktionen sie sich von einem Handy wünschen“, sagt Gesche Joost, die Leiterin des Labors. Die Spielerei enthüllt wichtige Fragen. Was erwarten wir in einer nahezu vollständig vernetzten Welt von unseren Geräten? Wie werden wir in Zukunft mit ihnen umgehen? Zusammen mit etwa 20 Studenten und Doktoranden versucht sich Gesche Joost an der Antwort: Technik muss sich endlich wieder nach den Menschen richten.</p>
<div id="attachment_1495" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/designlab1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1495" title="Design Research Lab 1" src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/designlab1-200x300.jpg" alt="Gesche Joost" width="200" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Gesche Joost, Leiterin des Berliner Design Research Lab (Foto: Noshe)</p>
</div>
<p>Wir haben ein Problem. Wir sind in unsere Gadgets verliebt. Knapp 40 Prozent aller Smartphone-Nutzer synchronisieren sich schon vor dem Aufstehen mit ihrem Telefon anstatt mit dem Partner. Neurologen bewiesen im Herbst 2011 die bittere Wahrheit, als sie 16 iPhone-Nutzer einer MRT unterzogen. Sie zeigten ihnen Bilder und Videos ihrer Smartphones. Während die Probanden die Produkte betrachteten, feuerten die Neuronen in ihrer Inselrinde, einem Teil des Großhirns, der mit Liebes- und Lustempfindungen in Verbindung gebracht wird. Letztendlich bleibt die Beziehung zwischen Mensch und Technik aber einseitig. „Ein Smartphone ist eine Maschine, die kein Mitgefühl haben kann“, sagte die Techniksoziologin Sherry Turkle vor Kurzem.</p>
<p>Oder etwa doch? Für Fabian Hemmert sind empathische Gadgets keine Utopie. Der Doktorand ist so etwas wie der Shootingstar des Design Research Lab, er reist durch die Welt und spricht auf Symposien oder einflussreichen Konferenzreihen wie der TEDx oder der Lift. Vielleicht liegt das an den Geräten, an denen Hemmert arbeitet: Mobiltelefone. In seinen Prototypen besitzen sie einen Puls und verändern ihre Form. Wie wäre es etwa, wenn man schon am Vibrationsfeedback des Telefons erkennen könnte, ob die Angebetete eine Mail geschrieben hat? Dann bekäme das Smartphone Herzklopfen. Oder wenn der Leser eines Textdokuments erkennen könnte, wie viele Seiten noch vor ihm liegen, indem das Telefon auf einer Seite dicker ist als auf der anderen. So, wie es eben auch bei einem analogen Buch der Fall ist. Fabian Hemmert möchte die Relevanz von digitalen Informationen in die analoge Realität übersetzen.</p>
<p>Nicht die Frage nach dem technisch Machbaren steht für Gesche Joost und ihr Forschungsteam im Vordergrund. Sondern die nach der Nützlichkeit. Denn welche Bedürfnisse die User eigentlich haben, wird von den Ingenieuren immer wieder vergessen. „Der Mensch sollte im Mittelpunkt stehen“, sagt die Leiterin des Labors. „Vieles, was technisch machbar ist, ist soziologisch überhaupt nicht wünschenswert.“ Inspiration bekommen ihre Studenten immer wieder von Menschen, die abseits des Mainstreams stehen. Weil sie nicht die entsprechende Kaufkraft aufbringen können oder weil ihre Bedürfnisse zu schwierig zu befriedigen sind. Kinder aus einkommensschwachen Familien etwa, Ältere oder Menschen mit Behinderungen. So arbeitet eine Gruppe von Studenten gerade am sogenannten Lorm Glove. Ein mit Mikromotoren bestückter Handschuh, der taubblinden Menschen dabei helfen soll, mit ihrer Umgebung zu kommunizieren. Das Lorm-Alphabet ist eine Kommunikationsform für Taubblinde zur Verständigung mit anderen Menschen. Der „Sprechende“ drückt dabei auf die Handinnenfläche des „Lesenden“ – einzelnen Fingern und Handpartien sind bestimmte Buchstaben zugeordnet. Die Handschuhmotoren sorgen nun für die Übersetzung. So können SMS-Nachrichten gelesen werden. Im nächsten Schritt ist eine Spracheingabe geplant.</p>
<div id="attachment_1507" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/designlab32.jpg"><img src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/designlab32.jpg" alt="Design Research Lab (Foto: Noshe)" title="designlab3" width="450" height="300" class="size-full wp-image-1507" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Uni oder Hackerspace? Das Design Research Lab (Foto: Noshe)</p>
</div>
<p>Ein kurzer Rundgang macht schnell klar, was das Design Research Lab wirklich ist: ein Hackerspace. Das einzige Denkverbot betrifft Denkverbote. Webstühle und analoges Handwerkszeug stehen neben ausgeschlachteten Handys, Chips werden in Strickwesten genäht, überall Arduino-Module, Lötkolben und Kabelverhau, weit vorangeschrittene Prototypen liegen neben vagen Konzepten. Ob die Projekte auch massenmarktkompatibel sind, ist im Lab von nachrangiger Bedeutung. Ein Luxus, ohne Frage. Und das, obwohl Joosts Lehrstuhl eine Stiftungsprofessur ist. Ihr Institut ist Teil der Telekom Innovation Laboratories. An mehreren Standorten lässt der Konzern Ideen zu, die sich nicht sofort in der Bilanz auswirken. Die Grenzen zwischen Technikeuphorie und Technikkritik sind fließend.</p>
<p>Die Arbeit von Alexander Müller wird ziemlich sicher nie im Sortiment der Elektronikmärkte landen. An einen Lügendetektor schließt er präparierte Lollis an. Steckt man die Elektro-Zuckerware in den Mund, erzeugt die Maschine Ton-Rückkopplungen. Es ist eine Mischung aus Klangkörper und kritischer Installation. „Wie nah wollen wir die Geräte eigentlich noch an uns heranlassen?“, fragt Müller. Oder haben wir die Grenzen der Verkabelung längst überschritten? Und wer den Cyber-Lolli im Mund hat, denkt plötzlich darüber nach, ob es nicht vollkommen verrückt ist, sich noch vor dem Aufstehen mit dem Smartphone zu beschäftigen. Statt mit dem Partner.</p>
<p><em>Dieser Artikel stammt aus Ausgabe 2/2012 der deutschen WIRED.</em></p>
