Fragen Sie den Herausgeber Moritz von Laffert

von Thomas Knüwer am 24. August 2011

Rund um das Projekt WIRED haben wir von der Redaktion versucht, alle aufkommenden Fragen offen zu beantworten.

Aber die Redaktion ist bei so einem Projekt bekanntlich nicht alles, es braucht auch einen Verlag im Hintergrund, der die Weichen stellt und so etwas möglich macht.

Nun ist in unserem Blog die verlegerische Seite an der Reihe: Condé-Nast-Herausgeber Moritz von Laffert wird sich hier im Blog den Fragen unserer Leser zum Projekt WIRED Deutschland stellen (Hat das eigentlich ein deutscher Verlagsmanager vorher schon einmal so gemacht?)

Wir würden uns über Fragen an ihn freuen – entweder hier in den Kommentaren oder als E-Mail unter redaktion -at- wired.de.  Antworten gibt es hier im Blog am 7.9.

{ 25 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

Robbie W. August 24, 2011 um 10:54

Coole Sache, das. Dann stell ich gleich mal die offensichtliche: Wie geht’s weiter mit Wired in Deutschland? Ne, anders formuliert: WANN geht’s weiter?

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Falk Lüke August 24, 2011 um 10:57

Warum, ja warum nur GQ?

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Moritz Adler August 24, 2011 um 11:06

Warum wird die WIRED nur einem Männermagazin beigelegt? Schliesst man damit nicht einen Teil der Leserschaft aus? Warum legt man die WIRED dann nicht auch einer Frauenzeitschrift bei?

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Anja Rauch August 24, 2011 um 13:36

Die Antwort darauf würde mich auch interessieren.

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Stephan August 30, 2011 um 18:09

mich auch.

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Torsten September 3, 2011 um 14:21

schließe mich hier an.

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Tim Bruysten August 24, 2011 um 11:18

… ich bin sehr gespannt auf die iPad-App. Was ist hier die Strategie? Ein Experiment?, informativ-journalistische App?, oder gibt es ein weiterreichendes Konzept?

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Philipp Hüwe August 24, 2011 um 11:18

Hi!
Super Sache – solche Transparenz wünscht man sich häufiger.
Von Verlegerseite ist WIRED ja in erster Linie eine Investition, die sich auszahlen sollte. Bei aller Liebe für den Titel – wenn er sich nicht verkauft, muss ein Verleger handeln. Ich denke aber, die Ausgabe 0 wird schnell weg sein; Aber wie geht es dann weiter – mich würde interessieren, ob die Benchmarks eher in Richtung verkaufte Auflage und potenzielle Anzeigenkunden gehen (also nur Zahlen) oder ob auch im Nachgang zur Ausgabe 0 ein intensiver Dialog mit dem Leser statt findet, der damit Einfluss auf das weitere Vorgehen (Erscheinungsweise, Umfang, Rubriken) ausüben kann…

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Jakob Vicari August 24, 2011 um 14:51

Sehr geehrter Herr von Laffert, haben Sie mehr Sorge, dass die deutsche Ausgabe zu langweilig oder zu verrückt wird?

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Markus Pflugbeil August 24, 2011 um 18:29

Mich interessiert, ob im Internet-Zeitalter der Wert des haptischen aus Sicht des Verlags gestiegen ist. Content ist ja quasi kostenlos im Internet verfügbar, aber als Haptik steht maximal ein chices ipad zur Verfügung. Layout, Bilder, Grafiken, Papier- und Druckqualität tragen aus meiner Sicht viel zum Spaß am gedruckten bei. Wird das bei Wired auch umgesetzt werden?

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Torsten Bartel August 24, 2011 um 22:49

Wunderbar. Ich habe durch Zufall von Wired Deutschland erfahren und bin schon mal vorab begeistert.

Am spannendsten finde ich die Frage, inwiefern man eigene Inhalte für die deutsche Ausgabe erstellt und wie viel “Übersetzungsanteil” sein wird.

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Claudia Meerschieve August 25, 2011 um 07:49

Würde Wired in Deutschland anders aussehen, wenn es in einem größeren Verlag erscheinen würde? Springer oder Gruner und Jahr, oder so?

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Thilo August 26, 2011 um 11:10

Habe auch eine Frage: Ist Moritz von Laffert eigentlich verwandt mit einem Götz von Laffert?

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Thomas M. August 26, 2011 um 13:14

Sehr geehrter Herr von Laffert,

die Wired Deutschland ist nicht der erste Versuch, einen Print-Titel zum Thema Internet-Lifestyle zu etablieren. Sowohl Gruner+Jahr als auch Burda haben ihre Titel “konr@d” bzwl “Tomorrow” letztlich eingestellt. Und selbst die Marke “Wired” hat sich in Europa nicht als Garant für Erfolg erwiesen, wie der erste gescheiterte Anlauf der “Wired UK” vermuten lässt. Das Condé-Nast nun die “Wired Deutschland” als Beilage der “GQ” einführt, lässt sich schwerlich als eine Demonstration der Zuversicht bezüglich der Überlebenschancen eines eigenständigen Titels interpretieren.

Sehen Sie eine wesentliche Veränderung der Marktgegebenheiten, die einen neuerlichen Versuchsballon in diese Themenrichtung rechtfertigen? Welche Lehren zieht die “Wired Deutschland” aus dem Scheitern der genannten Titel?

