Es geht los: Die zweite Ausgabe der deutschen WIRED ist ab sofort am Kiosk erhältlich – wer Glück hatte, konnte sie laut Leserberichten bereits am Osterwochenende bei einzelnen Zeitschriftenhändlern bekommen. Die iPad-App ist ab Donnerstag im Store, am gleichen Tag geht übrigens auch die Bundle-Version der WIRED gemeinsam mit GQ in den Zeitschriftenhandel. Viel Spaß!
UPDATE: Die iPad-App ist leider noch nicht im Store erhältlich. Sie sollte in Kürze zum Download verfügbar sein.
UPDATE2: Die App steht nun im Store bereit.
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Im Folgenden die offizielle Pressemitteilung:
Zweite Ausgabe des legendären Digitalkultur-Magazins WIRED
Premiere für Chefredakteur Alexander von Streit / iPad-App mit interaktiven Features
München, 10. April 2012. Von der Fan-Gemeinde mit Spannung erwartet, kommt heute die zweite deutsche Ausgabe des renommierten Digitalkultur-, Technologie- und Wissenschaftsmagazins WIRED an den Kiosk. Am Donnerstag erscheint WIRED zudem in einer Bundle-Ausgabe mit dem Maiheft des Männer-Stil-Magazins GQ Gentlemen’s Quarterly. Die Premieren-Ausgabe des neuen WIRED-Chefredakteurs Alexander von Streit ist dann auch als iPad-App bei iTunes erhältlich.
„WIRED ist ein im deutschen Zeitschriftenmarkt einzigartiges popkulturelles Magazin für eine Gesellschaft, die immer stärker von neuen Technologien geprägt wird und ein Navigator für alle, die sich für Innovationsthemen begeistern”, sagt Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland und Vice President von Condé Nast International.
Im September vergangenen Jahres stieß die Launch-Ausgabe auf ein überwältigendes Interesse in der Netzwelt. Positiv war auch die Resonanz der Leser mit rund 110.000* verkauften Heften und über 14.000 bezahlten App-Downloads. „Es gibt wenige Medienmarken, die ihre Leser in einem so hohen Maße emotionalisieren. Das überwältigende Feedback auf die erste Ausgabe war sehr aufschlussreich für die weitere konzeptionelle Planung“, so von Laffert.
In einer Leserbefragung mit über 750 Teilnehmern gaben 86 Prozent an, dass ihnen die Pilotausgabe „gut“ oder „sehr gut“ gefallen hat. Ebenso viele gaben diese Bestnoten für die grafische Umsetzung durch das Team um Art Director Markus Rindermann.
WIRED 2.0: Noch mehr Lesestoff und optische Opulenz
In der Befragung wurde deutlich, dass bei der anspruchsvollen und reflektierten WIRED-Leserschaft längere Dossiers und Reportagen besonders gut ankamen. Dies wurde in der Weiterentwicklung des Magazins berücksichtigt. „Die aktuelle Ausgabe bietet viele tiefgehend recherchierte Lesestücke und setzt in der Optik auf starke visuelle Elemente und Infografiken, die typisch für WIRED sind“, erklärt Alexander von Streit. „Zudem wird der für die Launch-Ausgabe bewusst gewählte Deutschland-Fokus in den künftigen Ausgaben gelockert. Die deutsche WIRED bleibt ein Magazin für deutsche Leser, kennt aber in ihrem breiten Themenspektrum keine nationalen Grenzen.“
Herzstück der 140 Seiten starken Ausgabe ist die Titel-Geschichte. Hier beleuchtet die Redaktion, wie der Kampf um die Hoheit über digitale Inhalte das Web verändert, und entwickelt Szenarien für die Zukunft des Internets.
Ein visuelles Highlight ist die „Graphic Novel“ von Comic-Legende Rick Veitch, die das Leben des inhaftierten Megaupload-Gründers Kim Schmitz ironisch nacherzählt. Im Ressort „Think“ geben renommierte Experten Denkanstöße zu aktuellen technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. So schreibt beispielsweise Kommunikationsexpertin Miriam Meckel über die Konsequenzen einer von Algorithmen dominierten Gesellschaft, der Psychologe und Unternehmensberater Peter Kruse beschäftigt sich in seiner Kolumne mit der Nutzung von kollektiver Intelligenz und der Ausnahmekreative Amir Kassaei beschreibt die Markenwerbung der Zukunft. Thomas Knüwer, der dem Redaktionsteam von WIRED als Editor-at-Large beratend zur Seite stand, reflektiert in seiner Gesellschaftskritik über das Internet als gewaltige Nostalgiemaschine.
iPad-App mit interaktiven Features und Zusatzinhalten
Auch die zweite Ausgabe der deutschen WIRED erscheint als digitale Version für das iPad. Die App kostet 2,99 Euro und wird für herkömmliche iPads wie auch für das neue Retina-Display aufbereitet sein. Außerdem gibt es wieder zahlreiche Zusatzfeatures und Videos. So zeigt die WIRED-App
360-Grad-Ansichten der im Heft vorgestellten Gadgets und verschiedene animierte Heft-Elemente wie zum Beispiel eine Infoillustration zum neuen Berliner Flughafen. Außerdem lädt die App zu einer Reise durch eine vergangene Technikwelt ein – es wird eine stimmungsvolle Kamerafahrt durch das Innovations-Archiv des Deutschen Museums in München gezeigt.
Der Heftpreis für die Stand-Alone-Ausgabe von WIRED beträgt wie bei der Erstausgabe 3,80 Euro, die Bundle-Ausgabe wird zum regulären Heftpreis von 5 Euro erhältlich sein. Die nächste Ausgabe von WIRED wird am 6. September erscheinen.
*Inklusive des Bundles mit GQ
Über WIRED
Condé Nast erwarb WIRED, die 1993 in San Francisco gegründet wurde, im Jahr 1998 und hat den Titel zu einer einflussreichen, weltweit beachteten Magazinmarke mit einzigartigem Profil und Kultstatus entwickelt. Als Gegenentwurf zu klassischen Computerzeitschriften widmet sich WIRED Technologiethemen aus einer gesellschaftlichen Perspektive und beleuchtet, wie sich Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und das menschliche Zusammenleben durch Innovationen und neue Technik verändern. Das visionäre, mit zahlreichen Preisen dekorierte Magazin gibt Denkanstöße und richtet sich mit smarter, humorvoller Tonalität an eine anspruchsvolle, schwer erreichbare Leserschaft: gebildete, einkommensstarke Männer. Seit 2009 erscheint WIRED mit eigenständigen Ausgaben auch in Großbritannien sowie Italien und wurde 2011 in Japan eingeführt. Anfang 2012 startete WIRED in Taiwan zudem eine Website.