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		<title>Jargon Watch: Sapiosexuell, Tech-Life-Balance, Skeuomorphismus</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WIRED Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jargon Watch]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>TweetNeue Zeiten brauchen neue Begriffe. Sprachexperte Anatol Stefanowitsch nimmt sie für WIRED in der Rubrik &#8220;Jargon Watch&#8221; unter die Lupe. Hier drei heiße Kandidaten für den gepflegten Geek-Small-Talk: Sapiosexualität Im Netz knüpfen wir enge zwischenmenschliche Beziehungen unter anfänglichem Ausschluss körperlicher Nähe. So ist eine neue sexuelle Orientierung entstanden: die Sapiosexualiät – sexuelles Begehren, das auf [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/05/13/jargon-watch-sapiosexuell-tech-life-balance-skeuomorphismus/">Jargon Watch: Sapiosexuell, Tech-Life-Balance, Skeuomorphismus</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1446" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F05%2F13%2Fjargon-watch-sapiosexuell-tech-life-balance-skeuomorphismus%2F&amp;text=Jargon%20Watch%3A%20Sapiosexuell%2C%20Tech-Life-Balance%2C%20Skeuomorphismus&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F05%2F13%2Fjargon-watch-sapiosexuell-tech-life-balance-skeuomorphismus%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Neue Zeiten brauchen neue Begriffe. Sprachexperte <a title="Sprachlog" href="http://www.scilogs.de/sprachlog/" target="_blank">Anatol Stefanowitsch</a> nimmt sie für WIRED in der Rubrik &#8220;Jargon Watch&#8221; unter die Lupe. Hier drei heiße Kandidaten für den gepflegten Geek-Small-Talk:</p>
<p><strong>Sapiosexualität</strong><br />
Im Netz knüpfen wir enge zwischenmenschliche Beziehungen unter anfänglichem Ausschluss körperlicher Nähe. So ist eine neue sexuelle Orientierung entstanden: die Sapiosexualiät – sexuelles Begehren, das auf Intelligenz ausgerichtet ist. Bis diese Form der Sexualität auch gesellschaftlich akzeptiert ist, kann es dauern: Kanadische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Sapiosexuelle auf ähnliches Unverständnis stoßen wie Homo-, Bi- und Asexuelle.</p>
<p><strong>Tech-Life-Balance</strong><br />
Gerade haben wir uns an die „Work-Life-Balance“ gewöhnt, die kuriose Hypothese, dass Leben und Arbeiten verschiedene Dinge seien, die es im Gleichgewicht zu halten gelte, da bringt die Anfasswelt die nächste fixe Idee hervor: Die „Tech-Life-Balance“ mahnt uns, Technologie so zu verwenden, dass sie unser Leben nicht negativ beeinflusst. Wie wir das anstellen sollen, da wir doch Technologie nicht verwenden, sondern leben, kann uns niemand sagen.</p>
<p><strong>Skeuomorphismus</strong><br />
Wenn das Smartphone beim Fotografieren mechanisch klickt, die Kalender-App sich als liniertes Papier darstellt und die Zeitanzeige aussieht und tickt wie die Taschenuhr des Opas, dann ist das Skeuomorphismus. Das Imitieren des Analogen, um uns das Digitale vertrauter erscheinen zu lassen. Für das unterschwellige Befremden der Digital Natives, die Fotoapparate, Papier und Uhren eh nur aus alten Filmen kennen, gibt es bisher kein Wort.</p>
<p><em>Dieser Artikel stammt aus Ausgabe <a title="1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
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		<title>Warum kabellose Ladegeräte nerven werden</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 10:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Hannemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>TweetMini-Disk oder DAT, Memorystick oder SD-Card, Blu-ray oder HD-DVD – diese Konflikte bescherten bereits unzähligen Nutzern graue Haare. Die Stromversorgung aber ist die Mutter aller Systemstreitigkeiten. Über das Für und Wider von Gleich- und Wechselstrom schlugen sich Thomas Alva Edison und George Westinghouse schon im 19. Jahrhundert die Köpfe ein. &#160; Später kam dann die [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/25/warum-uns-kabellose-ladegerate-bald-nerven-werden/">Warum kabellose Ladegeräte nerven werden</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1434" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F25%2Fwarum-uns-kabellose-ladegerate-bald-nerven-werden%2F&amp;text=Warum%20kabellose%20Ladeger%C3%A4te%20nerven%20werden&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F25%2Fwarum-uns-kabellose-ladegerate-bald-nerven-werden%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><div id="attachment_1438" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/wireless.jpg"><img class="size-medium wp-image-1438" title="wireless" src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/wireless-226x300.jpg" alt="" width="226" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Illustration: Florian Ribisch</p>
</div>
<p>Mini-Disk oder DAT, Memorystick oder SD-Card, Blu-ray oder HD-DVD – diese Konflikte bescherten bereits unzähligen Nutzern graue Haare. Die Stromversorgung aber ist die Mutter aller Systemstreitigkeiten. Über das Für und Wider von Gleich- und Wechselstrom schlugen sich Thomas Alva Edison und George Westinghouse schon im 19. Jahrhundert die Köpfe ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Später kam dann die elendige Suche nach einem passenden Ladegerät fürs Handy. Dank einer Einigung der Hersteller 2009 schien zumindest dieses Problem gelöst. Doch während die Hersteller dieser Tage über eine Verlängerung des Ende 2012 ausgelaufenen Waffenstillstands beraten, ist das nächste ­Ärgernis schon in Sicht. Gegenstand der Aus­einandersetzung diesmal: das drahtlose Aufladen von Akkus – zu Hause, aber auch an öffentlichen Orten wie Cafés oder Konzerthallen.</p>