Sehen Sie beim ohnehin internationalen und anglophilen Themenbereich des Internet-Lifestyles Bedarf und Markt für eigenständige, deutschsprachige Inhalte? Oder wird sich die “Wired Deutschland” eher als technologiefokussierter Anzeigenteil der “GQ” positionieren?

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Tanja L. August 26, 2011 um 19:21

Lieber Herr von Laffert,

ich halte den Start von Wired in Deutschland für einen überfälligen Schachzug und beglückwünsche Sie jetzt schon; vieles, was Vorgänger nicht geschafft haben, werden Sie mit WIRED im Vorbeigang bewältigen.

Eine einzige Frage bleibt: Wen sehen Sie als Mitbewerber? Nicht nur im Print, aber auch im Online Bereich?

Ich freue mich über Ihre Antwort,
Tanja L.

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Markus K. August 28, 2011 um 13:11

Ich halte es für einen schweren Fehler, die Wired einfach der GQ beizulegen. Das ist ein verdruckster Start, gerade so als glaubte Conde Nast nicht an sein eigenes neues Produkt. Wenn Wired neue Lesergruppen befriedigen soll, dann mus sie auch selbstständig erscheinen. Wird sie nur ein Techniksupplement zur GQ (Mode, Autos, Sex, Männerparfums), dann ist die Enttäuschung ohnehin vorprogrammiert. Darum die Frage: Warum trauen Sie sich nicht, ein so einzigartiges Produkt wie Wired selbstständig an den Kiosk zu bringen – fehlt Ihnen der verlegerische Mut?

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Stephan August 30, 2011 um 18:09

Sehr geehrter Herr von Laffert,

1993 krachte die US-WIRED in ein rieisiges Vakuum, die Autoren und Macher sehr früh die digitale Revolution in ihren Anfängen als solche erkannt, beschrieben, hinterfragt und über die Jahre ein Kultmagazin erschaffen. Wie möchte WIRED “deutsch” da anknüpfen?

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Robbie W. August 31, 2011 um 10:18

Wired ist ja nicht gerade ein Kerngeschäft von Condé Nast. Wie schwer war es denn für den Anzeigenaußendienst, passende Anzeigenkunden zu finden? Haben sich die Außendienstler zum Einarbeiten ins Thema erstmal eine Xbox und eine Wii gekauft und ein wenig gezockt um die Produkte der Spieleindustrie kennenzulernen?

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Claudia Meerschiewe September 1, 2011 um 09:01

Ihren Verlag stell ich mir ja immer so vor wie bei Der Teufel trägt Prada. Und dann stell ich mir vor, wie so eine Wired Redaktion da so reinkommt. Also Hoodies und Jeans zwischen Gucci-kostümchen und so. Haben die Wired-Leute nicht einen Kulturschock ausgelöst? Gibt’s lustige Begebenheiten dazu?

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Christian Jakubetz September 4, 2011 um 23:01

Liebe Claudia Meerschiewe,

Ihre Frage geht zwar an den Verlagsleiter, aber anscheinend haben Sie von uns als Redaktion ein etwas schiefes Bild – ich hab in meinem Leben noch nie morgens so viel Zeit fürs Styling verbracht wie bei WIRED ;- Wir waren dann auch dementsprechend schockiert, als wir feststellen mussten, dass unsere Kolleginnen im Haus gar keine Gucci-Kostümchen trugen. Das hätte man uns echt vorher sagen können.

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Timo W. Oktober 15, 2011 um 14:05

Solch eine Zeitung ist mir bis jetzt leider noch nicht untergekommen. Somit bin ich sehr begeistert von ihren Themen. Ich habe die Wired bei einem Freund in der GQ entdeckt und sie dann sofort bei iTunes gekauft. Die Effekte haben mich auch sehr begeistert, dies kann auch von den Werbepartnern ruhig weiter ausgebaut werden.

Wissens Sie denn nun Mitte Oktober bereits, ob es weitere Deutsche Ausgaben geben wird?
Es würden mich sehr freuen, wenn die deutsche Wired der englischen und amerikanischen in den Apple Zeitungskiosk folgt. Da würde ich mich sogar zu meinem ersten Abonnement hinreißen lassen!

Ich freue mich über eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Timo W.

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Florian L. Oktober 19, 2011 um 18:34

Das würde mich auch mal interessieren.
Wie sind die Erfahrungen mit eurem Testballon?
Lohnt es sich noch ein Abonnement der US Wired abzuschließen oder wartet man besser noch ein paar Wochen/Monate auf den Start eines deutschen Abonnements? (Auch vor dem Hintergrund des Preises von 70$ des Abonnements für internationale Abonnenten im Vergleich zu 10$ für US-Bürger)

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Andreas Kutzke Oktober 20, 2011 um 17:29

Na was den nun,wo bleibt die naue Wired-Ausgabe fürs IPad ?

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Thomas Knüwer Oktober 24, 2011 um 10:25

Die WIRED war ein Test. Ob und wie es weitergeht, wird Condé Nast nach Vorlage aller Zahlen entscheiden. Und das braucht noch ein wenig.

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Philipp W Oktober 27, 2011 um 10:20

Bitte weiterführen das Magazin! Endlich mal wieder ein sehr abwechslungsreiches und erfrischendes Magazin!!

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