<p>Drei Konsortien beanspruchen die Führerschaft. Firmen wie Google, Starbucks und General Motors vereinen sich in der „Power Matters Alliance“. Ihr Konzept sieht vor, jedes Gerät durch Ablegen auf eine Ladefläche zu versorgen. Das „Wireless Power Consortium“ mit Firmen wie Samsung, Sony und HTC arbeitet dagegen auch an Lösungen, die das Laden sogar in einiger Entfernung des Adapters erlauben. Und die „Alliance for Wireless Power“ möchte mehrere Geräte gleichzeitig laden. Wer das Rennen macht, ist ungewiss. Klar ist nur, dass der Streit mal wieder auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird.</p>
<p><em>Dieser Artikel stammt aus Ausgabe <a href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
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		<title>LittleBits: Smarter Spielen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 04:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Zeltner</dc:creator>
				<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>
		<category><![CDATA[Ayah Bdeir]]></category>
		<category><![CDATA[Little Bits]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>TweetGroße Erfindungen beginnen oft ganz klein. Und manchmal sehen sie anfangs wie Spielzeug aus. So wie bei Ayah Bdeir. Die New Yorkerin arbeitet daran, „das Lego der Zukunft“ zu erschaffen, kleine Bausteine kombiniert mit der Technologie unseres Jahrtausends. Wer zwei Minuten mit ihren LittleBits gespielt hat, weiß: Die Chancen stehen ziemlich gut. LittleBits (kleine Häppchen), [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/22/littlebits-smarter-spielen/">LittleBits: Smarter Spielen</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1425" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F22%2Flittlebits-smarter-spielen%2F&amp;text=LittleBits%3A%20Smarter%20Spielen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F22%2Flittlebits-smarter-spielen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><div id="attachment_1431" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Little_Bits_0027.jpg"><img class="size-medium wp-image-1431" title="Ayah Bdeir" src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Little_Bits_0027-225x300.jpg" alt="LittleBits-Macherin: Ayah Bdeir " width="225" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Mit kleinen Teilen zum großen Traum: Ayah Bdeir (Foto: Roderick Aichinger)</p>
</div>
<p>Große Erfindungen beginnen oft ganz klein. Und manchmal sehen sie anfangs wie Spielzeug aus. So wie bei Ayah Bdeir. Die New Yorkerin arbeitet daran, „das Lego der Zukunft“ zu erschaffen, kleine Bausteine kombiniert mit der Technologie unseres Jahrtausends. Wer zwei Minuten mit ihren <a title="LittleBits" href="http://littlebits.cc" target="_blank">LittleBits</a> gespielt hat, weiß: Die Chancen stehen ziemlich gut.</p>
<p>LittleBits (kleine Häppchen), das sind ­weiße, stromleitende Platinen, auf denen winzige Batterien, Schalter und Motoren sitzen. Dank Labels (Power, Dimmer, Motor) und bunten Magneten fügen sich die Teile zusammen. Sobald der Strom fließt, leuchtet, brummt und klingelt es. „Zuerst kommt die Begeisterung für die Einfachheit und die Macht der Elektronik“, sagt Bdeir. „Dann fängst du an, Fragen zu stellen.“ Die LittleBits geben Antworten: warum das Handy vibriert, ein Aufzug niemanden einklemmt oder eine Türklingel klingelt.</p>
<p>Die Technologie des Alltags verstehen und neu kombinieren – Bdeir möchte mit ihren LittleBits helfen, „eine Generation von Erfindern und Problemlösern“ auszubilden. Sie selbst erfand nach ihrem Ingenieur­studium am MIT zunächst nichts, sondern baute, gut bezahlt, Powerpoint-Präsentationen für einen New Yorker Finanzdienstleister zusammen. „Mir war furchtbar langweilig“, sagt sie. „Ich wollte unbedingt mit meinen Händen arbeiten, etwas herstellen.“ Bdeir kündigte ihren Job, ergatterte ein Stipendium und stellte ein Jahr später im Januar 2008 einen verdrahteten Pappkarton auf der New York Maker Faire vor: den LittleBit-Prototyp.</p>
<p>Inspiriert wurde die heute 30-Jährige, die in Montreal und Beirut aufwuchs, durch das deutsche Baukastensystem Lectron, aber auch von einer Unterwäsche­firma, deren Textilien mit Magneten verschlossen werden. Nach drei Jahren und vielen Überarbeitungen wagte sie sich im September 2011 mit 850 000 Dollar geliehenem Startkapital auf den umkämpften Spielzeugmarkt: Die Baukästen wurden ihr aus den Händen gerissen. 2012 gewannen die LittleBits sechs Tech-Preise und wurden im Museum of Modern Art ausgestellt. Bdeir sammelte daraufhin 3,65 Millionen Dollar Risikokapital ein und verlegte ihre Werkstatt in ein schickes Altbau-Loft in Downtown Manhattan. Ihr Traum für die Elektro-Häppchen? „In fünf Jahren in jedem Haus und in jeder Schule der Welt zu sein.“</p>
<p><em>Dieser Artikel stammt aus Ausgabe <a href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
<p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/22/littlebits-smarter-spielen/">LittleBits: Smarter Spielen</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Am Drucker: Wie praxistauglich ist 3D-Druck?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 08:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Charisius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>TweetDie Demokratisierung der Produktionsmittel wurde uns versprochen, gar eine Revolution sei im Gange, heißt es immer, wenn von 3D-Druckern die Rede ist. Man kauft bald nicht mehr, man lädt sich nur noch eine Bauform aus dem Internet herunter – vielleicht aus legalen Quellen, vielleicht aber auch nicht – und druckt daheim, was man braucht. Zeit [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/16/am-drucker-wie-praxistauglich-ist-3d-druck-heute-schon/">Am Drucker: Wie praxistauglich ist 3D-Druck?</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1471" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F16%2Fam-drucker-wie-praxistauglich-ist-3d-druck-heute-schon%2F&amp;text=Am%20Drucker%3A%20Wie%20praxistauglich%20ist%203D-Druck%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F16%2Fam-drucker-wie-praxistauglich-ist-3d-druck-heute-schon%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Die Demokratisierung der  Produktionsmittel wurde uns versprochen, gar eine Revolution sei im Gange, heißt es immer, wenn von 3D-Druckern die Rede ist. Man kauft bald nicht mehr, man lädt sich nur noch eine Bauform aus dem Internet herunter – vielleicht aus legalen Quellen, vielleicht aber auch nicht – und druckt daheim, was man braucht. Zeit für einen Selbstversuch.</p>
<p><iframe width="450" height="286" src="http://www.youtube.com/embed/PcvbR2Pizvo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die beiden Testkandidaten heißen Fabbster und Replicator 2. Ersterer ist eine Neuentwicklung aus Deutschland, der zweite stammt aus dem Hause Makerbot, das bereits zwei erfolgreiche 3D-Drucker der Einsteigerklasse hervorgebracht hat. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen. Vor allem bei den vier Männern vom FabLab in München, die der WIRED-Redaktion ihre Werkstatt und ihr Know-how für einen Test zur Verfügung gestellt haben.</p>
<p>Jeder Drucker kommt mit einer eigenen Software, die den Bauplan aufnimmt und in Steuerbefehle für die jeweilige Druckmaschine verwandelt. Die Objekte werden Schicht für Schicht aus dem geschmolzenen Kunststoff aufgebaut, die Software muss dazu das digitale Objekt zunächst in genau diese Schichten zerlegen. Dann kalkulieren schlaue Algorithmen den Weg, den der Druckkopf durch den dreidimensionalen Raum nehmen soll. Soweit die Theorie.</p>
<p>Die Praxis hat mit unseren Vorstellungen von der Demokratisierung der Produktionsmittel wenig zu tun. Auch nach mehreren Tage des Rumprobierens kommt keiner der Drucker an die Qualität des Referenzgeräts, eines „Ultimaker“ aus dem Maschinenpark des FabLabs, heran. Dabei sollten ihm beide Testkandidaten gewachsen sein. Doch es gibt einfach zu viele Fehlerquellen: Materialfluss, Schicht­dicke, Geschwindigkeit des Druckkopfs, Umgebungstemperatur – das sind nur einige der Faktoren, die sich auch noch gegenseitig beinflussen. Und schon ein Luftzug kann das ganze System durcheinanderbringen und zu Chaos auf der Druckplattform führen. Wer sich heute so ein Gerät kauft, darf keine Angst vorm Scheitern haben. Aber mit Geduld wird man ihm ansehnliche oder sogar brauchbare Gegenstände entlocken können.</p>
<p><a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/test.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1465" title="test" src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/test-264x300.jpg" alt="" width="264" height="300" /></a><strong>Fabbster // Sintermask<br />
</strong>Die Maschine sieht gutmütig wie ein Kinderspielzeug aus, schade dass sie nicht auch so einfach zu bedienen ist.  Das Kalibrieren der Druckplatte ist mühevoll, weil die Schrauben schwer zugänglich sind. Die Software ist nicht intuitiv, aber wenn man sie einmal verstanden hat, begeistert sie mit ihren Fähigkeiten. Das proprietäre Rohmaterial – gezackte Sticks aus Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)  – löst das Problem vieler 3D-Drucker der präzisen Materialzufuhr sehr elegant, das Beladen des Magazins ist aber sehr fummelig. Dass sich die Grundplatte vor und zurück bewegt, statt wie bei anderen Druckern von oben nach unten abzusinken, führt zu einem unscharfen Druckbild gerade bei höheren Objekten.<br />
<strong>WIRED</strong> durch geriffelte ABS-Sticks sehr präzise Zuführung des Druckmaterials<br />
<strong>TIRED</strong> sehr intensive Geruchsentwicklung</p>
<p><strong>Replicator 2 // Makerbot</strong><br />
Der Replicator gilt als der Mac unter den 3D-Druckern für Einsteiger: nutzerfreundlich, gutaussehend, erfolgreich. Das perfekte Feindbild für Open-Source-Liebhaber. Die Software lässt sich fast so einfach bedienen wie bei einem Tintenstrahldrucker, aber sie bietet kaum Möglich­keiten, das Objekt zu verändern. Als größter Schwachpunkt erscheint uns die Materialzufuhr. Oft rutschte das Filament aus dem Druckkopf, wo­rauf der seine Bahnen zieht, ohne Plastikschichten aufzutragen. Ein anderer, häufiger Fehler im Test: Bei größeren Objekten veränderte sich das Druckbild im Verlauf der Zeit von perfekt zu porös und lückenhaft. Cool ist die beleuchtete Druckkabine, die ihre Farbe je nach Temperatur des Druckkopfes wechselt.<br />
<strong>WIRED</strong> sehr präziser Druck, solide Verarbeitung<br />
<strong>TIRED</strong> Materialzufuhr arbeitet unzuverlässig</p>
<p><em>Dieser Artikel stammt aus Ausgabe <a title="1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
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		</item>
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		<title>New York Biotopes: Wenn die Stadt erwacht</title>
		<link>http://www.wired.de/2013/04/10/new-york-biotopes-wenn-die-stadt-erwacht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=new-york-biotopes-wenn-die-stadt-erwacht</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 12:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Hannemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>
		<category><![CDATA[Lena Steinkühler]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[New York Biotopes]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>TweetNormalerweise verdrängen Großstädte die Natur, zwingen sie in versteckte Rückzugsgebiete zwischen Beton und Stahl. Lena Steinkühler dagegen hat eine Welt erschaffen, in der die Stadt lebendig wird. Im Video &#8220;New York Biotopes&#8221; verwandeln sich Straßenlaternen in Knospen, schwimmen leuchtende Quallen durch Grand Central und Ampeln tanzen wie Glockenblumen im Wind. &#8220;Die Aufnahmen entstanden während einer [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/10/new-york-biotopes-wenn-die-stadt-erwacht/">New York Biotopes: Wenn die Stadt erwacht</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1415" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F10%2Fnew-york-biotopes-wenn-die-stadt-erwacht%2F&amp;text=New%20York%20Biotopes%3A%20Wenn%20die%20Stadt%20erwacht&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F10%2Fnew-york-biotopes-wenn-die-stadt-erwacht%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Normalerweise verdrängen Großstädte die Natur, zwingen sie in versteckte Rückzugsgebiete zwischen Beton und Stahl. Lena Steinkühler dagegen hat eine Welt erschaffen, in der die Stadt lebendig wird. Im Video &#8220;New York Biotopes&#8221; verwandeln sich Straßenlaternen in Knospen, schwimmen leuchtende Quallen durch Grand Central und Ampeln tanzen wie Glockenblumen im Wind.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/58449984" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>&#8220;Die Aufnahmen entstanden während einer Reise im Mai, erst später hatte ich die Idee, mehr daraus zu machen&#8221;, sagt die 25-jährige über ihre Abschlussarbeit an der Fachhochschule Dortmund. Der Clip ist bereits ein Klick-Hit im Netz &#8211; und die Künstlerin bekommt Anfragen von Musikproduzenten.</p>
<p><em>Dieser Artikel stammt aus Ausgabe <a title="1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
<p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/10/new-york-biotopes-wenn-die-stadt-erwacht/">New York Biotopes: Wenn die Stadt erwacht</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>THINK &#8211; Evelyn Hriberšek: Wir suchen das Upgrade</title>
		<link>http://www.wired.de/2013/04/05/evelyn-hribersek-virtual-reality/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=evelyn-hribersek-virtual-reality</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 05:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WIRED Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Think]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>TweetHätte Neo besser die blaue Pille geschluckt? Nicht genug, dass der scheinbar Auserwählte der Filmtrilogie „Matrix“ erkennen musste, dass unser Leben nur Teil einer Computersimulation ist. Vielmehr führte ihm jede neue Einsicht schmerzhaft vor Augen, wie wenig Einfluss er auf ein komplexes System nehmen kann, das sich unablässig weiterentwickelt und verzweigt. Ende des vergangenen Jahrhunderts [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/05/evelyn-hribersek-virtual-reality/">THINK &#8211; Evelyn Hriberšek: Wir suchen das Upgrade</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1384" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F05%2Fevelyn-hribersek-virtual-reality%2F&amp;text=THINK%20%26%238211%3B%20Evelyn%20Hriber%C5%A1ek%3A%20Wir%20suchen%20das%20Upgrade&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F05%2Fevelyn-hribersek-virtual-reality%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><div id="attachment_1385" class="wp-caption alignleft" style="width: 232px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Evelyn-Hribersek-Wired.jpg"><img class="size-medium wp-image-1385" title="Evelyn Hribersek Wired" src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Evelyn-Hribersek-Wired-232x300.jpg" alt="Evelyn Hriberšek, Illustration: Sara Blake" width="232" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Evelyn Hriberšek ist Künstlerin. 2012 inszenierte sie mit O.R.pheus einen Mix aus Kunstinstallation und Real-Life-Game. Illustration: Sara Blake</p>
</div>
<p>Hätte Neo besser die blaue Pille geschluckt? Nicht genug, dass der scheinbar Auserwählte der Filmtrilogie „Matrix“ erkennen musste, dass unser Leben nur Teil einer Computersimulation ist. Vielmehr führte ihm jede neue Einsicht schmerzhaft vor Augen, wie wenig Einfluss er auf ein komplexes System nehmen kann, das sich unablässig weiterentwickelt und verzweigt. Ende des vergangenen Jahrhunderts brachte „Matrix“ das Dilemma einer Gesellschaft auf den Punkt, die vor einer Sinnfrage stand, eine Frage, die sich heute noch eindringlicher stellt: An welcher Realität können wir uns orientieren, wenn der technologische Fortschritt eine immer bessere -Simulation der uns bislang bekannten Wirklichkeit ermöglicht?</p>
<p>Schon jetzt ist unsere Umwelt eine erweiterte, simulationsgestützte Realität, in der wir adden und appen, surfen und liken, updaten und downloaden. QR-Codes und Apps sind Symbole und Werkzeuge unserer Zeit, Technologien wie Augmented Reality, manifestiert im Hype um die Google-Brille, versprechen uns die transmediale Durchdringung des Alltags und unseres Seins. Und schon vorher hat sich der Mensch über das ihm angeborene Vermögen zu Träumen in virtuelle Welten begeben. Die Virtualität scheint tief in der Biologie und dem Geist des Menschen verankert zu sein. Resultiert daraus der Wunsch nach einer Auflösung des fundamentalen Gegensatzes von Realität und Virtuellem, nach einem fließenden Übergang in eine schöne neue digitale Welt?<br />
Mit <a title="O.R.pheus" href="http://orpheus2012.com" target="_blank">O.R.pheus</a>, einem Mix aus Real-Life-Game und Kunstinstallation, inszenierte ich 2012 eine virtuell-analoge Welt, die diese Grenzüberschreitung und Transzendenz erlebbar machte. In einem Tiefbunker wurden die Grenzen zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen aufgehoben. Besucher konnten die Installation allein erforschen. Mit Augmented-Reality-Technologien eröffnete sich ihnen ein Fenster in eine andere -Dimension, reale Räume ließen sich in virtuelle Welten erweitern, Bilder und Objekte zum Leben erwecken.</p>
<p>Durch Entscheidungen, Zufall und unter Auslotung der eigenen Grenzen kreierte so jeder eigene ästhetische Erfahrungen und individuelle Zusammenhänge. O.R.pheus ist mit einem Wachtraum vergleichbar: eine künstliche Realität, die maximales Erleben ermöglicht. Und die meisten Besucher wollten sofort erneut in die virtuell-analoge Welt abtauchen.</p>
<p>„Ich weiß, dass dieses Steak nicht existiert“, diese Erkenntnis hinderte einen der Rebellen in „Matrix“ nicht daran, Verrat zu begehen und um Wiederaufnahme in die Sklaverei zu bitten. Ebenso wenig verdarb uns diese Aldous-Huxley-Dystopie die Freude am Bestreben, Teil einer anderen Realität werden zu wollen. Der Mensch des 21. Jahrhunderts ist auf der Suche nach dem immersiven Totalerlebnis, nach Auslotung der ihm gegebenen Grenzen. Er durchbricht die Barriere, indem er sich körperlich mit medizinischen Eingriffen upgradet, er erweitert sich über das Internet, das ihm sogar ermöglicht, nach dem Tod eine andere Art Daseinsform zu führen. Vermutlich geht es genau darum: Das menschliche Aufbegehren gegen die eigene Vergänglichkeit.</p>
<p><em>Evelyn Hriberšeks Kolumne über Virtuelle Realität stammt aus der <a title="Kolumnen WIRED 1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/05/think-die-kolumnisten-der-neuen-wired/">Rubrik THINK</a> in Ausgabe <a title="WIRED 1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
<p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/05/evelyn-hribersek-virtual-reality/">THINK &#8211; Evelyn Hriberšek: Wir suchen das Upgrade</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>THINK &#8211; Dietmar Offenhuber: Tarzan oder IBM?</title>
		<link>http://www.wired.de/2013/04/04/think-dietmar-offenhuber-smart-city/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=think-dietmar-offenhuber-smart-city</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 05:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WIRED Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Think]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>TweetAlphaville, der Science-Fiction-Klassiker von 1962, zeigt eine dystopische Version dessen, was man heute eine Smart City nennen würde. Eine Metropole, deren Infrastruktur von einer Computerintelligenz gesteuert wird – streng nach den Prinzipien von Vernunft und Effizienz. Interessanterweise wollte der Regisseur Jean-Luc Godard seinen Film ursprünglich „Tarzan vs. IBM“ nennen – und heute ist IBM tatsächlich [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/04/think-dietmar-offenhuber-smart-city/">THINK &#8211; Dietmar Offenhuber: Tarzan oder IBM?</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1374" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F04%2Fthink-dietmar-offenhuber-smart-city%2F&amp;text=THINK%20%26%238211%3B%20Dietmar%20Offenhuber%3A%20Tarzan%20oder%20IBM%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F04%2Fthink-dietmar-offenhuber-smart-city%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><div id="attachment_1375" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Dietmar-Offenhuber-Wired.jpg"><img class="size-medium wp-image-1375" title="Dietmar Offenhuber Wired" src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Dietmar-Offenhuber-Wired-300x194.jpg" alt="Dietmar Offenhuber, Illustration: Sara Blake" width="300" height="194" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Dietmar Offenhuber ist Research Fellow am MIT Senseable City Lab und Herausgeber des Buchs „Inscribing a Square: Urban Data as Public Space“. Illustration: Sara Blake</p>
</div>
<p>Alphaville, der Science-Fiction-Klassiker von 1962, zeigt eine dystopische Version dessen, was man heute eine Smart City nennen würde. Eine Metropole, deren Infrastruktur von einer Computerintelligenz gesteuert wird – streng nach den Prinzipien von Vernunft und Effizienz. Interessanterweise wollte der Regisseur Jean-Luc Godard seinen Film ursprünglich „Tarzan vs. IBM“ nennen – und heute ist IBM tatsächlich eine der zentralen Firmen, die Stadtverwaltungen weltweit Smart-City-Lösungen anbietet.</p>
<p>Die dem Begriff zugrunde liegende Idee ist schnell erklärt – verteilte Sensornetzwerke, ortsbezogene Datenquellen und das Feedback der Bewohner werden zu-sammengeführt, um eine digitale Repräsentation der Stadt in Echtzeit zu schaffen. So sollen durch Kopplung mit lernfähigen Mustererkennungs- und Steuerungssystemen die städtischen Infrastrukturnetze, von Energieversorgung über Verkehr bis zur Abfallentsorgung, effizienter und zugänglicher werden. Zu Beginn hatten solche kybernetisch gesteuerten Stadtsysteme allerdings nur bescheidenen Erfolg.</p>
<p>1968 beauftragte der New Yorker Bürgermeister John V. Lindsay die RAND Corporation, die Stadtverwaltung durch Computermodelle zu optimieren. Das Resultat war ein kybernetisch „optimiertes“ Feuerwehrsystem, das jedoch die realen Verhältnisse unzureichend widerspiegelte und dazu führte, dass in den folgenden Jahren 600 000 Bewohner ihre Wohnungen durch Brände verloren.</p>
<p>Es gibt jedoch, um bei der „Alphaville“-Analogie zu bleiben, auch einen „Tarzan“-Ansatz zum Thema Smart Cities, der nicht von Bürokratien, sondern von Bürgern ausgeht. Politaktivisten, Transparenzinitiativen, Crowdsourcing-Projekte und DIY-Hacker schaffen und betreiben selbstorganisierte Infrastrukturen und verändern so die Stadt von innen heraus. Der Erfolg, den viele dieser Projekte verzeichnen, wirft die Frage auf, ob man Infrastruktur und Stadtplanung nicht generell crowdsourcen könnte – etwa Straßenarbeiten über Kickstarter finanzieren, nach dem Open-Source-Modell Gesetze und Verwaltungsstrukturen entwickeln, über selbstgebaute Sensoren die Luftqualität kontrollieren. Diese neoliberalen Gesellschaftsmodellen nahekommende Idee ist natürlich problematisch, zentrale Aspekte wie etwa demokratische Verantwortung und faire politische Repräsentation lassen sich wohl nicht crowdsourcen. Auch „inverse“ Infrastrukturen haben mit schwierigen Herausforderungen zu kämpfen: Eine Infrastruktur zu schaffen, ist einfach, sie zuverlässig instand zu halten, wesentlich schwieriger.</p>
<p>Smart City ist zunächst ein leerer Begriff, der erst mit Bedeutung gefüllt werden muss. Hierbei muss eine Reihe zentraler Fragen beantwortet werden: Worin besteht die Intelligenz einer Stadt, und wo sitzt sie? In einer unsichtbar operierenden Software oder in den Initiativen der Bewohner und ihrem sozialen und intellektuellen Kapital? Was ist das Ziel, das Erfolgskriterium einer Smart City? Ihre Effizienz und die Minimierung von Ressourcen oder ihre Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen? Transparenz oder die Mechanismen der Mitbestimmung? Nicht alle diese Ziele lassen sich unmittelbar miteinander vereinbaren.</p>
<p><em><a title="Dietmar Offenhuber" href="http://offenhuber.net" target="_blank">Dietmar Offenhubers</a> Kolumne über Smart Cities stammt aus der <a title="Kolumnen WIRED 1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/05/think-die-kolumnisten-der-neuen-wired/">Rubrik THINK</a> in Ausgabe <a title="WIRED 1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
<p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/04/think-dietmar-offenhuber-smart-city/">THINK &#8211; Dietmar Offenhuber: Tarzan oder IBM?</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>THINK &#8211; Markus Hündgen: Einblick in unser Leben</title>
		<link>http://www.wired.de/2013/04/03/think-markus-huendgen-video-revolution/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=think-markus-huendgen-video-revolution</link>
		<comments>http://www.wired.de/2013/04/03/think-markus-huendgen-video-revolution/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 05:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WIRED Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Think]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wired.de/?p=1369</guid>
		<description><![CDATA[<p>TweetVideo als Götzenbilder, als Anbetung und Neo-Religion, als personifizierte Massenmanipulation weniger Mächtiger – dieses Zukunftsbild zeichnete die hierzulande wenig bekannte TV-Mini-Serie „Wild Palms“ von Oliver Stone. Damals, 1993, als Reaktion auf den allgemeinen Video-Boom gedacht, war sie eine Anklage. Nicht gegen die Technologie, sondern gegen die Reaktionen der Gesellschaft. 20 Jahre später stehen wir vor [...]</p><p>The post <a href="http://www.wired.de/2013/04/03/think-markus-huendgen-video-revolution/">THINK &#8211; Markus Hündgen: Einblick in unser Leben</a> appeared first on <a href="http://www.wired.de">WIRED</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1369" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F03%2Fthink-markus-huendgen-video-revolution%2F&amp;text=THINK%20%26%238211%3B%20Markus%20H%C3%BCndgen%3A%20Einblick%20in%20unser%20Leben&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F03%2Fthink-markus-huendgen-video-revolution%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><div id="attachment_1370" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Markus-Hündgen-Wired.jpg"><img class="size-medium wp-image-1370" title="Markus Hündgen Wired" src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Markus-Hündgen-Wired-222x300.jpg" alt="Markus Hündgen, Illustration: Sara Blake" width="222" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Markus Hündgen aka Videopunk ist Geschäftsführer der European Web Video Academy. Illustration: Sara Blake</p>
</div>
<p>Video als Götzenbilder, als Anbetung und Neo-Religion, als personifizierte Massenmanipulation weniger Mächtiger – dieses Zukunftsbild zeichnete die hierzulande wenig bekannte TV-Mini-Serie „Wild Palms“ von Oliver Stone. Damals, 1993, als Reaktion auf den allgemeinen Video-Boom gedacht, war sie eine Anklage. Nicht gegen die Technologie, sondern gegen die Reaktionen der Gesellschaft. 20 Jahre später stehen wir vor der gleichen Frage: Wie gehen wir mit der Tatsache um, dass bewegte Bilder unseren Alltag bestimmen.</p>
<p>Dabei ist die Visualisierung unserer Welt kein reines Internet-Phä-nomen. Bilder waren schon immer mächtiger als Buchstaben. Nur waren sie längst nicht für jeden als Kommunikationsmittel nutzbar. Bahnte der Buchdruck der Schrift den Weg, eroberten anschließend mit den Smartphones die Fotos -unser Leben, gehört das digitalisierte Morgen dem Bewegtbild. Vielleicht wird die nächste Generation sagen: Still-Bilder waren doch schon immer nur kaputte Bewegtbilder. Twitters frisch gestarteter Videodienst „Vine“ spielt mit dieser Gratwanderung. Sechs Sekunden Film können nicht mehr aussagen als 140 Zeichen. Aber sie können mehr zeigen.</p>
<p>Die Entwicklung beginnt erst. Noch ist nicht absehbar, wohin die überall aufpoppenden Videos führen. Video-Plakatwände an der Bushaltestelle, die personalisierte Inhalte für die Wartenden abspielen, News am Morgen auf dem gläsernen Küchentisch – das alles gibt es schon. Die Zukunft ist längst marktreif.</p>
<p>Doch wie gehen wir mit dieser vermeintlichen Reizüberflutung um, wenn an jeder Straßenecke Werbespots um unsere Aufmerksamkeit buhlen? Wenn Augmented Reality keine technische Spielerei, sondern integraler Bestandteil unseres Alltags ist? Wird dann Googles „Glass“-Projekt zum mobilen Pop-up-Blocker, der uns nervige Werbung aus dem Sichtfeld hält?</p>
<p>Das sind kritische Fragen, denen sich jede Gesellschaft stellen muss. Nur dürfen wir nicht den Fehler machen und es bei diesen Fragen belassen. Denn anders als bei den über uns hereingebrochenen ersten Ausläufern der Digitalisierung sind wir auf den nächsten Evolutionsschritt vorbereitet. Wir wissen, dass bewegte Bilder nicht aufzuhalten sind.</p>
<p>Video hat Menschen eine Stimme gegeben, die zuvor aufgrund Unterdrückung schweigen mussten. Video ermöglicht eine persönlichere Kommunikation, als es das geschriebene Wort jemals bieten kann. Und anders als beim geschriebenen Wort, benötigt Video keine Vorbildung, keinen Duden und keine Schönschrift. Video ist kein Abbild, sondern ein echter Einblick in unser Leben. Video ist gelebte Kulturtechnik. Was mit Höhlenmalerei begann, findet nun seine technische Perfektion im bewegten Bild.</p>
<p>Fragen wir also nicht nur nach den Risiken, sondern gestalten wir die Chancen. Nutzen wir diese Möglichkeit, zu agieren und nicht zu reagieren. Ob das Überall-Bewegtbild zur manipulativen Neo-Religion einer Kommunikationselite wird oder ein gesellschaftlicher Befreiungsschlag über alle Grenzen hinaus, liegt ganz bei uns. Wir müssen nur jetzt die richtigen Fragen stellen.</p>
<p><em><a title="Videopunks" href="http://videopunks.de" target="_blank">Markus Hündgens</a> Kolumne über die Videorevolution stammt aus der <a title="Kolumnen WIRED 1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/05/think-die-kolumnisten-der-neuen-wired/">Rubrik THINK</a> in Ausgabe <a title="WIRED 1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
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		<title>THINK &#8211; Petra Dickmann: Gegen Verbote impfen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 05:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WIRED Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Think]]></category>
		<category><![CDATA[WIRED 1/2013]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1358" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F02%2Fthink-petra-dickmann-biosicherheit%2F&amp;text=THINK%20%26%238211%3B%20Petra%20Dickmann%3A%20Gegen%20Verbote%20impfen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wired.de%2F2013%2F04%2F02%2Fthink-petra-dickmann-biosicherheit%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wired.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><div id="attachment_1359" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Petra-Dickman-Wired.jpg"><img class="size-medium wp-image-1359" title="Petra Dickman in Wired" src="http://www.wired.de/wp-content/uploads/Petra-Dickman-Wired-300x233.jpg" alt="Petra Dickman, Illustration: Sara Blake" width="300" height="233" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Petra Dickmann ist Kommunikationswissenschaftlerin und Medizinerin. Sie arbeitet als Research Fellow an der London School of Economics. Illustration: Sara Blake</p>
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<p>Die moderne biomedizinische Forschung stellt uns vor ein Dilemma: Jede ihrer Methoden, jede neue Erkenntnis kann helfen, ein Medikament gegen Krebs zu entwickeln – oder eine Biowaffe zu konstruieren. Sollen wir die Forschung deshalb einschränken? An einem Laborexperiment lässt sich das Problem verdeutlichen. Einer Gruppe von Wissenschaftlern war es vor einem Jahr gelungen, die auch für den Menschen tödlichen Eigenschaften der Vogelgrippe mit dem Ausbreitungspotenzial der Schweinegrippe zu kombinieren. Die im Labor vollzogene Fusion der Eigenschaften beider Virusgruppen löste bei vielen Biosicherheits-Experten Bestürzung und eine Debatte um zwei Fragen aus: Dürfen solche Forschungsergebnisse, die sich wie eine Bauanleitung für einen Killerkeim lesen lassen, veröffentlicht werden? Und: Sollte solche Forschung nicht generell verboten werden?</p>
<p>Diese zwei grundsätzlichen Fragen werden seither kontrovers diskutiert. Nicht nur unter Virologen, sondern auch unter Politikern, Juristen und Journalisten. Während die eine Seite die Bedeutung des Wissens für den Bereich der Vorsorge und Vorbeugung unterstreicht, äußert die andere Befürchtungen: Im Labor erzeugte Viren könnten aus der sicheren Umgebung entweichen – mutwillig oder durch einen Unfall – und eine Pandemie auslösen. Oder Terroristen könnten das Wissen missbrauchen, um Biowaffen zu entwickeln. Die Vertreter dieser Position haben appelliert, die Publikation dieser Ergebnisse zu verhindern und die virologische Forschung einzuschränken.</p>
<p>Die Sorgen sind nachvollziehbar. Sie haben sich allerdings in den vergangenen Monaten so sehr verselbstständigt, dass sie nun ihrerseits zur Gefahr geworden sind. Die Einschränkung der Forschung schafft keine Sicherheit, sondern vergrößert das Risiko. Auch in der freien Natur mutieren Grippeviren permanent, es ist gut möglich, dass in irgendwelchen abgelegenen Regionen diese für Menschen hochgefährlichen Stämme bereits existieren. Eine Restriktion dieser Forschung hätte zur Folge, dass wichtige Entwicklungen nicht mehr wissenschaftlich begleitet werden können. Damit wären die Möglichkeiten vorzubeugen und vorzusorgen stark limitiert.</p>
<p>Die Angst vor Terror zerstört das, worauf unsere Wissenschaftskultur gründet: die detaillierte Veröffentlichung von Erkenntnissen. Mit dem Zurückhalten von Informationen und Forschungsergebnissen werden wir selbst zu Terroristen. Wir attackieren unsere wissenschaftliche und gesellschaftliche Kultur! Jetzt beraten Juristen, Politiker und Sicherheitsexperten darüber, was Wissenschaft erforschen darf und was nicht – damit ist man tatsächlich an dem Punkt angelangt, an dem Wissen in falsche Hände gerät.</p>
<p>Neues Wissen schafft neue Risiken. Kosten und Nutzen dieser Gleichung lassen sich aber nicht einfach gegeneinander verrechnen. Der einzige Weg – außer rigorosen Verboten – ist, die Risiken bewusst wahrzunehmen. Wir brauchen neue und angemessene Formen des öffentlichen Diskurses, um diese Risiken im gesellschaftspolitischen und ethischen Kontext zu diskutieren. Statt Bevormundung brauchen wir eine Debatte, die nicht dem Verbieten-Reflex nachgibt, sondern unsere Gesellschaft so impft, dass sie die Risiken aushalten kann.</p>
<p><em>Petra Dickmanns Kolumne über Biosicherheit stammt aus der <a title="Kolumnen WIRED 1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/05/think-die-kolumnisten-der-neuen-wired/">Rubrik THINK</a> in Ausgabe <a title="WIRED 1/2013" href="http://www.wired.de/2013/03/07/die-vierte-deutsche-wired-ist-da/">1/2013</a> der deutschen WIRED.</em></p>
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